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Amnesty International kritisiert Homophobie in Afrika

Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International berichtet, dass in Afrika in manchen Gegenden die homophoben Angriffe ein gefährliches Ausmaß angenommen haben. Dies müsse unbedingt stoppen, so Amnesty International.

Regierungen würden Homosexualität immer mehr kriminalisieren, in dem immer neue Gesetze und drakonische Strafen eingeführt werden. Dies würde den Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transsexuellen vermitteln, dass sie Kriminelle seien.

Amnesty International berichtet allerdings auch, dass es oftmals westliche Länder, wie etwa die Vereinigten Staaten, sind, die die Homophobie in Afrika aktiv finanzieren und fördern.


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WebReporter: Sijamboi
Rubrik:   Politik
Schlagworte: International, Afrika, Amnesty International, Homophobie
Quelle: www.bbc.co.uk

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.06.2013 10:12 Uhr von Bildungsminister
 
+3 | -4
 
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Homophobie ist ein Ausdruck von Bildung und gesellschaftlicher Normen. In aller Regel sind es primär ungebildete und dumme Menschen die homophob sind, weil sie es nicht besser wissen. Rational gesehen gibt es keine Gründe für Homophobie, außer die eigene Unwissenheit und Unzulänglichkeit.

Dagegen kann aber nur Aufklärung und Bildung helfen, und es braucht Zeit. Bei uns findet dieser Prozess schon seit langem statt, und selbst hier gibt es noch homophobe, also in diesem Hinblick dumme Menschen. Es wird sicherlich auch noch seine Zeit dauern, bis es auch der letzte begriffen hat.

Meist entsteht Homophobie aus Unwissenheit und vollkommen irrationalen Ansichten heraus, die sich menschlich kaum erklären lassen. Das hat sicherlich auch etwas mit Erziehung zu tun, da so etwas meist von dummen Menschen an andere dumme Menschen weiter gegeben wird.

Als hätten wir keine anderen Probleme...
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25.06.2013 11:26 Uhr von Bildungsminister
 
+1 | -2
 
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@ The_Insaint

Du bist das beste Beispiel für meine These. Vielen Dank dafür. Dein Beitrag strotzt vor Unwissenheit und willkürlichen Behauptungen.

Homosexualität gibt es seit Menschengedenken. Bei den alten Kelten war es z.B. vollkommen normal, dass Männer unter sich blieben und auch den Beischlaf praktizierten. Es ist also nichts, was sich irgendwer ausgedacht hätte.

Woher du die Erkenntnis nimmst, dass Homosexualität in der Tierwelt ein Ausrutscher ist weiß ich nicht, aber du wirst es wahrscheinlich auch nicht belegen können. Wahrscheinlich kommt dann wieder nur so eine krude These von wegen Vermehrung, die eher von der Kirche stammt als von denkenden Menschen.

Das du Menschen und Tiere allerdings auf eine Stufe stellst sagt im Grunde schon alles. Der Mensch hat viele Vorteile zum Tier, z.B. die Möglichkeit zum Erkenntnisgewinn und zur Veränderung. Daher sollten zumindest normal denkende Menschen fähig sein über ihre geistigen Schranken hinaus zu wachsen und ihre abstrakten Ängste abzulegen.

Was mich allerdings positiv stimmt, dass Menschen wie du immer weniger werden. Es zeigt nur, dass Toleranz eine Sache der Bildung und der eigenen Kultur ist. Intoleranz, da kannst du dich noch so wehren, entsteht immer aus Unwissenheit und damit auch aus Dummheit.

Auch du weißt es schlicht nicht besser, weswegen du dich hinter irgendwelchen Argumenten verstecken musst, bei denen der normale Mensche nur müde lächeln kann. Eventuell lernst du es aber noch, ansonsten wird deine intolerante Art sich frei nach Darwin wohl selbst ausradieren. Bis dahin kannst du dir natürlich einreden dein Denken wäre normal und richtig. Anders geht das wohl auch kaum.
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25.06.2013 12:17 Uhr von Bildungsminister
 
+2 | -2
 
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"Und? Das hat ja auch niemand abgestritten oder in Frage gestellt. Der wesentlich Punkt aber ist der, daß diese Menschen keinen gesteigerten Vorteile oder Besserstellungen hatten. Sie wurden geduldet, aber mehr auch schon nicht. Im Gegenteil zu heute."

