23.06.13 10:55 Uhr
 1.968
 

Ernte-Erträge können den Bedarf nicht mehr decken: Die Welt wird nicht mehr satt

In einer neuen Studie haben US-Forscher herausgefunden, dass die Ernte-Erträge immer weiter absinken und so den größer werdenden Bedarf nicht decken können. Derzeit gibt es 870 Millionen unterernährte Menschen weltweit.

Die Forscher haben Zahlen zu Ernteflächen und Ertrag zusammengetragen. Aus den Jahren 1961 bis 2008 und zwar von der Dorf-Ebene bis zur Landes-Statistik.

Demnach müssten die Erträge von Reis, Mais, Weizen und Sojabohnen bis 2050 um das Doppelte an Menge ansteigen, wenn die Zahl der Bevölkerung bis dahin auf neun Milliarden steigt.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: Miietzii
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Welt, Ernte, Bedarf, Die Welt
Quelle: derstandard.at

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

28 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
23.06.2013 11:01 Uhr von NeueKraft
 
+36 | -6
 
ANZEIGEN
Nunja, die Natur ist da recht hart. Wenn das Nahrungsangebot zu knapp wird, dann wird sich die Population zwangsläufig verkleinern. Läuft so im Tierreich und beim Menschen wird es nicht anders sein. Von daher alles kein Problem.
Kommentar ansehen
23.06.2013 11:04 Uhr von Bewerter
 
+44 | -9
 
ANZEIGEN
Egal, hauptsache unser Bio-Sprit geht uns nich aus. Sollen doch die in den 3. Welt Ländern verhungern. Hauptsache man kann im Westen noch Auto fahren! Denkt mal drüber nach...
Kommentar ansehen
23.06.2013 11:07 Uhr von Gnarf456
 
+21 | -8
 
ANZEIGEN
...und in Deutschland ist man gegen Gentechnik und für Biogasanlagen, wodurch immer mehr Flächen für Mais verwendet werden, der nicht in den Nahrungskreislauf gelangt, und dafür immer weniger Futtermittel oder Getreide für menschliche Nahrung angebaut werden.
Man könnte aber auch einfach gezielt gegen Überbevölkerung vorgehen, einfach mal keine Hilfslieferungen in Gebiete, die keinen geeigneten Lebensraum für so viele Menschen darstellen, oder Sanktionen gegen den Vatikan, wenn weiter Leuten in der dritten Welt erzählt wird, dass Kondome böse sind...
Kommentar ansehen
23.06.2013 11:26 Uhr von magnificus
 
+10 | -0
 
ANZEIGEN
Hieß es nicht, bei richtiger Verteilung könnten sogar 10 Milliarden satt werden? Und Anbauflächen werden auch geschaffen, nur sollten die eben auch für Nahrung genutzt werden.
Kommentar ansehen
23.06.2013 12:04 Uhr von Peter323
 
+10 | -2
 
ANZEIGEN
jo, aber wir müssen zwangsweise Nahrung tanken...
5%-10% bei Super und 10% bei Diesel...

Diese Regierung hat se net alle
Kommentar ansehen
23.06.2013 12:25 Uhr von Missoni-n
 
+4 | -2
 
ANZEIGEN
ach darum machen wir aus den Ganzen Getreide und Lebensmittel ja Biokraftstoffe.
Kommentar ansehen
23.06.2013 12:33 Uhr von Bud_Bundyy
 
+5 | -0
 
ANZEIGEN
@Autor
"herausgefunden, dass die Ernte-Erträge immer weiter absinken"

Dies lese ich so nicht in der Quelle.
Kommentar ansehen
23.06.2013 12:37 Uhr von Bud_Bundyy
 
+5 | -5
 
ANZEIGEN
@eumeb


"Ist ein Wunschtraum! In unserer turbokapitalistischen Gesellschaft zählen Menschenleben nichts! Da zählt nur das Geld! Geld! Geld! GELD!"

Komm dann pachte dir Land, schufte ein Jahr und schicke es auf deine Kosten nach Afrika um dort den letzten Farmer in die Pleite zu treiben.

