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Krefeld: Mitarbeiterin meldet Kinderpornografie an die Polizei - Kündigung

Die Mitarbeiterin eines Krefelder Fotogeschäfts entdeckte bei einem Kundenauftrag kinderpornografische Bilder inmitten von unverdächtigen Familienfotos. Daraufhin informierte sie ihren Chef, der es allerdings ablehnte, den Fund der Polizei zu melden.

Entgegen dem Willen ihres Vorgesetzten brachte sie den Fall aber doch bei der Polizei zur Anzeige und erhielt daraufhin einen Tag später die fristlose Kündigung. Begründung hierfür war die Tatsache, dass sie die Fotos auf eine Speicherkarte kopierte, um sie den Ermittlern zeigen zu können.

Der Arbeitgeber sah die Basis für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit als nicht mehr gegeben. Dadurch bekam sie auch bei der Arbeitsagentur Probleme, weil man dort dachte, sie habe Daten oder Unterlagen gestohlen. Die Polizei konnte dies allerdings klären. Die Staatsanwaltschaft ermittelt bereits.


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WebReporter: NoPq
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Polizei, Kündigung, Kinderpornografie, Krefeld
Quelle: www.wz-newsline.de

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66 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.06.2013 08:07 Uhr von sullyjake78
 
+92 | -61
 
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Ist ja mal ne schweinerei sowas, [edit], so eine Mitarbeiterin ist doch mehr als wünschenswert, traurig das viele Menschen lieber die Täter schützen als die Kinder, ihm scheint sein Kunde mehr wert zu sein. echt ätzend sowas. [edit]
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25.06.2013 08:11 Uhr von Elektrosklave
 
+108 | -30
 
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Der Chef gehört gleich mit eingekastelt!
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25.06.2013 08:15 Uhr von Nightvision
 
+50 | -24
 
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der chef ist das allerletzte , die soll froh sein das sie nicht mehr für so ein schwein arbeiten muss.wie kann man kinderwohl über kundenschutz stellen bei sowas. der gehört mitangeklagt .
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25.06.2013 08:28 Uhr von Hirnfurz
 
+65 | -17
 
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Hut ab vor ihrem Mut, und das bei der Arbeitslage in Deutschland!
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25.06.2013 08:32 Uhr von saber_
 
+117 | -12
 
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sie haette die daten nicht kopieren duerfen, sondern direkt die polizei rufen...

erst diese haette dann die daten sicherstellen koennen...


so funktioniert leider das system... aber dennoch hat die dame moralisch alles richtig gemacht! respekt
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25.06.2013 08:33 Uhr von Taylan
 
+17 | -14
 
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Wenn sie Klage gegen die Kündigung einreicht, müsste wohl der Arbeitgeber zahlen, desweiteren stellt er sich selbst ein Bein. Wenn der bekannt wird, der Laden, welche Eltern werden da noch hingehen, wenn sie wissen das der sowas getan hat. Ausgenommen solch Perverse §&/!"!!XXX...
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25.06.2013 08:56 Uhr von T¡ppfehler
 
+33 | -10
 
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Hat jemand die Bilder gesehen?
Vielleicht hat die Dame auch mehr gesehen, als zu sehen war, ...?
Warum lässt jemand solche Bilder beim Fotografen entwickeln?
Ich finde das alles sehr merkwürdig.
Man sollte erstmal abwarten, was bei den Ermittlungen der Staatsanwaltschaft überhaupt raus kommt.
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25.06.2013 09:02 Uhr von Mecando
 
+21 | -7
 
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Dummes Vorgehen, sowohl von der Angestellten wie auch vom Ladenbesitzer.
Ich finde es natürlich gut, was sie getan hat. Die Art und Weise war aber unüberlegt und dumm. Die Konsequenzen nachzuvollziehen.

Es ist nicht erlaubt und kann zu erheblichen Konsequenzen für das Geschäft, seinen Besitzer und die Angestellte führen wenn dort private Daten, und das sind solche Bilder, der Kunden kopiert werden. Das ist schlicht nicht erlaubt, verstößt gegen Gesetze und somit ist die Entscheidung des Inhabers, zumindest nach dem dürftigen Kenntnisstand der News, nachzuvollziehen.

