23.06.13 14:20 Uhr
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Bahn wegen Sparmaßnahmen nicht gegen Hochwasserschäden versichert

Gegen die jüngsten Schäden des Hochwassers in Höhe von 200 Millionen Euro ist die Deutsche Bahn nicht versichert. Hartmut Mehdorn, der ehemalige Chef, hatte die Versicherung 2007 wohl aus Kostengründen gekündigt.

Die Deutsche Bahn hatte wohl darauf gehofft, dass am Ende eh der Bund für die Schäden aufkommen wird. Die Regierung hatte 2002 nach der großen Flut zugesichert, dass niemand schlechter als vorher dastehen müsste. Die Bahn ging davon aus, dass auch sie damit gemeint sei.

Die Kosten der Versicherungen beliefen sich auf 23 Millionen Euro. Allerdings hätte die Versicherungssumme bei gerade mal 100 Millionen Euro gelegen. Das hätte sich wohl nicht gerechnet.


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WebReporter: HumancentiPad
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Kosten, Versicherung, Deutsche Bahn, Hochwasser
Quelle: www.rp-online.de

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17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.06.2013 14:23 Uhr von Borgir
 
+35 | -2
 
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Ja ja, der Staat ist ja da und wird sicher Geld bereitstellen. Für´s Ausland, für Banken und für Unternehmen ist immer Geld da...nur für den Bürger nicht.
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23.06.2013 14:28 Uhr von Superplopp
 
+3 | -13
 
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23.06.2013 14:32 Uhr von ZzaiH
 
+11 | -0
 
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einfach persönlich in verantwortung nehmen wie jeden anderen auch
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23.06.2013 14:45 Uhr von Borgir
 
+2 | -0
 
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@superpopp

Stimmt. Jetzt wo du´s sagst....der Staat tut alles für sein Volk...stimmt
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23.06.2013 15:10 Uhr von blaupunkt123
 
+3 | -2
 
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Ist es nicht bei den Bürgern das gleiche, die so nah ans Wasser bauen und ohne Versicherung und Erspartem jedesmal hoffen, dass der Staat alles zahlt ?
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23.06.2013 15:25 Uhr von schlammungeheuer
 
+1 | -0
 
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@kaeseschmierer
"Mehdorn wollte schön den Staat abzocken für seinen Aktiengewinn, diese Dreckspenner sollen ihre Kosten mal schön selbst tragen."
wer profitiert den vom Aktiengewinn? Ach auch der Staat!
Der Börsengang ist ja vom Tisch.
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23.06.2013 16:16 Uhr von Superplopp
 
+2 | -2
 
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@Borgir

Ich habe nicht gesagt dass der Staat ALLES für seine Bürger tut, doch er tut verdammt viel.

Wer das nicht begreift der ist ein Dummkopf, wer das verleugnet der ist ein Lügner.
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23.06.2013 16:34 Uhr von Phillsen
 
+5 | -2
 
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23 Mio pro Jahr bei einer Versicherungssumme von 100mio?

Und irgendwer fragt ernsthaft warum Mehdorn das Gekündigt hat? Hattet Ihr nur Singen und Klatschen in der Schule?
Das hätte seit 2002 253Mio.€ gekostet.

der Jetzige Schaden abzüglich VErsicherungserstattung wären dann nochmal 100Mio.

Gesamtkosten mit Vers. in 11 Jahren 353 Mio.
Ohne die Versicherung: 200 Mio. durch den Schaden

Und wer genau will jetzt nochmal zu Mehdorn gehn und Regress fordern?
Sachma seid ihr alle völlig plemplem?
Nur weil irgendjemand der nicht genannt werden möchte über die angeblichen Motive dieser (aus heutiger Sicht absolut richtigen) Entscheidung mutmaßt werden gleich mal wieder sämtliche Kanonen geladen?

Ich geh vor die Hunde eh.
Lauter Sofabundesligisten und Fernsehsesselkanzler hier...
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23.06.2013 16:58 Uhr von Floppy77
 
+3 | -1
 
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Und was hat er mit den eingesparten 23 Mio getan? In die Wartung der Züge ist es jedenfalls nicht geflossen. Die hätte man als Rücklage ja zurücklegen können für solche Fälle.
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23.06.2013 16:58 Uhr von Superplopp
 
+0 | -0
 
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Philisen: 100% Zustimmung. Manchen Menschen ist nicht mehr zu helfen.

