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Bundesnetzagentur will Mobilfunkfrequenzen neu versteigern

Die Bundesnetzagentur plant die erneute Versteigerung, der von den Mobilfunkbetreibern genutzten Frequenzen im 900 und 1800 MHz Bereich. Die Nutzungsrechte der Frequenzen laufen Ende 2016 aus.

Zur Sicherung einer Mobilfunk-Grundversorgung sollen die bestehenden vier Mobilfunknetzbetreiber jeweils einen Block im Frequenzbereich von 900 MHz außerhalb der Auktion erhalten.

Bei der Auktion sollen zudem weitere Frequenzen aus den Bereichen 700 MHz und 1,5 GHz versteigert werden. Dadurch soll die flächendeckende Breitbandversorgung verbessert werden.


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WebReporter: oZZ!
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Breitband, Bundesnetzagentur, Frequenz
Quelle: tarifetarife.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.06.2013 19:03 Uhr von oZZ!
 
+2 | -0
 
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Ob das dem Breitbandausbau wirklich nutzt, wenn man Geld aus dem System abzieht? Abgesehen davon zählt das ganze mobile Internet in Sachen Breitbandstrategie doch eh nur halb. Zumindest solange dort so massiv gedrosselt wird.
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24.06.2013 19:07 Uhr von Crawlerbot
 
+2 | -4
 
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Die wollen das nicht neu Versteigern, sondern müssen, da es ausläuft.
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24.06.2013 19:12 Uhr von El-Diablo
 
+2 | -1
 
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na ich hoffe doch, das für uns keine Mehrkosten aufkommen.
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24.06.2013 19:18 Uhr von oZZ!
 
+1 | -1
 
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@Crawlerbot
Es ist nur seltsam, dass es 2007 diese rechtlichen Zwänge nicht gab.
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24.06.2013 20:00 Uhr von OO88
 
+2 | -0
 
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sollen sich absprechen und unter sich ausmachen , danach für nicht mehr als ein paar euro dafür bieten/bezahlen.
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24.06.2013 20:24 Uhr von Superplopp
 
+1 | -0
 
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Ja war doch klar, war so abgesprochen.

OO88: Nein, sollten sie nicht. Die Frequenzen müssen Geld einbringen.

Den Zwang gab es schon 2007, da wurden die Frequenzen ja auch ersteigert, genau wie 2000

[ nachträglich editiert von Superplopp ]
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24.06.2013 21:03 Uhr von HelgaMaria
 
+3 | -1
 
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Mir fällt dabei ein....wie kann man etwas vermieten oder verkaufen, was im Grunde niemandem gehört?

Wo entstehen die enormen Summen, welche die Netzbetreiber für die Rechte zahlen müssen?
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24.06.2013 21:37 Uhr von oZZ!
 
+4 | -1
 
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@HelgaMaria
Wenn man die Frequenzen ohne Regelung einfach jedem zur Nutzung überlassen würde, dann würde das reinste Chaos herrschen und niemand könnte zuverlässig einen wie auch immer gearteten Funkdienst betreiben, weil alle sich gegenseitig stören. Aus diesem Grund werden die Nutzungsrechte an den Frequenzen von einer Behörde vergeben (in diesem Fall die BundNetzA). Jetzt könnte man die Frequenzen einfach demjenigen geben, der am lautesten HIER schreit und gut ist. Aber man hat sich halt dazu entschieden, die Frequenzen an den Meistbietenden zu vergeben. Die bezahlte Summe entspricht dann quasi den Opportunitätskosten aller anderen. Deshalb fließt der Erlös auch ins Steuersäckle und kommt damit allen zugute, die die Frequenzen nun nicht mehr nutzen können.
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24.06.2013 23:27 Uhr von HelgaMaria
 
+0 | -0
 
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@ oZZ!

Du hast bestimmt recht. Doch es wäre auch möglich, die Frequenzen rechtlich zuzusprechen, ohne Unsummen dafür zu verlangen.

Letztlich zahlen wir Kunden doch die Beträge und nicht Netzbetreiber,
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25.06.2013 00:41 Uhr von cyrus2k1
 
+1 | -0
 
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Deutschland ist was Mobilfunk angeht ein Entwicklungsland. Selbst "Dritte-Welt-Länder" wie Kenya sind viel weiter, dort sind die Netze günstig, superschnell und bezahlen mit dem Smartphone ist dort Alltag. Zudem gibt es es überall freies WLAN.
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25.06.2013 07:47 Uhr von derNameIstProgramm
 
+0 | -0
 
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@cyrus2k1
Das ist richtig, ist aber aus der Entwicklung her bedingt. Was du dafür in Afrika generell sehr viel weniger findest sind gut ausgebaute Festnetze.

Dies liegt einfach daran dass diese pro zurückgelegten Meter sehr viel Geld kosten und damit in Afrika zu enormen Kosten führen würden. Also wird das Geld lieber in Mobilfunk und WLAN investiert, mit dem man über weniger Stationen größere Flächen abdecken kann.

Ein Nachteil haben Funk-basierte Systeme jedoch: Sie funktionieren am bsten wenn das Verhältnis Fläche zu Anzahl der Nutzer möglichst groß ist, also große Fläche, wenig Nutzer. In Deutschland hast du aber das Gegenteil, also viele Nutzer auf wenig Fläche. Da stoßen Funktechnologien schneller an ihre Grenzen...

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