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USA: Fünfjähriges Kind erschießt sich - Mutter wegen Mordes festgenommen

Als die Mutter eines fünfjährigen Kindes in New Orleans in Ruhe einkaufen wollte und das Kind Zuhause ließ, erschoss sich das Kind.

Untersuchungen haben ergeben, dass die Fünfjährige den Revolver der Mutter nahm, gegen sich richtete und den Abzug zog.

Als die Frau nach Hause kam, fand sie das Kind blutüberströmt vor. Aufgrund der Verletzung verstarb es später im Krankenhaus. Der Frau wird nun Mord zweiten Grades vorgeworfen. Bei einer Verurteilung droht der Frau eine lebenslängliche Haftstrafe.


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WebReporter: Haberal
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: USA, Kind, Mutter, Mord, Drama, Tragödie
Quelle: www.bild.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.06.2013 10:59 Uhr von Superplopp
 
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Schönes Urteil!
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24.06.2013 11:11 Uhr von Thomas778
 
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Amerika, erst schmeißen sie die Knarren den Leuten hinterher und faseln vom Recht auf Waffen für alle und wenn dann so ein Förderschüler zu dämlich ist seine Waffe außerhalb der Reichweite eines Kindes zu legen, wird so gehandelt, als hätte man das Kind grausam ermordet. Sicherlich eine Tragödie durch´Fahrlässigkeit, aber kein Mord. Waffen braucht kein Mensch, nur eine gute ausgebildete Polizei, welche die Nachbarschaft unter Kontrolle hat und diese nicht auf Selbstverteidigung angewiesen ist. Die Schuld liegt also auch beim Staat.

[ nachträglich editiert von Thomas778 ]
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24.06.2013 11:12 Uhr von vmaxxer
 
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Aber Waffen töten doch keine Menschen?!
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24.06.2013 11:12 Uhr von Perisecor
 
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Zum Glück erlauben die Gesetze Louisianas diese Anklagekonstellation.

Das verfassungsmäßig garantierte Recht auf eine Waffe bringt die gesetzliche Pflicht mit sich, diese Waffe sicher zu verwahren. Leider ignorieren manche Leute diese Pflicht und ein Teil davon landet dann in den nationalen und internationalen Medien.


Dass die Mutter ohne ihre Tochter einkaufen ging und sie lieber einsperrte zeigt aber auch, um was für eine "Familie" es sich hierbei wohl gehandelt hat.


@ Thomas778

Bevor du Behauptungen aufstellst wie "Waffen braucht kein Mensch außer der Polizei" solltest du dich informieren, weshalb genau die amerikanische Verfassung eine andere Meinung vertritt! Dort steht nämlich nicht der ´Spaß am Ballern´ im Vordergrund, sondern die Möglichkeit zum bewaffneten Widerstand gegen eine aus dem Ruder laufende Bundesregierung - neben dem privaten Waffenbesitz gibt es dazu auch noch die Nationalgarden, eine weitere Institution, welche es z.B. in Deutschland nicht gibt und deren Sinn und Zweck man in Deutschland in aller Regel auch nicht kennt.

[ nachträglich editiert von Perisecor ]
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24.06.2013 11:42 Uhr von Bildungsminister
 
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@ Thomas778

In welcher Welt lebst du eigentlich? Mal davon ab, dass es in Deutschland nahezu genauso viele Waffen in Haushalten gibt wie in den USA, und hier bei uns haben wir eine extrem hohe Dunkelziffer von geschätzt 20 Millionen Waffen, ist es doch utopisch zu glauben, dass nur Polizisten Waffen besitzen. Selbst wenn sie es "sollten", dann wäre das wohl kaum umsetzbar. In Deutschland ist es nicht unwesentlich schwieriger an eine Waffe zu kommen als in den USA.

Davon ab, dass es auch hier genug Fälle gab, wo mitunter Kinder sich oder andere erschossen haben. Amokläufe haben wir auch regelmäßig. Wo also ist da der Unterschied? Ist hier auch der Staat schuld? Wie stellst du dir das vor? Wie würde man eine waffenlose Gesellschaft umsetzen? Das ist wohl kaum zu bewerkstelligen, außer man führt restriktive Überwachungen ein.

Warum es in den USA eine solche Philosophie bei den Waffen gibt werden die Europäer nie verstehen können. Es ist eine komplett andere Konstellation von der Gesellschaft her, wo der Waffenbesitz eben dazu gehört. Das hat nicht zuletzt auch mit der geschichtlichen Entwicklung zu tun. Aber ich erwarte gar nicht, dass man das hier je verstehen wird. Hier wird einem allerhöchsten indoktriniert wie böse das doch alles ist.

Eine sichere Gesellschaft haben wir hier auch nicht, obwohl wir angeblich bessere Waffengesetze haben. Im Grunde unterscheiden sich die Zahlen da kaum. Mit dem Unterschied, dass sich der US-Amerikaner, sein Hab und Gut, und seine Familie verteidigen darf. Während man sich hier der Kriminalität beugen muss.
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24.06.2013 12:26 Uhr von JustMe27
 
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@Peri: Es scheint aber ziemlich oft vorzukommen, dass die Waffen quasi einfach rumliegen oder unter den Unterhosen in der Schlafzimmerkommode liegen, und ich glaube viele denken auch was soll ich mit ner Waffe wenn ich sie im Notfall nicht griffbereit habe... Da hab ich dann lieber keine...

