24.06.13 19:59 Uhr
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Schnecken-DNA beweist steinzeitliche Migration von Südfrankreich nach Irland

Forscher der Universität Nottingham in Großbritannien konnten anhand der DNA einer bestimmten Schneckenart nachweisen, dass es vor gut 8.000 Jahren Beziehungen zwischen Irland und Südfrankreich gab. Sie vermuten, dass nicht nur Handelsbeziehungen bestanden, sondern eine Migration nach Irland stattfand.

Die untersuchte Schneckenart, die Hainbänderschnecke, kommt aktuell nur in den französischen Pyrenäen und in Irland vor. Die Forscher verglichen die DNA beider Populationen und stellten fest, dass sie nahezu identisch ist. Eine Ausbreitung ohne menschlichen Einfluss ist nahezu unmöglich.

Dadurch liegt die Tatsache auf der Hand, dass die Schnecken mit den Menschen nach Irland kamen. Es ist belegt, dass die Menschen im Mesolithikum in Südfrankreich die Schnecken aßen und regelrechte Farmen betrieben. Die Archäologen vermuten, dass die Schnecken als Reiseproviant nach Irland kamen.


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WebReporter: blonx
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Frankreich, DNA, Irland, Migration, Schnecke
Quelle: archaeologynewsnetwork.blogspot.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.06.2013 19:59 Uhr von blonx
 
+5 | -3
 
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Der Artikel ist aktuell in dem Magazin "PLOS ONE" von Angus Davison und seinen Kollegen veröffentlicht.
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24.06.2013 20:08 Uhr von OO88
 
+2 | -8
 
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was die für einen scheiß forschen , sollen lieber was gegen krebs finden
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24.06.2013 21:12 Uhr von MBGucky
 
+1 | -0
 
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Eine Ausbreitung ohne menschlichen Einfluss ist nahezu unmöglich.

Warum? Sind bestimmt Rennschnecken. Die schaffen das.
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24.06.2013 23:09 Uhr von Manuela.04
 
+3 | -1
 
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@ OO88

Warum sollten Archäologen einen Mittel gegen Krebs entwickeln???
Die erforschen eher, ob es Krebs schon in der Urzeit gab.

Ein Müllmann ist ja auch nicht dafür zuständig, dass dein Röntgenbild richtig gemacht wird.

Zitat: "Wenn man keine Ahnung hat, ..."
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25.06.2013 07:47 Uhr von Again
 
+1 | -1
 
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@ The_Insaint:
Im allgemeinen Sprachgebrauch wird die Desoxyribonukleinsäure überwiegend mit der englischen Abkürzung DNA bezeichnet; die parallel bestehende deutsche Abkürzung DNS wird hingegen seltener verwendet und ist laut Duden „veraltend“.
http://de.wikipedia.org/...

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