Das stimmt nicht. Sie wurden nicht geduldet, sondern es war vollkommen normal, es war Teil der Gesellschaft. Da gab es auch gar keine Diskussionen darüber. Homophobe Entwicklungen sind im Grunde erst mit Einkehr der Kirche in die "Wohnzimmer" der Menschen entstanden. Noch heute basieren die meisten Argumente gegen Homosexualität auf den "Lehren" der Kirche, und sie haben sich in all der Zeit auch nicht geändert.

"Nein, "Toleranz" ist die Schwäche und Ausrede, sich gegen äußere Einflüsse, die man eigentlich nicht will, nicht zu schützen (schützen zu wollen)."

Warum sollte man sich gegen etwas schützen wollen, mit dem man kein Problem hat. Ich sehe überhaupt kein Problem an und mit der Homosexualität. Jeder so wie er will. Homosexualität wird auch nicht anerzogen, auch wenn du mir wahrscheinlich das Gegenteil erklären wirst, sondern man ist es, oder man ist es eben nicht. Von daher besteht auch überhaupt keine Gefahr für andere. Es wird sich an den Zahlen, derer die sich fortpflanzen, effektiv nicht ändern. Für Geburtenrückgang gibt es ganz andere Ursachen und vor allem auch insgesamt viel gefährlichere.

"Ich muß mich nicht hinter irgendetwas verstecken, warum auch? Aber du laberst nur Schwachsinn, erwähnst ständig den "normalen Menschen" und dabei glaubst du, daß der "normale Mensch" homosexuell sei ... sehr witzig."

Nein, das tue ich nicht. Der normale Mensch hat viele Eigenschaften. Es gibt eben solche die sind homosexuell und solche die es nicht sind. Unnormal sind nur solche Menschen die das nicht erkennen und glauben sie müssten anderen vorschreiben wie sie zu leben haben, um dann anderen zu erklären wie gefährlich das doch sei. Das ist schlicht intolerant, da man einfach auch jeden so leben lassen könnte wie er will, ohne sich aufzuspielen und sich in das Leben anderer einzumischen.

"Aber auch erschreckend, wie fanatisch Leute wie du sind. Bist du etwa selber schwul oder warum dieser Irrsinn an Aussagen?"

Nein, ich bin nicht schwul, ich weiß auch nicht was das damit zu tun hat. Ist das nun der Mangel an Argumenten der da durchschimmert? "Wenn du dafür bist, dann musst du schwul sein." Lächerlich. Ich hätte aber, das kann ich dir versichern, kein Problem damit wenn ich schwul wäre. Ich habe viele Freunde die schwul sind, und mir würde nie einfallen diesen Menschen zu erklären wie sie zu leben haben.

Ich rege mich lediglich über diese Intoleranz auf. Was veranlasst Menschen dazu anderen zu erklären wie sie zu leben haben. Ist das eigene Leben derart unbefriedigend? So etwas kann man doch nur tun wenn man vor irgend etwas Angst hat. Ansonsten kümmere ich mich doch um meinen eigenen Scheiß. Ich erkläre dir doch auch nicht wie du dich zu verhalten hast, oder wie du leben sollst.

Aber wir können hier noch ewig diskutieren. Du wirst meinen Standpunkt nicht annehmen, noch Einsicht zeigen, und ich kann deine Intolerante Art auch nicht akzeptieren oder respektieren. Daher ist das hier vollkommen sinnlos. Diskutieren sollte man, wenn es dabei auch ein Ergebnis gibt. Ansonsten ist das einfach nur sinnloses rausposaunen von Meinungen. Wir werden hier aber zu keinen Ergebnis gelangen, so viel ist sicher.

[ nachträglich editiert von Bildungsminister ]
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25.06.2013 13:53 Uhr von