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Griechenland: Droge breitet sich in der Krise aus

Griechenland wurde vom Indexbetreiber MSCI kürzlich als erster Industriestaat auf den Status eines Schwellenlandes zurück kategorisiert. Der griechische Ableger von "Ärzte der Welt" hat zwischenzeitlich sogar Angestellte aus afrikanischen Ländern abgezogen.

Grund hierfür sei die Tatsache, dass man nach eigenen Maßstäben mittlerweile selbst ein Katastrophengebiet sei. Ärzte verdienen in Griechenland seit den Sparmaßnahmen nur noch rund 900 Euro im Monat. Parallel hierzu wird das Land auch von einer neuen Droge förmlich überschwemmt.

Sie wird "Sisa" genannt und ist ein kostengünstiger Verschnitt aus Crystal Meth und Batteriesäure oder wahlweise anderen Chemikalien. Sie wird injiziert, macht stark abhängig und verändert die Konsumenten nachhaltig. Die HIV-Infektionsrate stieg die letzten zwei Jahre um 1500 Prozent.


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WebReporter: NoPq
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Griechenland, Droge, Verfall
Quelle: www.sueddeutsche.de

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18 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.06.2013 18:01 Uhr von NoPq
 
+11 | -5
 
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Die Quelle ist sehr umfangreich und zeichnet ein düsteres Bild der aktuellen Lage in Griechenland - lesen lohnt sich.
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23.06.2013 18:07 Uhr von Tamerlan
 
+15 | -2
 
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"in Griechenland häufen sich Ausbrüche von Malaria, West-Nil- und Dengue-Fieber. Geschlechtskrankheiten wie Syphilis, Gonorrhoe ("Tripper") und Condylomata acuminata ("Feigwarzen"), Krankheiten, die nach dem Zweiten Weltkrieg ausgerottet waren, sind wieder auf dem Vormarsch. Und die HIV-Infektionsrate ist in den vergangenen zwei Jahren um 1500 Prozent gestiegen. "

Das ist sehr heftig. Dass die Griechen so extrem in allen Belangen absacken, hätt ich nicht gedacht. Der Witz "erstes afrikanisches Land mit weißer Bevölkerung" scheint wirklich zuzutreffen. :/
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23.06.2013 18:18 Uhr von nachtstein_
 
+4 | -3
 
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Dann muß es wirklich schlimm sein ;)
Nein. Ich finds einfach nur traurig. Die Verursacher haben sich lange abgesetzt und alles abgezogen.
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23.06.2013 18:22 Uhr von FrankCostello
 
+2 | -5
 
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Hmm brütet man damit nicht eine neue Form des Terrors die auf uns zu kommen wird . Es werden dort die Leute bald in Europa Anschläge verüben speziell in Deutschland das könnte die Al Kaida für uns hier sein ganz im ernst man sollte Grichenland jetzt wirklich meiden viele die dort aus dem Urlaub kommen sagen das sie gut behandelt werden aber wird es so bleiben vielleicht findet man diese Stoffe im essen der Kinder wieder im schlimmste fall . Das kann sehr böse werden .
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23.06.2013 18:28 Uhr von Mankind3
 
+16 | -1
 
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Ein Land wird zu Grunde gespart. Das zeigt doch nur noch mehr das diese ganzen Rettungsscheisse der Politiker einfach mal nur Elend mit sich bringt.

Die einzigen Gewinner sind Banken und Gläubiger.

Und da muss ich FrankCostello recht geben, das was in Griechenland passiert ist eine Brutstätte für Terror. Denn verzeifelte Menschen haben nicht mehr viel zu verlieren.
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23.06.2013 18:30 Uhr von Samsara
 
+9 | -20
 
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23.06.2013 19:55 Uhr von Podeda
 
+2 | -0
 
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der Bereicht, in der Quelle, ist ja wirklich grausam!
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23.06.2013 19:56 Uhr von name_thief
 
+11 | -2
 
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dieser artikel ist zum größten Teil absoluter Unsinn.
Exemplarisch sei die Beimischung von Chlor zum Methamphetamin genannt - Chlor ist gasförmig und lässt sich somit nur schlecht mit Pulvern vermischen.
Die "beigemischten" Säuren sind auch in fast allen Medikamenten enthalten, zur Ausfällung des Salzes des Medikaments und um es somit wasserlöslich zu machen.
Aber der Autor des Artikels gehört vermutlich zu der Gattung Mensch, die NaCl und Dihydrogenmonoxid für Gifte halten.