Nichts machen ist aber auch falsch, auch per Gesetz und moralisch erst recht. Moralisch hat die Angestellte richtig gehandelt, aber es war leider gesetzeswidrig. Daher ist eine Kündigung sicher gerechtfertigt, wenn auch evtl. etwas überzogen.

Sowohl Inhaber wie auch Angestellte haben falsch gehandelt. Der richtige Weg wäre eher der gewesen, den saber_ schon angesprochen hat: Nichts machen außer Polizei anrufen und denen die Aufnahmen zeigen. Wie mit diesen dann zu verfahren ist, das entscheiden dann Andere.

Edit:
@T¡ppfehler
Ich erinnere mich da an einen Fall eines US-Soldaten. Dieser wurde unehrenhaft aus dem Dienst entlassen weil er augenscheinlich kinderpornografische Bilder am Rechner angeschaut hat oder geschickt bekommen hat.
Es hat keinen Interessiert, dass es sich bei diesen Bildern um Badefotos seiner eigenen kleinen Kinder handelte, die seine Frau/Freundin ihm geschickt hat, damit auch er nach Monaten im Krieg mal etwas am Familienleben teilhaben konnte.

[ nachträglich editiert von Mecando ]
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25.06.2013 09:03 Uhr von Pink_Lady
 
+11 | -5
 
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@ T¡ppfehler
Du glaubst gar nicht, was die Leute alles entwickeln lassen ;)
Ich arbeite bei einem Fotofinisher, zwar als IT-ler, aber in den Produktionshallen bekommt man doch schon manchmal interessantes zu sehen. Die Leute denken einfach, dass das alles Maschinell und automatisch abläuft.
Allerdings sind die mitarbeiter bei uns VERPFLICHTET Kinderpornographie zu melden.
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25.06.2013 09:10 Uhr von PeterLustig2009
 
+10 | -8
 
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@Tippfehler

Zitate aus der Quelle
[...]Dann sieht die Krefelderin in ausdruckslose oder traurige Gesichter von Kindern[...]

[...]„Immer wieder gab es auch Fotos, wo eindeutig das Geschlechtsteil im Mittelpunkt stand“[...]

[...] Im Präsidium am Nordwall wird eine Anzeige aufgenommen – und die Angelegenheit sehr ernst genommen[...]

[...]Unsere Ermittlungen haben den Verdacht des Kindesmissbrauchs bestätigt“[...]

Also nichts mit "zuviel gesehen"


Allerdings gibt sie auch selber zu dass das Vertrauensverhältnis nicht mehr gegeben ist und scheint sich ja auch nicht so sehr um die Kündigung zu scheren...
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25.06.2013 09:22 Uhr von visnoctis
 
+4 | -4
 
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keine gute tat bleibt ungestraft
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25.06.2013 09:30 Uhr von PeterLustig2009
 
+9 | -15
 
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Vielleicht sollten einige hier mal wieder runterkommen.

Ja der Chef hat einen Fehler gemacht.
Aber er hat ihr weder gedroht, sie eingeschüchtert oder sonstwas.

Und letzten Endes darf er sich die Fotos nichtmal ansehen wenn der Kunde "ubearbeitete Abzüge" haben will.

Ist also eine Zwickmühle zwischen Ruf des Ladens und evtl. Straftat
Und wenn er die Bilder nicht so wild angesehen hat, hat er vielleicht deswegen falsch reagiert.

Ich möchte mal den Aufschrei sehen was passiert wäre wenn sich der Verdacht nicht bewahrheitet hätte.
Der Laden wäre pleite gewesen und alle hätten von einer paranoiden Trulla gesprochen

ALso immer locker bleiben. Der Täter ist aufgeflogen und alles ist gut
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25.06.2013 09:41 Uhr von jo-28
 
+11 | -34
 
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25.06.2013 10:01 Uhr von Jlaebbischer
 
+3 | -3
 
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PeterLustig:

Und letzten Endes darf er sich die Fotos nichtmal ansehen wenn der Kunde "ubearbeitete Abzüge" haben will.

