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Weltraumlift bald möglich?: Wissenschaftler präsentieren neuartiges Material

Seit langer Zeit träumen die Menschen von einem Aufzug, mit dem sie bis ins All fahren können. Doch eine solche Konstruktion war zumindest bis jetzt unmöglich, da das passende Material dafür nicht vorhanden war.

Doch hier könnte sich eine Sensation anbahnen, denn Wissenschaftler aus Jena entwickelten jetzt ein Material, dass wohl alle nötigen Voraussetzungen dafür erfüllt.

Konkret handelt es sich dabei um einen Polymer-Keramik-Verbundstoff. Diese würden sich für ein solches Vorhaben eignen, da sie im Vergleich zu Stahl bis zu 30-mal zugfester sind. Zudem sind sie wesentlich leichter als herkömmlicher Stahl.


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WebReporter: spencinator78
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Wissenschaftler, Entwicklung, Weltraum, Material, Aufzug
Quelle: derstandard.at

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.06.2013 18:04 Uhr von montolui
 
+12 | -2
 
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...Treppensteigen ist gesünder...
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23.06.2013 18:22 Uhr von Exilant33
 
+5 | -14
 
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Ich stell mir das Unrealistisch vor. Stellt euch mal vor, ihr hängt in der Stratosphäre fest, wie lange wohl der Techniker braucht um den Lift zu reparieren?! Was ist eigentlich mit Weltraumschrott, Erdbeben, Stürme etc? Ich würd da nicht einsteigen, selbst wenn man es mir schenken würde! Da setz ich mich lieber auf ein paar Millionen Litern Treibstoff(Shuttle) oO!!
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23.06.2013 18:46 Uhr von TeKILLA100101
 
+3 | -2
 
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alle mal limit von frank schätzing lesen :)
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23.06.2013 23:08 Uhr von Ruthle
 
+0 | -0
 
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Ich kann mir immer noch nicht vorstelllen, wie die das mit der Umlaufbahn berechnen wollen...
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23.06.2013 23:14 Uhr von rodeoclown
 
+0 | -4
 
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der erste april ist doch schon vorbei. was soll der shit ihr freaks?
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23.06.2013 23:40 Uhr von Rychveldir
 
+0 | -0
 
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"Ich kann mir immer noch nicht vorstelllen, wie die das mit der Umlaufbahn berechnen wollen..."

Wo ist da genau das Problem? Das Zeug muss ja so Reißfest sein, weil es sich nicht überall mit der richtigen Umlaufgeschwindigkeit bewegt.

http://de.wikipedia.org/...
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24.06.2013 01:26 Uhr von limasierra
 
+0 | -2
 
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Könnte... Fuck you!!!
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24.06.2013 09:42 Uhr von jens3001
 
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Ich dachte man wollte ein aus Nanofäden verstricktes Seil nehmen?
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24.06.2013 11:55 Uhr von DonCalabrese
 
+0 | -0
 
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glaube nicht das es je realisiert wird.
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24.06.2013 14:06 Uhr von Rychveldir
 
+4 | -0
 
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"Der Satellit muss nicht auf dem geostationären Orbit sein, durch die Tragseile kann er auf der Position gehalten werden wenn er in einem tieferen Orbit ist."

Nein, das ist so nicht ganz richtig. Wenn er satellit naeher an der Erde ist, gibt es keine Kraft, welche der Gravitation entgegenwirkt, und ihn auf konstanter hoehe haelt. Tatsaechlich muss er sogar deutlich weiter entfernt sein als ein geostationaerer Satellit, damit die Zentrifugalkraft die Gravitation ausgleicht. Die groesste Belastung des Seils liegt somit genau auf Hoehe des geostationaeren Orbits und die Zentrifugalkraft, welche auf den aeusseren Teil wirkt muss die Gravitation auf den gesamten Aufzug kompensieren. Deswegen ragen vorgeschlagene Konstruktionen entweger sehr weit ueber den geostationaeren Orbit hinaus (faktor 3 bis 6) oder sind an einem entsprechend Massereichen Koerper aufgehaengt, der dafuer nur knapp ausserhalb des geostationaeren Orbits platziert werden koennte (die Zentrifugalkraft ist proportional zum Radius des Orbits, zur Masse und zum quadrat der Winkelgeschwindigkeit eines Objekts).

"Das Material der Tragseile ist das eigentliche Problem, es gibt kein Material das den Belastungen standhalten würde. 30x mal stärker als Stahlseile?"

Ein Stahlseil reisst ab einer laenge von ca 5 km unter seiner eigenen Last. 30x staerker und ein drittel der Dichte ermoeglicht somit ein Seil, das bis zu 90x laenger ist bei konstanter dicke, welche aber nie angenommen wird. Somit ist die moegliche Leinge mehr als 100x laenger als die 5 km. Natuerlich sind wir noch weit von den benoetigten 36000 km entfernt, aber nach aussen hin nimmt die Belastung durch das Eigengewicht ab, da die Zentrifugalkraft zunimmt, bis die Summe bei ca 36000 km null betraegt.

[ nachträglich editiert von Rychveldir ]

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