Ach das magst du nicht machen, wieso erwartest du es dann von anderen?
Kommentar ansehen
23.06.2013 12:37 Uhr von Klugbeutel
 
+4 | -5
 
ANZEIGEN
1. Die Statistiken könnten genau so gut manipuliert sein wie unsere Arbeitslosenstatistik.

Man darf nicht vergessen, dass die USA ihr patentiertes genmanipuliertes Saatgut verkaufen will, und den USA ist in ihrem Vorgehen immer jedes Mittel recht.

2. Sollte man alle Hilfslieferungen an die 3-te Welt stoppen, erst wenn sie merken, dass sie selbst für das Essen sorgen müssen - werden die auch nu so viele Kinder bekommen wie sie ernähren können.
Kommentar ansehen
23.06.2013 12:39 Uhr von Bud_Bundyy
 
+2 | -3
 
ANZEIGEN
@ BastB
"Das Bevölkerungswachstum gerade in Afrika, Asien und auch Südamerika muss endlich gestoppt werden."

Stimmt, nur wie können sie sich die Menschen (außer durch Fortpflanzung) im Alter absichern?
Kommentar ansehen
23.06.2013 13:01 Uhr von craschboy
 
+2 | -1
 
ANZEIGEN
@Klugbeutel

Punkt 1 könnte sein.
Punkt 2 ist etwas schwieriger. Die Menschen bekommen soviel Kinder, damit wenigstens eins durchkommt - ist wie im Tierreich. Zudem werden ihnen durch religiöse Spinner die Verhütungsmittel verboten.

Fakt ist aber, dass wir auf der erde begrenzte Ressourcen haben. Früher oder Später werden auch genmanipulierte Lebensmittel nicht mehr reichen. Das nennt man dann natürliche Auslese.
Kommentar ansehen
23.06.2013 13:27 Uhr von bigpapa
 
+2 | -1
 
ANZEIGEN
Wenn interessieren Menschen.

Hauptsache es gibt BIO-Sprit.

Gruß

BIGPAPA

ps : Dieser Beitrag enthält Ironie
Kommentar ansehen
23.06.2013 13:30 Uhr von georgygx
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
VERTICAL FARMING !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Kommentar ansehen
23.06.2013 13:36 Uhr von Ich_bins_wieder
 
+3 | -0
 
ANZEIGEN
Das ist mal wieder eine der dummen Aussagen, wie sie nur von Personen getroffen werden können, die dafür bezahlt werden, der Menschheit genau das einzureden.
Wenn das stimmt, wie erklärt man sich dann, dass alleine in Deutschland jedes Jahr pro Kopf 82 kg Lebensmittel in Privathaushalten weggeworfen werden?
Gut, jetzt könnte man berechtigter Weise sagen ´dafür hungern andere an anderen Orten´.
Die besser Frage ist: ´Warum lassen wir (der Westen) sie hungern?´
Vergleicht man alleine den Weizenertrag der letzten 40 Jahre in Deutschland erkennt man, dass sich dieser im weltweiten Vergleich von 40 Dezitonnen pro Hektar im Jahre 1970 auf 80 dt/ha im Jahre 2010 (in guten Jahren sogar auf 100 dt/ha) angestiegen ist. Während die Steigerung in den USA, Kanada, Australien etc. von durchschnittlich 20 dt/ha im Jahre 1970 auf gerade mal 30 dt/ha erzielt wurde. Die dritte Welt mal außen vorgelassen, haben sich nicht mal Technologieländer die Mühe gemacht die guten Züchtungen aus Deutschland anzubauen, geschweige denn, dass sich einer die Mühe gemacht hat das Saatgut der 3. Welt zur Verfügung zu stellen.
http://www.bdp-online.de/...
Was denkt ihr denn, was alle möglich ist, wenn man jedem die Düngemittel und Saaten zur Verfügung stellt? Das Überangebot wäre für die Preise vernichtend und das möchte keiner von uns...

