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Bolivien: Häftlinge protestieren, weil Gefängnis geschlossen wird

Häftlinge im größten Gefängnis des Landes protestieren derzeit gegen die Pläne der Regierung, die Haftanstalt zu schließen. Die Schließung soll am 18. Juli erfolgen. Erst vor Kurzem wurde bekannt, dass eine Zwölfjährige dort vergewaltigt und geschwängert wurde (ShortNews berichtete).

Die Insassen sind gegen die Schließung und fordern von der Regierung, dass man ihnen mit Resozialisierungsmaßnahmen hilft, damit sie in die Gesellschaft zurückkehren können. Sie fühlen sich im Stich gelassen und wissen nicht, was zu tun wäre, wenn das Gefängnis schließt: Sie bräuchten Bildung und Jobs.

Im "San Pedro"-Gefängnis in La Paz würden Drogenhandel und andere Delikte verübt werden - durch die Häftlinge, so die Regierung. Dies wolle man nun unterbinden. Man habe genug von den Verbrechen innerhalb der Haftanstalt. Die Häftlinge sollen nun verlegt oder freigelassen werden.


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WebReporter: Sijamboi
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Gefängnis, Protest, Schließung, Bolivien
Quelle: www.bbc.co.uk

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.06.2013 12:53 Uhr von Crawlerbot
 
+2 | -1
 
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Das wichtigste Fehlt.

Was passiert mit den Häftlingen des größten Gefängnis des Landes ??
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23.06.2013 13:50 Uhr von Jlaebbischer
 
+0 | -0
 
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Als wäre das in den anderen Gefängnissen nicht der Fall...

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