25.06.13 08:53 Uhr
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Wichtiger Schritt bei Einwanderungsreform in den USA

Die Republikaner stimmten jetzt dem Kompromissvorschlag von Präsident Obama zu. Mit diesem Schritt nahm die Einwanderungsreform eine wichtige Hürde. Sollte die Abstimmung im Kongress die Zwei-Drittel-Mehrheit erreichen, dann muss sie noch durch das Repräsentantenhaus bestätigt werden.

Die Schwerpunkte der Reform liegen für die Demokraten bei der Legalisierung der im Land befindlichen illegalen Einwanderer. Die Republikaner haben als Schwerpunkt die umfassende Grenzsicherung zu Mexiko im Auge.

Für die Grenzsicherung wollen die USA die Grenzposten auf 40.000 Mann verdoppeln. Die Grenzposten sollen von Drohnen bei ihrer Aufgabe unterstützt werden.


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WebReporter: Nightvision
Rubrik:   Politik
Schlagworte: USA, Barack Obama, Republikaner, Kompromiss, Einwanderung
Quelle: www.n-tv.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.06.2013 08:53 Uhr von Nightvision
 
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Es wäre doch viel einfacher sich nicht überall zu seinem Vorteil einzumischen.Wir verursachen das Elend in der Welt mit unserer unersättlichen Gier nach billigen Rohstoffen ,und wundern uns dann wenn die Menschen herkommen für deren Elend wir verantwortlich sind.
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25.06.2013 09:41 Uhr von Best_of_Capitalism
 
+3 | -1
 
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Juhu! Die die illegasl dort sind werden legalisiert und andere die von ihrer Heimat aus, sich legal um eine Greencard bemühen gucken in die Röhre?

Und über die Qualität der illegal eingewanderten braucht man nicht zu streiten, oder?
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25.06.2013 10:06 Uhr von Bildungsminister
 
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@ Best_of_Capitalism

Was hat das eine denn mit dem anderen zu tun? An den Kontingenten für Greencards hat sich doch gar nichts geändert. Es ist seit jeher so, dass es nur eine begrenzte Anzahl an Greencards gibt. Umwege gibt es z.B. über Investition oder andere Programme. Daran hat sich durch dieses Vorhaben hier aber nichts geändert.

Immerhin regulieren die USA die Einwanderungspolitik, während man hier alle Tore und Schleusen öffnet und jeden rein lässt, der nur lieb lächelt. Wenn es nach mir ginge, dann dürfte man das hier auch anders regulieren, viel restriktiver und nach fachlicher Kompetenz.

Davon ab sind die illegalen Einwanderer seit jeher ein wichtiger Stützpfeiler der US-Wirtschaft. Würde man diese alle nach hause schicken, dann würde das zu massiven Problemen führen. Das hat auch die US-Regierung erkannt. Durch die jetzt beschlossene Maßnahme holt man diese Menschen, aber auch ihre Arbeitskraft aus der Illegalität, was mitunter mehr Steuereinnahmen zur Folge hat, da Beschäftigungsverhältnisse auf einer ganz anderen Basis statt finden.

Mal davon ab, dass nicht alle die dort eingewandert sind auch gleich dumm wie Brot sind. Das sind teils hochqualifizierte Menschen, die in ihrer Heimat schlicht keine Chance mehr gesehen haben.

[ nachträglich editiert von Bildungsminister ]
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25.06.2013 10:19 Uhr von Best_of_Capitalism
 
+1 | -1
 
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@Bildungsminister

Ich bin auch dafür das wir eine stark regulierte Einwanderung haben.

Was ich kritisiere ist, das jetzt illegale einfach legal gemacht werden, weil sie als Stützpunkt der Wirtschaft angesehen werden.

Da möchte ich mal wissen wieso? Weil die alles mit sich machen lassen? Weil das alles billige Arbeitskräfte sind?

Wurde Deutschland nicht vor kurzem von einem US-Ökonom (Herr Poser) zurecht dafür kritisiert? Weil man auf Niedriglohn-Wettbewerb unter den entwickelten Staaten kein Wohlstand erhalten könne?

Gut für jeden der einfach dort untergetaucht ist und jetzt legal dort ist und für alle anderen die es auf den vorschriftsmäßigen Weg probieren? Pech gehabt!

Das ist die Message für mich.

[ nachträglich editiert von Best_of_Capitalism ]
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25.06.2013 12:03 Uhr von Perisecor
 
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@ Best_of_Capitalism

Das Problem ist vielfältig, hat aus demokratischer Sicht aber viel damit zu tun, dass illegale Immigranten keinerlei Schutz genießen: Keine Arbeitsrecht, teilweise illegale und menschenunwürdige Arbeitsplätze, keinen Anspruch auf Krankenversorgung, keinen Anspruch auf einen Schulplatz (auch für Kinder) etc.


