25.06.13 09:32 Uhr
 146
 

Amnesty International kritisiert Homophobie in Afrika

Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International berichtet, dass in Afrika in manchen Gegenden die homophoben Angriffe ein gefährliches Ausmaß angenommen haben. Dies müsse unbedingt stoppen, so Amnesty International.

Regierungen würden Homosexualität immer mehr kriminalisieren, in dem immer neue Gesetze und drakonische Strafen eingeführt werden. Dies würde den Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transsexuellen vermitteln, dass sie Kriminelle seien.

Amnesty International berichtet allerdings auch, dass es oftmals westliche Länder, wie etwa die Vereinigten Staaten, sind, die die Homophobie in Afrika aktiv finanzieren und fördern.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: Sijamboi
Rubrik:   Politik
Schlagworte: International, Afrika, Amnesty International, Homophobie
Quelle: www.bbc.co.uk

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Italien: Amnesty International wirft Polizei Misshandlung von Flüchtlingen vor
Amnesty International empfiehlt überraschend Facebook als sichersten Messenger
Amnesty International beklagt Misshandlungen von Flüchtlingen in Ungarn

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
25.06.2013 10:12 Uhr von Bildungsminister
 
+3 | -4
 
ANZEIGEN
Homophobie ist ein Ausdruck von Bildung und gesellschaftlicher Normen. In aller Regel sind es primär ungebildete und dumme Menschen die homophob sind, weil sie es nicht besser wissen. Rational gesehen gibt es keine Gründe für Homophobie, außer die eigene Unwissenheit und Unzulänglichkeit.

Dagegen kann aber nur Aufklärung und Bildung helfen, und es braucht Zeit. Bei uns findet dieser Prozess schon seit langem statt, und selbst hier gibt es noch homophobe, also in diesem Hinblick dumme Menschen. Es wird sicherlich auch noch seine Zeit dauern, bis es auch der letzte begriffen hat.

Meist entsteht Homophobie aus Unwissenheit und vollkommen irrationalen Ansichten heraus, die sich menschlich kaum erklären lassen. Das hat sicherlich auch etwas mit Erziehung zu tun, da so etwas meist von dummen Menschen an andere dumme Menschen weiter gegeben wird.

Als hätten wir keine anderen Probleme...
Kommentar ansehen
25.06.2013 11:26 Uhr von Bildungsminister
 
+1 | -2
 
ANZEIGEN
@ The_Insaint

Du bist das beste Beispiel für meine These. Vielen Dank dafür. Dein Beitrag strotzt vor Unwissenheit und willkürlichen Behauptungen.

Homosexualität gibt es seit Menschengedenken. Bei den alten Kelten war es z.B. vollkommen normal, dass Männer unter sich blieben und auch den Beischlaf praktizierten. Es ist also nichts, was sich irgendwer ausgedacht hätte.

Woher du die Erkenntnis nimmst, dass Homosexualität in der Tierwelt ein Ausrutscher ist weiß ich nicht, aber du wirst es wahrscheinlich auch nicht belegen können. Wahrscheinlich kommt dann wieder nur so eine krude These von wegen Vermehrung, die eher von der Kirche stammt als von denkenden Menschen.

Das du Menschen und Tiere allerdings auf eine Stufe stellst sagt im Grunde schon alles. Der Mensch hat viele Vorteile zum Tier, z.B. die Möglichkeit zum Erkenntnisgewinn und zur Veränderung. Daher sollten zumindest normal denkende Menschen fähig sein über ihre geistigen Schranken hinaus zu wachsen und ihre abstrakten Ängste abzulegen.

Was mich allerdings positiv stimmt, dass Menschen wie du immer weniger werden. Es zeigt nur, dass Toleranz eine Sache der Bildung und der eigenen Kultur ist. Intoleranz, da kannst du dich noch so wehren, entsteht immer aus Unwissenheit und damit auch aus Dummheit.