Was Berichte über Drogen angeht sollte man dem, was in den Medien berichtet wird nur bedingt Glauben schenken.
Ziel der Verlagshäuser ist es ihr Produkt zu verkaufen, nicht selbstlos zu nationalen Drogenaufklärung beizutragen.
Da beim Thema Drogen ohnehin kaum jemand sich auskennt, jeder jedoch glaubt bestens bescheid zu wissen eignet sich dieses Thema gut um den Leuten einfach das zu präsentieren, was sie sehen wollen.


[ nachträglich editiert von name_thief ]
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23.06.2013 20:06 Uhr von NoPq
 
+7 | -2
 
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@name_thief

Der Autor des SZ-Artikels ist halt nun mal "nur" Journalist und wird relativ wenig Erfahrungen mit der Herstellung dieses "Sisas" haben. Ich denke bei solchen Kleinigkeiten kann man ihm das vergeben.
Dass die Griechen mit diesem Zeug aktuell riesige Probleme haben, wird man ja nicht leugnen können oder wollen
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23.06.2013 20:13 Uhr von mort76
 
+5 | -1
 
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namethief,
ich vermute mal, daß die Verwendung dieser Stoffe in der Pharmaindustrie doch etwas anders gehandhabt wird als bei der Herstellung einer Billig-Droge durch Amateure...
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23.06.2013 20:23 Uhr von DerMaus
 
+3 | -1
 
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Dazu macht die Droge hochgradig agressiv.
In einer Reportage sprach ein Junkie davon, dass er nach Tagelangen Trips nichtmal wüsste, ob er jemand umgebracht hätte, und unter dem Einfluss von "Sisa" wäre das garnicht mal unwahrscheinlich.
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23.06.2013 20:54 Uhr von name_thief
 
+6 | -2
 
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Glaubt ihr eigntlich selber, was ihr da schreibt?
Das kann doch nicht euer Ernst sein. Die Dosis (aka Konsummuster) macht das Gift, die Droge selbst überhaupt nichts.
@NoPq
Ist das verzeihbar? Prinzipiell vielleicht, in diesem Fall nicht.
Und wenn dann noch ein Satz fällt wie "Und wer sich Batteriesäure spritzt, achtet nicht mehr darauf, ob er ein Kondom benutzt." ganz sicher nicht.
Es handelt sich hier um ein zentrales Element des Artikels, die Droge die mit Säure gestreckt wird (schon das sollte zu denken geben, warum sollte soetwas gemacht werden?) und wenn die nicht verfügbar ist mit Shampoo u.a. (hallo, bitte nochmal nachdenken - WARUM sollte soetwas IRGENDWER JEMALS machen??).
Es wird hier gezielt Stimmung gemacht und Emotionen angesprochen. Und es funktioniert auch, siehe doch den Kommentar von Wolfsburger und derMaus.
Ähnliches passiert beispielsweise bei Berichten über Ketaminmissbrauch. Dann ist immer die Rede vom Pferdebetäubungsmittel. Man stellt die Drogenkonsumenten dar als abartige Leute, die wohl selbst ihren Kot essen würden um high zu werden. Der Clou an der Sache, Ketamin ist auch in der Humanmedizin ein ganz normal eingesetztes Medikament, bevorzugt in der Kinderheilkunde.

Und ja, in der Pharmaindustrie läuft die Produktion wohl anders ab, es sollte eignetlich auch keine überschüssige Säure im Endprodukt sein. Trotzdem stimmt es einfach nicht was im Artikel steht, siehe oben.

Besonders originell ist der Artikel ohnehin nicht, das selbe stand schon vor ein paar Wochen in der Vice (und das alleine spricht für sich denke ich).

Ich bin es wirklich leid, diese schlecht recherchierten und schlichtweg erlogenen Artikel in jedem Käseblatt, von Bild bis zur Zeit lesen zu müssen.

[ nachträglich editiert von name_thief ]
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23.06.2013 23:20 Uhr von rodeoclown
 
+1 | -2
 
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sehr geehrter griechenpräsident. wenn dir was an dem wohl deiner leut gelegen ist legalisiert du cannabis

[ nachträglich editiert von rodeoclown ]
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24.06.2013 07:25 Uhr von mort76
 
+5 | -0
 
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NameThief,
das ist doch das selbe wie mit "Krokodil"- da kann man nicht mit der Einstellung drangehen:
"Es kann ncht sein, was nicht sein darf".

Die neuen Billig-Drogen WERDEN so hergestellt, und sie werden auch konsumiert- in Griechenland gibt es nun eine gewaltige Anzahl von Obdachlosen, die auch nichtmal davon träumen können, vom Staat irgendwie aufgefangen zu werden- da kann es einem dann auch egal sein, wie man sich vergiftet.
Wenn man sowieso keine Hoffnung auf eine bessere Zukunft hat, fällt es schwer, an die Gesundheit zu denken, und nüchtern erträgt sowas auch hier so gut wie niemand (von denen, die obdachlos sind).