Ob eine Generalamnestie dafür der richtige Schritt ist, weiß ich nicht. Allerdings musste etwas getan werden - für die aktuellen Illegalen, aber auch für die Grenzsicherung. Ich persönlich kann den Kompromiss also gut mittragen.
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25.06.2013 16:40 Uhr von Kingbee
 
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So eine "Legalisierung" kommt alle paar Jahrzehnte vor. Als ich 1989 in den USA lebte, war gerade eine. Nur viele der "Deutschen" haben sich halt nicht legalisieren lassen. Grund? TAXES....

[ nachträglich editiert von Kingbee ]
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25.06.2013 17:28 Uhr von Best_of_Capitalism
 
+0 | -1
 
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@ Perisecor

"Das Problem ist vielfältig, hat aus demokratischer Sicht aber viel damit zu tun, dass illegale Immigranten keinerlei Schutz genießen: Keine Arbeitsrecht, teilweise illegale und menschenunwürdige Arbeitsplätze, keinen Anspruch auf Krankenversorgung, keinen Anspruch auf einen Schulplatz (auch für Kinder) etc.
"

Logisch! Die sind dort illegal! Soll die USA da jetzt jeden rein lassen? Das selbe gilt natürlich auch für Europa, keine Frage.

Der EINZIGE Grund ist, das man sich billige Arbeitskräfte erhofft, punkt!

Alles andere sind vorgeschobene Gründe und den gegenüber unfair die sich an die Regeln halten und für immer draußen bleiben.

Zudem finde ich auch die Greencardlotterie schwachsinnig. Kanada, Australien und Neuseeland machen es da schon besser. Dort wird nach Fakten sortiert und nicht nach Zufall.

Keine Gesellschaft hat für mich das Leistungsprinzip so verkörpert wie die amerikanische und das in jeder hinsicht.

Diese Reglung widerspricht den völlig.

Was Deutschland betrifft, da wäre genau dieses verhalten meiner Meinung nach nicht überraschent gewesen, erste Klasse Ärzte schicken wir zurück nach Ägypten aber den ganzen %/"&/§§/ lassen wir hier rein und füttern durch.
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26.06.2013 11:01 Uhr von Perisecor
 
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@ Best_of_Capitalism

Diese Leute sind bereits im Land. Festnehmen und ausweisen hat sich die letzten Jahre und Jahrzehnte als wenig effektiv erwiesen.


"Dort wird nach Fakten sortiert und nicht nach Zufall."

Auch außerhalb der Greencard-Lotterie gibt es Möglichkeiten, dauerhaft in die USA einzureisen. Die Greencard-Lotterie ist quasi der Nachfolger der Einwanderungsströme aus der Gründerzeit - jeder war damals willkommen, egal ob arm oder reich, egal ob gebildet oder nicht.

Hast du Geld oder eine spezielle Ausbildung, bist du in den USA jeder Zeit willkommen. In aller Regel zuerst mit einer begrenzten oder dauerhaften Arbeitserlaubnis. Hast du dich dann innerhalb der Staaten bewährt, kannst du einen Antrag auf Staatsbürgerschaft stellen - nach bestandenen Prüfungen und einem Eid auf die Verfassung bist du dann ein US-Bürger.



@ Truth_Hurts

Von denen, die zugestimmt haben, wohl kaum keiner. Nach der Amnesie können diese Arbeiter nämlich auspacken, ohne Angst haben zu müssen, dass sie dann geoutet sind und abgeschoben werden.

Das ist ja der Grundgedanke: Die Erpressung der illegalen Arbeiter fällt weg, sie bekommen mehr Rechte und folglich auch eine bessere Bezahlung.
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27.06.2013 18:00 Uhr von JustMe27
 
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"Und über die Qualität der illegal eingewanderten braucht man nicht zu streiten, oder?"

Peri soll mich korrigieren wenn ich irre, aber ich glaube, der Anteil sowohl an Arbeits- und Integrationswilligen Immigranten als auch der an echten (politischen, nicht wirtschaftlichen) Flüchtlingen ist in den Staaten jeweils prozentual gesehen weit höher als hier oder? Schliesslich muss man dort was für sein Vorwärtskommen tun, da das soziale Netz nun wirklich grobmaschiger ist und Illegale eh ausnimmt.
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27.06.2013 18:43 Uhr von Perisecor
 
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Da Illegalen keinerlei Sozialleistungen zustehen (Gesundheit, Miete, Essensmarken etc.), wird man wohl kaum einen finden, der nicht (sehr hart) arbeitet.

Bildung ist, zumindest in den Folgegenerationen, oft eine relativ ausgeglichene Sache. In den Staaten ist die Unterscheidung aber auch nicht so fein wie in Deutschland - da es kaum Ausbildungen im deutschen Sinne gibt, können auch "ungebildete" Menschen recht viel erreichen. Die nächste Hürde wäre dann im Arbeitsleben eigentlich auch schon der Universtitätsabschluss (den in den USA übrigens deutlich mehr Menschen, auch prozentual, machen als z.B. in Deutschland). Auch dabei sind Latinos, und um die geht es ja hauptsächlich, zunehmend.

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