Gez: Superplopp aka Supertroll :)
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23.06.2013 17:35 Uhr von |Erzi|
 
+0 | -0
 
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Phillsen deine Rechnung stimmt zwar aber stimmen denn die Zahlen auch? 23 Mio im Jahr fuer nur 100 Mio Deckungssumme? Ist das realistisch?
Wenn die Zahlen stimmen dann hatte Mehdorn ja wirklich recht und jeder der nur bissel rechnen kann und nicht genauso gehandelt haette der muss ganz seltsame Gruende haben.
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23.06.2013 18:13 Uhr von Missoni-n
 
+0 | -1
 
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also, ich habe bei der Bahn kein Mitleid, wenn ich sah wie die Züge im Wasser gesteckt waren. Viele von denen hätte man noch in Sicherheit bringen können.
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23.06.2013 18:29 Uhr von Bewerter
 
+0 | -0
 
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Dann habe sie also schon 6x23Mio €uro als Entschädigung zur Verfügung.Bleibt also noch ein Schaden von 62Mio übrig. Das können die auch noch aus eigener Tasche bezahlen ;)
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23.06.2013 19:17 Uhr von Hafturlaub
 
+1 | -1
 
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Nur mal so als Info, die Deutsche Bahn ist zu 100% im Besitz des Staates. Am Ende wäre es also egal, ob "der Steuerzahler" oder "die Bahn" die Schäden bezahlt. Es ist die gleiche Schatulle.

Und wie hier schon geschrieben wurde hat sich Mehdorns Risikoabschätzung offensichtlich als richtig erwiesen.
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23.06.2013 22:45 Uhr von schlammungeheuer
 
+0 | -0
 
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@Floppy77
"Und was hat er mit den eingesparten 23 Mio getan?"
Hatte die Bahn das Geld überhaupt? Das Unternehmen fing ja mit einem Schuldenberg von über 30 Mrd € an.
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24.06.2013 11:22 Uhr von PeterLustig2009
 
+2 | -0
 
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Einige scheinen hier echt nur singen und klatschen in der Schule gehabt zu haben.

Ein Unternehmen wie die Deutsche Bahn, übrigens zu 100% im Staatsbesitz, ist tief verschuldet.

Bei der Kontrolle wo man Geld einsparen kann, stellt Herr Mehdorn fest, dass die Bahn jedes Jahr 23 Mio an Prämien zahlt um unterm Strich im Fall der Fälle 100 Mio. rauszubekommen. Das sollte sogar dem dümmsten hier aufgehen dass es nur ein Minusgeschäft ist!

Aber das ist wieder typisch deutscher Pöbel.

Wird Geld zum Fenster "rausgeworfen" sollen sie zurücktreten, stellt jemand fest dass ne Versicherung ein Minusgeschäft ist und kündigt diese soll er auch zur Rechenschaft gezogen werden.

Und für den ach so armen Bürger wurden doch gerade erst noch 8 Mrd. Hilfe zugesprochen. Komischerweise werden die die sich gegen Hochwasserschutzeinrichtungen ausgesprochen haben damit sie ne schöne Sicht auf die Flüsse haben noch am besten entschädigt. Da beschwert sich komischerweise niemand
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24.06.2013 14:32 Uhr von Phillsen
 
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@|Erzi|
Ich kann mir gut vorstellen dass die Zahlen stimmen.
Ist ja keine umlagebasierte Versicherung wo Viele sich gegenseitig absichern und dadurch das Risiko für die Versicherung wesentlich besser berechenbarer wird.

Wenn du ne Individuelle Versicherung abschließt für ein Risiko das sonst niemand hat, dann wird das immer arschteuer.

Aber meine Berechnung war trotzdem falsch, Ich hab überlesen, dass die Versicherung erst 2007 gekündigt wurde und nicht schon wie ich fälschlicherweise annahm 2002.
Es sind seit 2002 daher Prämien und Kosten durch den jetzigen Schaden von 315 Mio entstanden. Und wie bewerter schon schrieb wurden seit 2007 nur 138Mio. eingespart.

Das ist zwar immernoch billiger, als wenn die Versicherung die ganze zeit über gelaufen wäre, aber nicht mehr so deutlich:
http://img209.imageshack.us/...

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