Auch du weißt es schlicht nicht besser, weswegen du dich hinter irgendwelchen Argumenten verstecken musst, bei denen der normale Mensche nur müde lächeln kann. Eventuell lernst du es aber noch, ansonsten wird deine intolerante Art sich frei nach Darwin wohl selbst ausradieren. Bis dahin kannst du dir natürlich einreden dein Denken wäre normal und richtig. Anders geht das wohl auch kaum.
Kommentar ansehen
25.06.2013 12:17 Uhr von Bildungsminister
 
+2 | -2
 
ANZEIGEN
"Und? Das hat ja auch niemand abgestritten oder in Frage gestellt. Der wesentlich Punkt aber ist der, daß diese Menschen keinen gesteigerten Vorteile oder Besserstellungen hatten. Sie wurden geduldet, aber mehr auch schon nicht. Im Gegenteil zu heute."

Das stimmt nicht. Sie wurden nicht geduldet, sondern es war vollkommen normal, es war Teil der Gesellschaft. Da gab es auch gar keine Diskussionen darüber. Homophobe Entwicklungen sind im Grunde erst mit Einkehr der Kirche in die "Wohnzimmer" der Menschen entstanden. Noch heute basieren die meisten Argumente gegen Homosexualität auf den "Lehren" der Kirche, und sie haben sich in all der Zeit auch nicht geändert.

"Nein, "Toleranz" ist die Schwäche und Ausrede, sich gegen äußere Einflüsse, die man eigentlich nicht will, nicht zu schützen (schützen zu wollen)."

Warum sollte man sich gegen etwas schützen wollen, mit dem man kein Problem hat. Ich sehe überhaupt kein Problem an und mit der Homosexualität. Jeder so wie er will. Homosexualität wird auch nicht anerzogen, auch wenn du mir wahrscheinlich das Gegenteil erklären wirst, sondern man ist es, oder man ist es eben nicht. Von daher besteht auch überhaupt keine Gefahr für andere. Es wird sich an den Zahlen, derer die sich fortpflanzen, effektiv nicht ändern. Für Geburtenrückgang gibt es ganz andere Ursachen und vor allem auch insgesamt viel gefährlichere.

"Ich muß mich nicht hinter irgendetwas verstecken, warum auch? Aber du laberst nur Schwachsinn, erwähnst ständig den "normalen Menschen" und dabei glaubst du, daß der "normale Mensch" homosexuell sei ... sehr witzig."

Nein, das tue ich nicht. Der normale Mensch hat viele Eigenschaften. Es gibt eben solche die sind homosexuell und solche die es nicht sind. Unnormal sind nur solche Menschen die das nicht erkennen und glauben sie müssten anderen vorschreiben wie sie zu leben haben, um dann anderen zu erklären wie gefährlich das doch sei. Das ist schlicht intolerant, da man einfach auch jeden so leben lassen könnte wie er will, ohne sich aufzuspielen und sich in das Leben anderer einzumischen.

"Aber auch erschreckend, wie fanatisch Leute wie du sind. Bist du etwa selber schwul oder warum dieser Irrsinn an Aussagen?"

Nein, ich bin nicht schwul, ich weiß auch nicht was das damit zu tun hat. Ist das nun der Mangel an Argumenten der da durchschimmert? "Wenn du dafür bist, dann musst du schwul sein." Lächerlich. Ich hätte aber, das kann ich dir versichern, kein Problem damit wenn ich schwul wäre. Ich habe viele Freunde die schwul sind, und mir würde nie einfallen diesen Menschen zu erklären wie sie zu leben haben.

Ich rege mich lediglich über diese Intoleranz auf. Was veranlasst Menschen dazu anderen zu erklären wie sie zu leben haben. Ist das eigene Leben derart unbefriedigend? So etwas kann man doch nur tun wenn man vor irgend etwas Angst hat. Ansonsten kümmere ich mich doch um meinen eigenen Scheiß. Ich erkläre dir doch auch nicht wie du dich zu verhalten hast, oder wie du leben sollst.

Aber wir können hier noch ewig diskutieren. Du wirst meinen Standpunkt nicht annehmen, noch Einsicht zeigen, und ich kann deine Intolerante Art auch nicht akzeptieren oder respektieren. Daher ist das hier vollkommen sinnlos. Diskutieren sollte man, wenn es dabei auch ein Ergebnis gibt. Ansonsten ist das einfach nur sinnloses rausposaunen von Meinungen. Wir werden hier aber zu keinen Ergebnis gelangen, so viel ist sicher.