Stimmt es eigentlich, dass zb. bei einem Raubüberfall das verwenden bzw. bedrohen mit einer Schußwaffe doppelt so hart bestraft wie zb. mit einem Messer oder einem Baseballbat? Habe mal gelesen viele Räuber hätten zwar Schusswaffen zeigen sie aber deshalb nicht bzw. nur wenn der Überfallene selber eine zieht.

[ nachträglich editiert von JustMe27 ]
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24.06.2013 14:28 Uhr von Perisecor
 
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@ JustMe27

Genau, es _scheint_ oft vorzukommen.

Wie viele Meldungen kennst du, die in etwa so lauten:
- "Waffe lag nicht unverschlossen herum"
- "Waffe lag unverschlossen herum, aber niemand hat sie benutzt"
- "Waffe lag unverschlossen herum, Kind schoss damit, aber es passierte niemandem etwas"

Bei 320 Millionen Bürgern ist es unvermeidlich, dass einmal die Woche irgendjemand Müll baut. Das sind dann 52 Leute im Jahr. Und weil das Quote bringt (oder Leute US-Regional-News einliefern), landet das dann in den regionalen, nationalen und internationalen Medien.

Daraus kann und darf man aber keine Rückschlüsse ziehen, denn die Zahlen sind absolut nicht repräsentativ.




Zu deinem zweiten Absatz:
In Deutschland wird das Androhen einer Waffe als strafverschärfend gewertet bzw. wertet das Verbrechen auf (Diebstahl -> Raub -> bewaffneter Raub). Die Waffe hierbei muss aber keine Schusswaffe sein. Deutsche Gerichte haben auch schon Schuhe, Kugelschreiber etc. als Waffe bestimmt. Garantiert dazu gehören aber auch Messer, Nagelpistolen usw.

In den USA ist das etwas differenzierter, weil hier jeder Staat, teilweise jedes County seine eigenen Gesetze hat. Im Großen und Ganzen ist das aber ähnlich - eine Waffe wertet das Verbrechen auf, die Strafe ist höher.
In vielen, gerade Großstädten, gibt es aber auch Verbote, Waffen außerhalb der eigenen vier Wände zu tragen, insbesondere verdeckt.

Wer also eine Waffe dabei hat, diese aber nicht zeigt und erst später aufgrund von z.B. Video-Aufnahmen erwischt wird, hat mit weniger Anklagepunkten zu rechnen.

In manchen Staaten verliert man auch erst dann die Erlaubnis, Waffen zu besitzen und zu führen, wenn man diese für illegale Aktivitäten einsetzt.


Edit:
Dazu kommt natürlich das andere Verhalten der Polizei. Mit (Schuss)waffen ausgestattete Verbrecher werden ganz anders behandelt als ein einfacher Räuber - auch, was den staatlichen Einsatz von Tasern und Feuerwaffen angeht.

[ nachträglich editiert von Perisecor ]
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24.06.2013 16:49 Uhr von muehlie
 
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@Bildungsminister

Hast du für diesen Satz "Mal davon ab, dass es in Deutschland nahezu genauso viele Waffen in Haushalten gibt wie in den USA ..." mal eine Quelle?

Deinen anderen Ausführungen kann ich übrigens auch kaum folgen. Wo haben wir hier "regelmäßig Amokläufe"? Schau dir bitte mal die Stastik über Vorkommnisse in den USA und in Deutschland an. Selbst, wenn man berücksichtigt, dass in den USA ca. viermal so viele Menschen leben, sind die USA in punkto Amokläufe etc. Ländern wie Deutschland um Längen voraus.

@JustMe27, Peri
Ist doch aber eigentlich vollkommen egal, ob die Waffen offen irgendwo herumliegen. Man bekommt doch in den USA schon Waffen für Kinder zu kaufen. ;)
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24.06.2013 17:40 Uhr von JustMe27
 
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Genau das wollte ich wissen... Ich sag mal danke trotztem fürs Minus, weil ich glaub du hast da was falsch verstanden, es ist überall gleich unverantwortlich das zu tun. Eine Bekannte hat ihren Freund (Polizist) rausgeworfen, weil er das geschlossene Halfter nach dem Dienst mal auf dem Tisch liegen liess und ihre gemeinsame Tochter da hin hätte kommen KÖNNEN! Dabei ist fraglich ob eine zweijährige überhaupt den Halfter aufgekriegt hätte.

Du siehst also ich behaupte nicht dass es nur in den Staaten vorkommt. Aber Kinder mit Zugang zu Waffen kommen in der westlichen Welt sehr oft in den Staaten vor, das kannst nicht mal du abstreiten! Danke trotzdem für deine wie immer fundierten Infos, das muss ich differenzieren :)
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24.06.2013 19:44 Uhr von Perisecor
 
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@ JustMe27

Ich verteile keine Minus und Plus, sofern ich das nicht mal ganz selten im Kommentar direkt ankündige.

Für mich zählen ausschließlich Argumente - und die werden, und das in keinem Falle, durch + oder - transportiert.


Edit: Ich habe dir btw. nun ein Plus gegeben. Beweis und so. :P

[ nachträglich editiert von Perisecor ]
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24.06.2013 20:12 Uhr von JustMe27
 
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Okay, kriegst auch eines^^ hab dich vorher auch ned bewertet, aber dein Beitrag und das Minus bei mir tauchten zeitgleich auf, sorry, so kann man sich irren.

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