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St.-Louis-Enzephalitis: Forscher haben den Ursprung des Virus ausfindig gemacht

Forschern des Institut für Virologie des Universitätsklinikums Bonn ist es gelungen, den Ursprung der St.-Louis-Enzephalitis nachzuvollziehen. Hierbei handelt es sich um eine Viruserkrankung. Verbreitet wird es durch Moskitos und äußert sich mit Fieber, Kopfschmerzen und Unwohlsein.

Im schlimmsten Falle kann sich eine Hirnhautentzündung entwickeln. Die Forscher fingen 3.491 Stechmücken im mexikanischen Palenque-Nationalpark. Bei drei Mücken fand man das Virus und verglich ihn mit anderen Stämmen aus Nord- und Südamerika.

Die Ergebnisse der Untersuchungen zeigten, dass der gemeinsame Vorfahre des Virus in Panama und Südmexiko vor 330 Jahren freigesetzt wurde, als die Menschen in die Regenwälder vordrangen. In Nordamerika wurde es Anfang des 20. Jahrhunderts per Schiffverkehr eingeschleppt.


WebReporter: Miietzii
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Forscher, Virus, Ursprung
Quelle: derstandard.at

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23.06.2013 13:07 Uhr von bigX67
 
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artikel gefällt mir gut - lediglich die formulierung: "vor 330 Jahren freigesetzt wurde, als die Menschen in die Regenwälder vordrangen." macht mir bauchschmerzen.
vor 330 jahren war der urwald von mittelamerika mit sicherheit schon bewohnt ;)

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