[ nachträglich editiert von Bildungsminister ]
Kommentar ansehen
25.06.2013 13:53 Uhr von Patreo
 
+2 | -2
 
ANZEIGEN
The Insaint.
Homosexualität wird in Afrika nicht wegen NATÜRLICHKEIT/UNNATÜRLICHKEIT im Großen abgelehnt, sondern meistens durch christliche oder islamische Dogmen.
Diese als ,,natürlich" zu betrachten ist höchst fraglich.

Der Kern ist: Entweder sieht man den Menschen MIT ALL seinen Aspekten als natürlich an, dazu zählt auch Homosexualität.

Oder, wenn man aus unserer Gesellschaftsnorm Homosexualität als UNNATÜRLICH abstempelt, sollte man sich fragen, ob die Gesellschaftsform, die da postuliert nicht selbst artifiziell ist.

Durch die koloniale Willkür beispielsweise sind in vielen afrikanischen Ländern die Grenzen so gelegt, dass es zu starken Spannungen zwischen verschiedenen Stämmen und Glaubensrichtungen kommt: Also ein künstlicher Aspekt.
Desweiteren ist die Urbanisierung seitens der Mandinka, der Vorlof, der Creos, der Himbas, Hereos höchst widersprüchlich zu der ,,kleinen Stammesgesellschaft".
Millionenmetropolen wie Lagos oder Windhoek stellen somit eine große Unnatürlichkeit darf (beispielsweise bei den San).

Die Vielfalt des Lebens ist nur durch solche Ausrutscher wie du sie beschrieben hast möglich.
Manche Wege verlaufen in Sackgassen manche gehen weiter.
Homosexualität als Gefahr für die Erdbevölkerung zwecks Verbreitung zu demonisieren, ist falsch und es gibt über 7 Milliarden Gegenargumente.
Homosexualität als Gefahr für vertrocknete und konservative Denkweisen darzustellen kommt eher der Wahrheit zu.
Und wenn man von der Natürlichkeit der Selektion ausgeht und diese konservativen Traditionen nun aussterben, ist es nur ein weiteres Indiz dafür, dass ihre Zeit dann wohl doch (von der Natur aus) abgelaufen ist.
Und da hilft auch kein wütendes Draufschlagen auf eine schwule Minderheit.
Kommentar ansehen
25.06.2013 19:03 Uhr von cheetah181
 
+1 | -1
 
ANZEIGEN
@The_Insaint: "Eher das Gegenteil ist der Fall. Weil diese Leute wohl weiterdenken als der "soziale, tollerante Rest" und die Probleme erkennen, die dann entstehen, wenn das einreißt."

Für keins dieser "Probleme", die sich meist Radikalreligiöse ausdenken, gibt es irgendein rationales Anzeichen oder gar einen wissenschaftlichen Nachweis.

"Man muß sich bewußt sein, daß die Homosexualität in der Tierwelt unnatürliche "Ausrutscher" sind und nicht die Norm. Es gibt sie zwar vereinzelt"

Nein, sie ist innerhalb der meisten Arten seltener als Heterosexualität, über das Tierreich verteilt aber sehr häufig. Und Seltenheit hat nichts mit Unnatürlichkeit zu tun.

"aber man muß sie nicht auf biegen und brechen künstlich pflegen und zur "Vermehrung" animieren."

Wie sollte das bitte funktionieren? Hast du dich etwa in der Pubertät dafür entschieden heterosexuell zu sein, weil du dachtest "hmm, als Schwuler hätte ich zuviele Nachteile", würdest dich aber mit genug "Pflege" heute anders entscheiden?

"Äh ... du wirst doch jetzt nicht ernsthaft die Fortpflanzung zum Erhalt einer Art in Frage stellen wollen?"

"Arterhaltung" ist ein widerlegtes Konzept. Das kannst du überall nachlesen. Ich werde dir das nicht vorkauen. Komm wieder, wenn du ein Grundverständnis der Evolution hast.

"Die Tierwelt kann sich selbst regeln, der Mensch nicht. Der ist ein Geschwür in der Natur dieses Planeten."

Pathetischer Matrix-Bullshit in einer ernsten Diskussion. Intelligent.

"Tja, auch da liegst du eben komplett falsch."

[citation needed], wie so oft bei dir.