Jeder weiß, wie schädlich beispielsweise Heroin ist, aber es finden sich hier trotzdem genug Konsumenten.
Der Schritt hin zu noch schlimmeren Drogen ist kein allzugroßer...und diese Drogen haben eben auch den "Vorteil", daß man sie im Land herstellen kann, statt sie wie H und Koks schmuggeln zu müssen.
Und das sind mit Sicherheit auch keine Heisenbergs, die sowas herstellen...
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25.06.2013 00:35 Uhr von mort76
 
+0 | -0
 
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Ghost-Rider,
dann kannst du es ja richtigstellen...wir haben als Quelle nunmal nur die Presse, und die stellt das genauso dar (wenns nicht gerade die Springerpresse ist).

[ nachträglich editiert von mort76 ]
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25.06.2013 13:04 Uhr von jens3001
 
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An alle naiven Gut-Menschen mit ihrer "wer Drogen nimmt ist alleine selbst dran schuld"-Mentalität:


Denkt mal über euer eigenes Leben nach. Was euch gefällt, was euch nicht gefällt, wen ihr liebt und was euch Ausgleich verschafft.

Dann überlegt mal wenn alles Positive (Arbeit, Familie, Kleinigkeiten und Oberflächlichkeiten - Computer, Party, Auto, usw.) genommen wird.
Ihr habt keinen Arbeit mehr, bzw. nur Arbeit die euch nicht mehr ernähren kann.
Ihr habt kein Geld mehr um eure Familie zu ernähren und eure Kinder sterben bzw. werden krank weil ihr den Arzt nicht bezahlen könnt.
Euer Heim, das Auto und alles was einen so tagtäglich ein bisschen glücklich macht wird von der Bank gepfändet, bzw. ihr könnt es euch nicht mehr leisten.

Kurz gesagt, ihr habt nichts mehr was euch erfüllt udn glücklich macht.


Dann denkt mal darüber nach wie es wäre, wenn diese Situation nicht nur kurzfristig wäre, sondern dauerhaft. Wenn nicht alleine eure Firma in NÖten ist und ihr euch halt einen neuen Job suchen müsst, sondern das ganze Land betroffen ist.

Und dann überlegt euch noch zusätzlich wie ihr euch in diesem Schlamassel fühlt wenn eure Proteste ungehört verhallen und das Ausland euch auch noch als Pleitegeier und faules Pack verspottet.


In dieser Situation greift man nach jedem Strohhalm. Die einen früher, die anderen später.
Wer da sein "Ventil" in Drogen findet ist das Opfer, nicht der Täter.


Dieser ganze Unsinn mit Rettungspaketen, etc. kann nicht funktionieren. Man ist nicht mehr am Rande des Abgrunds, man ist bereits darüber hinaus - nur wie im Comic merkt man es noch nicht und fällt erst dann wenn es einem auffällt.
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25.06.2013 15:13 Uhr von Zephram
 
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"Möchten Sie Batteriesäure oder lieber Nitroverdünnung auf ihre Crystals haben ? Wir haben auch neu ganz frisches Arsen da!"

omg lol, Boulevardpresse xD Wir haben hier doch keine "Meth-taurants" (Homer J. Simpson) an jeder Straßenecke ^^

jm2p Zeph
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25.06.2013 16:31 Uhr von hoerlman
 
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Und schon wieder ein weiteres von mittlerweile verdammt vielen Beispielen, wohin uns die damals ach so hochgepriesene EU gebracht hat. Ich habe es schon so oft gesagt und ich sage es immer wieder: Die EU-Gründung und unser aller Beitritt in dieses mehr als beschissene Regime - wenngleich sie vl auch einige Vorteile hat - war unser aller größter Fehler!

Beinahe sämtliche Versprechen die uns damals gegeben wurden, wurden nur knapp bis gar nicht eingehalten, jegliche Landeseigene Gesetze - die nicht den Vorstellungen unserer ach so tollen EU-Oberhäuptern entsprechen - werden durch irgendein schwachsinniges EU-Gesetz ausser Kraft gesetzt, usw. .......

Mich wundert es kaum bis gar nicht das in vielerlei Länder mittlerweile alles zu eskalieren beginnt!

Und, ach welch Überraschung, die Situation wird tagtäglich immer schlechter und schlechter!

Um auf einen meiner Vorredner einzugehen: Ich will mir gar nicht ausmalen was wohl passieren wird, wenn manche Völker so verzweifelt sind das Terroranschläge an der Tagesordnung stehen!

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