Und wie soll man dan feststellen, das die Entwicklung sauber läuft?
Stichproben sind in jedem Fall normal. Sonst ist nachher irgendwas mit dem Entwickler und das System entwickelt am Ende Hunderte unbrauchbare Bilder, welche der Kunde nicht abzunehmen braucht. Und der Ruf ist dann auch ruiniert.
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25.06.2013 10:02 Uhr von Ich_bins_wieder
 
+5 | -7
 
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@ jo-28: Dir ist auch nicht mehr zu helfen oder?

zur News: Die Dame hat richtig gehandelt und, dass der Chef evtl. falsch reagiert hat kann verschiedene Gründe haben, über die ich jedoch nur spekulieren könnte und es daher nicht kommentiere.
Das Kopieren der Daten hätten wohl viele in einer unüberlegten Minute getan. Was hier das richtige Vorgehen gewesen wäre, müsste in der Tat erst erfragt werden.
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25.06.2013 10:06 Uhr von PeterLustig2009
 
+2 | -5
 
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@Jlaebbischer
[...]Stichproben sind in jedem Fall normal. Sonst ist nachher irgendwas mit dem Entwickler und das System entwickelt am Ende Hunderte unbrauchbare Bilder, welche der Kunde nicht abzunehmen braucht. Und der Ruf ist dann auch ruiniert. [...]
Wenn der Kunde wie hier geschildert wünscht dass sie nicht bearbeitet werden, hat er im nachhinein kein "Reklamationsrecht"

Hab es selbst schonmal gehabt und da wurde ich drauf hingewiesen dass beim reinen unbearbeiteten entwickeln keine Reklamation möglich sei
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25.06.2013 10:44 Uhr von PeterLustig2009
 
+12 | -4
 
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@dmouzeti
Ein Klingone :P

Armer Trottel
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25.06.2013 10:53 Uhr von Semper_FiOO9
 
+7 | -1
 
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Sehr reißerisch der Titel. Sie wurde nicht für das Melden gekündigt, sondern weil sie ohne Genehmigung die Bilder kopiert hat! Minus
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25.06.2013 10:57 Uhr von Lord_Prentice
 
+1 | -4
 
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Ich habe ernsthafte Zweifel an der Echtheit dieser Geschichte...
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25.06.2013 11:05 Uhr von Granatstern
 
+3 | -6
 
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Würde sehr gern wissen, um welchen Laden es sich da handelt. Wahrscheinlich hat der selber Dreck am Stecken und wollte auf keinen Fall mit der Polizei in Kontakt kommen.
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25.06.2013 11:08 Uhr von stoske
 
+7 | -3
 
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Brillante Argumentation. Mit dem gleichen Hintergrund sollte man einfach jedes Konto einsehen können, jeden Brief, jedes Paket, jede Email, jeden Datenträger, jedes Schliessfach öffnen dürfen usw. Da überall und immer auch ein Böser dabei sein wird, hat man danach auch immer eine Rechtfertigung. Totale Sicherheit bedingt totale Kontrolle. Und über so Sachen wie das was die NSA macht, dürfen wir uns dann auch nicht beschweren. Entweder oder.
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25.06.2013 11:19 Uhr von asianlolihunter
 
+6 | -5
 
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Schüffelt die Polizei aufm PC / laptop ist es böse, aber schnüffelt eine Privatperson ist sie eine Heldin?
Also müsst ihr doch für den Bundestrojaner sein
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25.06.2013 11:21 Uhr von Djerun
 
+3 | -0
 
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eine ziemlich doofe geschichte
wenn ich fotos zum entwickeln gebe, erwarte ich schon das da keiner drin rumschnüffelt, auch ohne das irgendwelche rechtswidrigen aufnahmen dabei sind
das die mitarbeiterin die bilder kopiert ist auch nicht gerade schlau, sie hätte den stick so wie er ist zur polizei bringen sollen und ihren chef gleich mit
(das wäre zwar auch einer kündigung gleichgekommen, aber manchmal ist man halt zur falschen zeit am falschen ort)
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25.06.2013 11:30 Uhr von PeterLustig2009
 
+1 | -2
 
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@Granatstern
Deswegen hat er ja auch mit der Polizei zusammengearbeitet als diese bei ihm standen :D
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25.06.2013 11:31 Uhr von Pumba1986
 
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Vieleicht steckt der Chef dort mit drin, bzw der "Kunde" schmiert ihn um unentdeckt die Bilder entwickeln lassen zu können.

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