Fassen wir das zusammen: du hast ein primitives, unterdurchschnittliches Verständnis von Biologie und Evolution, dein Hauptargumente ist, dass Bildungsminister "komplett falsch liegt" und "labert" und Quellen für deine Behauptungen hast du genausowenig gebracht wie Beispiele für diese "Probleme" die das Tolerieren von Homosexualität angeblich verursacht.
Ich glaube das eigentliche Problem sind nicht "dumme Menschen", sondern solche die zusätzlich noch unglaublich arrogant sind.
Kommentar ansehen
26.06.2013 17:51 Uhr von cheetah181
 
+0 | -2
 
ANZEIGEN
@The_Insaint: " Du willst rationale Anzeichen? Dann sieh dich doch einfach mal in der Welt um, Mann!"

Du kannst also deine Ängste offensichtlich nichtmal selbst in Worte fassen. Da bleibt dann halt nur die Hysterie. Fast wie: "Denk doch einer mal an die Kinder!"

"Alter, das, wovon ich hier rede, wird schon im Biologieunterricht in der Volksschule gelehrt."

"Alter", vielleicht hättest du nach der Volksschule nicht aus dem Bildungsbetrieb aussteigen sollen, wenn du jetzt einen auf dicke Hose machen willst.

"Und groß die Klappe aufreißen, aber selber keine "Quellen deiner Behauptungen" vozuweisen"

Die hast du doch schon letztes mal ignoriert, wieso soll ich mir die Mühe nochmal machen?
Hier trotzdem eine Starthilfe: http://lmwtfy.de/...
Ich fürchte aber, dass es auch am Verstehen an sich hapert.

"wenn dir der Arzt bei der nächsten Untersuchung sagt, daß du ein Geschwür im Magen hast, sagst du ihm dann wohl auch, daß er keinen "pathetischen Matrix-Bullshit" labern soll ..."

Nur wenn er mir dabei erzählt wie schlecht der Mensch doch ist oder "dass sich die Tierwelt selbst regeln kann" und andere Stereotypen, ja, dann sicherlich.

"ihr Honks"

Keine weiteren Fragen, aber es tröstet ein bisschen, dass Österreich anscheinend die gleichen Bildungsprobleme hat wie Deutschland.
Kommentar ansehen
30.06.2013 13:26 Uhr von Patreo
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Dass the Insaint, bei der Argumentation auf Grenzen stößt beweist die mutwillige Beleidigung: Titulierungen wie HONKS oder Fanatiker.
Du fühlst dich hier persönlich durch etwas bedroht, was du anscheinend nicht wirklich verstehst anders ist die Argumentation: EIGENTLICH WOLLTE ICH JA NICHTS MEHR DAZU SAGEN, ABER...
oder die Argumentation, dass in Ländern wie Uganda, Nigeria oder Gambia die Religion kein leitendes Motiv für soziale Produkte wie die Homosexualität seien (Ich bezweifle, dass du in einem dieser Länder je gewesen bist oder dich eingehend damit beschäftigt hast)

Wenn du dir deiner Sache so sicher bist, versteh ich hier dein Rechtfertigungsmotiv nicht ganz.
Du gibst sogar soweit zu dass Homosexualität etwas natürliches ist, als, dass es in der Natur ja auch vorkommt.

Die Artenerhaltung ist im menschlichen Sinne kein Primärziel, sondern eher ein Instinkt.
Wir sind nicht vom Aussterben bedroht, 7 Milliarden Menschen stehen nicht für ein Aussterben.
Einige Millionen davon, die Homosexualität gegenüber liberal eingestellt sind, könnten jedoch für konservative Dogmen, wie du sie propangierst gefährlich sein.

Deswegen anscheinend die Angst.

Es bricht sich auf ein Fazit: Entweder betrachtet man den Menschen mit allem, was er produziert als natürlich oder nichts davon (zum besseren Verständnis kannst du auch einen Humanbiologen dazu befragen)
oder nichts davon.

Du entscheidest dich für eine zwitterige Lösung, die einfach sehr gut in ein intolerantes Weltbild passt.

Refresh |<-- <-   1-7/7   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Italien: Amnesty International wirft Polizei Misshandlung von Flüchtlingen vor
Amnesty International empfiehlt überraschend Facebook als sichersten Messenger
Amnesty International beklagt Misshandlungen von Flüchtlingen in Ungarn


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?