Ps: Auch das Argument mit dem fehlenden Wasser ist bescheiden, Wasser kann der Mensch mit dem passenden Willen überall hin transportieren. Auch da würde keine Knappheit herrschen wenn wir es nur wollen würden.
Kommentar ansehen
23.06.2013 13:37 Uhr von Bud_Bundyy
 
+2 | -3
 
ANZEIGEN
@bio-sprit-fraktion

Bio-sprit ist scheiße, fracking auch....nur schade das man das Öl braucht ;)
Kommentar ansehen
23.06.2013 13:54 Uhr von therealrock316
 
+1 | -4
 
ANZEIGEN
Sagt mal, ist noch keiner auf die Idee gekommen das unser hoher Fleisch Konsum uns dazu bringt, dass die Welt hungert? Es werden ca 16kg Getreide benötigt um 1kg Fleisch zu erzeugen. Denkt darüber mal nach.


http://www.peta.de/...

[ nachträglich editiert von therealrock316 ]
Kommentar ansehen
23.06.2013 14:34 Uhr von Joeiiii
 
+4 | -0
 
ANZEIGEN
Habs schon hier geschrieben: http://www.shortnews.de/...

Mit all den Lebensmitteln, die es auf dieser Welt gibt bzw. hergestellt werden, könnte man locker noch viel mehr Menschen durchfüttern. Das Problem ist die ungleiche Verteilung und die Vernichtung von Lebensmitteln, um den Preis hochzuhalten (ins Meer gekippte Tomaten und verbranntes Getreide, um nur zwei von unzähligen Beispielen zu nennen).

In Amerika vernichtet man jährlich Lebensmittel im Wert von 165 Milliarden Dollar, in Deutschland werfen Firmen und Haushalte jährlich 11 Millionen Tonnen Lebensmittel in den Müll. http://www.deutsche-mittelstands-nachrichten.de/

Es ist genug für alle da! Verteilt es ordentlich und werft es nicht weg!
Kommentar ansehen
23.06.2013 14:51 Uhr von schlammungeheuer
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@NitroPenta
Malthus greift nicht wen der Bedarf sich im wesentlichen durch
höhere Einkommen begründet oder warum brauche 9 mrd Menschen genau das Doppelte wie 7?
Kommentar ansehen
23.06.2013 15:01 Uhr von Humpelstilzchen
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Richtig! Das Problem ist die ungleiche Verteilung und die ganze Wirtschaftspolitik, die dahinter steckt! Die Banken handel zusätzlich noch mit Nahrung und treiben den Preis damit unnötig in die Höhe! Angeblich wollen die damit ja aufhören, wobei ich mich frage, ob sie das aus "humanen" Gründen tun, oder ob ihnen einfach nur der Arsch auf Grundeis geht und das "Gewissen" drückt!? Letztlich sowieso alles ein Sauerei, wie mit diesen armen Ländern umgegangen wird! Durch Kriege und Kolonialisierung für Jahrzehnte geschwächt und versklavt, der Eigenständigkeit beraubt und in jeder Form entwürdigt, macht sich der "Gutmensch" dort mit seiner großen Fresse breit und sagt wo es lang geht! Nach dem "Recht des Stärkeren!" Allerdings hauptsächlich auf die Stärke der Muskeln bezogen, und nicht auf die des Geistes! Unser Wohlstand wurde nicht nur durch harte Arbeit erworben, sondern auch durch Dinge, die wir Anderen unrechtmäßig genommen haben! Seien es Länder, Rohstoffe usw.! Die Zeiten haben sich geändert, und die Möglichkeiten auch! Und in Zukunft könnten wir alle sehr dankbar sein, wenn keiner von den unterdrückten Ländern auf die Idee kommen würde, sich fürchterlich für all die erlittene Schmach und Schande zu rächen! Weil auch die Unterdrücker sich immer schön an den Schwächeren vergreifen, und das wollen wir babei Mal nicht vergessen, oder!?!?!?!?!?
Kommentar ansehen
23.06.2013 15:31 Uhr von Nebelfrost
 
