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Eklat zwischen Deutschland und Russland: Merkel fordert Beutekunst zurück

Nach dem Streit beim Besuch der Beutekunst-Ausstellung von Bundeskanzlerin Angela Merkel und Russlands Regierungschef Wladimir Putin (ShortNews berichtete) spitzt sich der Streit zwischen Russland und Deutschland weiter zu.

Bundeskanzlerin Angela Merkel sagte: "Wir sind der Meinung, dass diese Ausstellungstücke wieder zurück nach Deutschland kommen sollen".

Doch Putin ist nicht gewillt, die Kunstwerke an Deutschland zurück zu geben. Man solle aufhören, die Rückgabe von Kunstwerken zu fordern. Andernfalls hätte auch die Türkei die Möglichkeit, von Deutschland die Rückgabe der Schliemann-Schätze zu fordern.


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WebReporter: Haberal
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Deutschland, Russland, Streit, Eklat, Beutekunst
Quelle: www.focus.de

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.06.2013 18:21 Uhr von ZzaiH
 
+12 | -2
 
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ich schrieb es in der andern news schon einmal...

der schlieman schatz wurde legal gefunden - er hatte damals eine grablizenz - er hat den schatz allerdings etwas geschmuggelt nach deutschland gebracht - da er fürchtete, das die lizenz nach fund des schatzes den osmanischen behörden nix mehr wert ist...btw: schliemann und die hohe pforte einigten sich auf entschädigung und schlieman zahlte das fünffache in kulanz und legte noch einige artefakte aus dem fund oben drauf...
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22.06.2013 18:37 Uhr von hennerjung
 
+3 | -1
 
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Und ich fordere von den USA unseren Elefant zurück ! Was hat solch ein Panzer aus dem WWII bei denen zu suchen ?
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22.06.2013 20:58 Uhr von mort76
 
+8 | -7
 
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...dann muß sie im Gegenzug natürlich auch beispielsweise die Büste der Nofretete (Wert: 400 Millionen €) an Ägypten zurückgeben, wenn sie so ein großer Befürworter der Rückgabe geklauter Kunst ist- die wurde nämlich auch nur geklaut, und Ägypten fordert sie seit Jahrzehnten vergeblich zurück...also: wo ist da der Unterschied?

Gelten ihre moralischen Bedenken nur fürs Ausland, und die Berliner Museumsinsel bleibt von ihrem "Gerechtigkeitssinn" verschont?
Wie überraschend.

Ein echter Unterschied ist natürlich, daß WIR eben Rußland überfallen haben. Da kann sie nun genausogut hingehen und "Ostgebiete zurückfordern"- das wäre in etwa das selbe.
Rußland betrachtet diese Kunst als Entschädigung für die Todesopfer des Krieges- ich finde, zurecht.

Ja, Wahlkampf.
Mach uns im Ausland richtig schön zum Affen, Merkel...das ist sehr sinnvoll.
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22.06.2013 22:37 Uhr von sabun
 
+6 | -2
 
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Merkel"s Wahlthema ! Und es ging in die Hose. Erst selber vor der Tür kehren Frau Merkel.
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22.06.2013 23:32 Uhr von Dracultepes
 
+5 | -1
 
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Ich hoffe wenn das Bernsteinzimmer gefunden wird, dann in Deutschland. Dann sagt Deutschland sowas wie:" Man solle aufhören, die Rückgabe von Kunstwerken zu fordern.".
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23.06.2013 00:18 Uhr von ThomasHambrecht
 
+6 | -2
 
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Wie Putin sagt - die Russen haben den Schatz mit ihrem Blut gezahlt. Wir waren es, die den Krieg begonnen haben.
Warum fordert Merkel nicht auch im Krieg verlorenes Land zurück?
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23.06.2013 00:48 Uhr von Dracultepes
 
+8 | -3
 
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@ThomasHambrecht

Die Russen sollen sich mal nicht so aufspielen. Als Deutschland Polen überfallen hat haben Hitler und Stalin schon längst entschieden wer welchen Teil von Polen kriegt. Dazu kommen so Sachen wie das Massaker von Katyn.

