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USA: Cannabis-Legalisierung in Washington und Colorado stößt auf Bundesgesetze

Ende 2012 haben die Bürger der US-Bundesstaaten Colorado und Washington für eine Legalisierung von Marihuana gestimmt. Die Staaten freuten sich dabei auch auf Milliardeneinnahmen aus Steuergeldern. Die Regierung hat diesbezüglich aber nun auf die Bremse gedrückt.

So ist es zum Beispiel in Washington erlaubt, Marihuana zu besitzen. Aber sowohl Anbau als auch Verkauf sind auf Bundesebene verboten. Ein Anwalt stellt die Frage, ob man überhaupt legal an die Droge gelangen kann.

"Wenn man auf der Straße darüber stolpert oder wenn er vom Himmel fällt, darf man ihn behalten. Andernfalls ist man Teil einer kriminellen Verwertungskette", so der Anwalt. Dieser Gesetzeskonflikt muss nun behoben werden.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Politik
Schlagworte: USA, Washington, Cannabis, Legalisierung, Colorado
Quelle: www.handelsblatt.com

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.06.2013 13:30 Uhr von Superplopp
 
+26 | -6
 
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Einfach ausrotten

Also die Amerikaner... und das Land zu einer Grasplantage machen die wir dann Mittelerde nennen.
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25.06.2013 13:59 Uhr von ako82
 
+7 | -2
 
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Na dann kann es ja nicht mehr lange dauern bis wir hier in Europa auch ma endlich ein zwei Pflanzen im Garten haben dürfen!
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25.06.2013 14:46 Uhr von Tempus_Fuckit
 
+8 | -0
 
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Auf Bundesebene wird es in den USA noch ewig dauern, ehe das Kraut legalisiert wird.
Zum Verständnis: es gibt in den USA viele privatisierte Gefängnisse und eine nicht unerhebliche Anzahl der Insassen sitzt dort Zeit wegen, teilweise lachhafter, Drogendelikten ab. Man hat es dort mit einer gutverdienenden Industrie zu tun, dementsprechend hoch ist der Lobbyismus.

Der Krieg gegen die Drogen ist ein ebenso sinnloser und heuchlerischer, wie der gegen den Terror. Es geht einigen wenigen nur um Kontrolle und Geld. Traurig, was wir mit uns veranstalten lassen!

Ich bekomme meinen Arsch aber auch schlecht hoch, um mal aktiv etwas zu ändern. Eine Schande eigentlich.

[ nachträglich editiert von Tempus_Fuckit ]
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25.06.2013 14:53 Uhr von HelgaMaria
 
+12 | -0
 
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Die Legalisierung lösst mehrere Probleme mit einem Schlag. Dem medizinischen Einsatz wird der Weg geebnet (ist jetzt schon möglich, ich weiss, aber nur sehr eingeschränkt), und dem Schwarzmarkt wird das Handwerk gelegt.

Die Polizei wird entlastet und in Gefängnissen sitzen weniger Kleinkriminelle, die kosten auch viel Geld.

Dazu die Steuereinnahmen. Es kann doch nicht zuviel verlangt sein, frei und legal sein in geselliger Runde sein Tütchen rauchen zu können.
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25.06.2013 15:14 Uhr von Tempus_Fuckit
 
+4 | -0
 
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@HelgaMaria

Vollste Zustimmung!

Leider spielen da die jahrzehntelange Propaganda aus anfänglich rassistischen, dann monetären Gründen eine große Rolle. Money talks.

Wir alle werden von geldgeilen, machtversessenen Leuten regiert, die vorgeben, sie hätten nur unser aller Wohl im Auge. Die Realität ist jedoch eine andere.

Das zieht sich durch die meisten Kulturen und es scheint, mir zumindest, immer krasser zu werden. Hier und da werden, mit dem Blut vieler erfochtene, Grundrechte eingeschränkt, und das alles im Namen der Freiheit.

Drogen mögen nur einen kleinen und für viele auch unerheblichen Teil dessen ausmachen, was persönliche Freiheit bedeutet, aber immerhin. Leben und leben lassen?

Es macht manchmal einfach keinen Spaß mehr.

[ nachträglich editiert von Tempus_Fuckit ]
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25.06.2013 15:20 Uhr von V3ritas
 
+8 | -0
 
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Und wenn ich jetzt an einem vorbeilaufe und mir zufällig Geld aus der Tasche fällt und dem anderem zufällig etwas Gras...der eine findet Geld, der andere findet Gras...dann könnte man doch höchstens wegen Unterschlagung von Pfundsachen belangt werden. :D

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