+4 | -0
 
ANZEIGEN
bei so einer nachricht, verfasst von lügenbaronen, könnte ich jedes mal kotzen. jeder vernünftige mensch weiß, dass das völliger schwachsinn ist was hier geschrieben wird. es existiert genug nahrung für alle auf der welt, nur was bringt das, wenn sie nicht dort ankommt wo sie soll. zudem werden in den industrienationen täglich zehntausende tonnen von einwandfreien lebensmitteln vernichtet.

abgesehen davon: warum sollten die ernteerträge fallen? es gibt keinen grund dafür. die landwirtschaftstechniken sind doch immer ausgefeilter und besser geworden und die züchtungen ertragreicher. die erträge pro hektar nutzfläche sind massiv gestiegen.

ich empfehle zudem jedem mal den film "we feed the world" anzuschauen.

und noch ein guter tipp bezüglich dritte-welt-länder: "wenn dich ein hungernder um essen anfleht, dann gib ihm nicht etwa brot, für das er dir zur stunde dankt, sondern dann zeige ihm wie man felder bewirtschaftet und er wird dir sein ganzes leben lang dafür danken."
Kommentar ansehen
23.06.2013 16:49 Uhr von Child_of_Sun_24
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Das wären dann ja gerade mal 12,25 % der Weltbevölkerung.

Würde aus dem Bauch raus sagen:"das geht ja noch".
Kommentar ansehen
23.06.2013 17:07 Uhr von Bud_Bundyy
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@ BastB
"Die meisten Menschen werden dort noch nicht mal 60 Jahre alt,"
Dies trifft vielleicht auf Afrika zu, aber nicht auf die meisten Regionen in Asien, aber mit 70 wird es dort dann auch eng.

"Anstatt 10 Kinder zu bekommen, von denen vielleicht 4-5 überleben"
Indien kann ich jetzt nicht einschätzen, aber so groß ist der Schwund in Asien auch nicht. Klar in den ersten 2 Lebensmonate sterben viel mehr als im westen, aber die fallen auch Bevölkerungstechnisch nicht ins gewicht.

" würden auch 2 reichen und die "

Was ist wenn von den 2 einer vor ein Auto läuft, drogenabhängig wird, weit weg heiratet....
Dann sieht das Alter ganz bitter aus.
Die einzige Absicherung der die Menschen dort vertrauen ist (zurecht) die Familie. Denn auf die Politik können sie nicht zählen.
Kommentar ansehen
23.06.2013 17:11 Uhr von Bud_Bundyy
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
@Joeiiii

"Das Problem ist die ungleiche Verteilung und die Vernichtung von Lebensmitteln,"

Aber es nützt doch niemanden wenn man unsere Überproduktion in die "armen" Länder liefert und den Bauern dort die Lebensgrundlage entzieht, da sie ihre Produkte nicht mehr teuer verkaufen können.
Kommentar ansehen
23.06.2013 17:20 Uhr von Bud_Bundyy
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@Nebelfrost
" nur was bringt das, wenn sie nicht dort ankommt wo sie soll"

Es geht ja nicht nur um Verteilung sondern auch darum das der der Produziert etwas verdienen will und die Menschen dort dies nicht entsprechend zahlen können.

Manchmal denke ich die Weltmarktpreise sind auch zu niedrig.
Vor ein paar Monaten bin ich auf den Philippinen (die zuwenig Reis für ihre Bevölkerung produzieren) bei Baggio City an bestimmt 1000 brachliegenden Reisfeldern vorbei gefahren.
Es scheint als wäre der Ertrag nicht gut genug gewesen und die Arbeit in der Stadt angenehmer.
Kommentar ansehen
23.06.2013 18:19 Uhr von no_trespassing
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
Das nützt alles nur bedingt was. Solange das Bevölkerungswachstum exponentiell explodiert, wird es auch Probleme mit der Versorgung geben. Die Länder müssen umdenken, andernfalls wird die Natur das auf heftigere Weise lösen.

Refresh |<-- <-   1-25/28   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?