Und dann fällt auf einmal ein Tier dem anderen in den Rücken und Hitler greift Russland an und die tun so als wären sie die Opfer und die Retter der Welt.

Dabei waren sie genauso schlimm und Menschenverachtend wie die SS und die Wehrmacht.
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23.06.2013 02:33 Uhr von ElChefo
 
+3 | -3
 
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hennerjung

"Und ich fordere von den USA unseren Elefant zurück ! Was hat solch ein Panzer aus dem WWII bei denen zu suchen ?"



"556. Bewegliches Staatseigentum, das geeignet ist, Kriegszwecken zu dienen, wird Kriegsbeute (16a 53 Abs. 1). Mit der Wegnahme geht es entschädigungslos in das Eigentum des besetzenden Staates über. Hierzu gehören z.B. Beförderungsmittel, Waffen, Lebensmittel-Vorräte (16a
53 Abs. 1). Letztere dürfen nur unter Berücksichtung der Bedürfnisse der Bevölkerung beschlagnahmt werden (4 55 Abs. 2). Zunächst ist deren Bedarf zu decken (4 55 Abs. 1)"

vs.

"561. Beschlagnahme, Zerstörung oder Beschädigung von
Kulturgut sind verboten (16a 56; 245)"

http://www.humanitaeres-voelkerrecht.de/...
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23.06.2013 09:26 Uhr von DonCalabrese
 
+2 | -0
 
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Die Deutschen wollen es sich ja wirklich mit jeden verscherzen am Ende stehen die ohne Freunde da.
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23.06.2013 09:41 Uhr von mort76
 
+0 | -1
 
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unique,
"firedliche Beschaffung"- ist das ein Euphemismus für "klauen"?
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23.06.2013 10:02 Uhr von mort76
 
+2 | -0
 
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Johnny,
sowas könnte man sich erlauben, wenn man den Krieg nicht selber angezettelt hätte...es hat uns ja niemand dazu gezwungen, England, Amerika etc. anzugreifen.
Eine Entschädigung für die Toten und die Schäden, die wir angerichtet haben, steht diesen Ländern absolut zu.

Ganz abgesehen davon- man hätte uns auch, wie nach dem 1. WK, so richtig rupfen können, aber...ich erinnere dich mal an den Marshall-Plan, beispielsweise.
Wenn man bedenkt, wieviele Millionen Menschen wir umgelegt haben, sind wir sehr, sehr glimpflich und billig davongekommen.

Die Amerikaner haben uns mit 13,1 Milliarden Dollar unterstützt nach dem Krieg- der heutige Gegenwert dieser Summe entspricht 75 Milliarden Dollar.
Für das Land, das den ganzen Mist angerichtet hat.
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23.06.2013 14:44 Uhr von XFlipX
 
+0 | -0
 
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"Die Amerikaner haben uns mit 13,1 Milliarden Dollar unterstützt nach dem Krieg- der heutige Gegenwert dieser Summe entspricht 75 Milliarden Dollar."

Wer ist "uns" ?? Der Marshall-Plan galt nur für das Besatzungsgebiet der Westalliierten.Daran wird auch die Intention des Marshall-Plans an sich deutlich, nämlich um hier ein Bollwerk (wirtschaftl. Aufschwung) gegen den Einfluss der Sowjets zu schaffen bzw. das die auf der anderen Seite neidvoll rüber schauen. Die amerikanische Administration handelt nicht aus purer Nächstenliebe heraus, sondern hier haben klar die Eigeninteressen die maßgebende, höchste Priorität. Der einfache Amerikaner mag hier anders handeln...die Care-Packete sind ein gutes Beispiel. Die Ostdeutschen hatten keinen Marshall-Plan...noch sonstige Unterstützung...die mußten hingegen noch selber mit die Anlagen im sowjet. besetzten Teil Dtl. abbauen...damit sie bei den Sowjets wieder aufgebaut werden konnten...die Ostdeutschen haben defakto die Reparationszahlungen der Westdeutschen an die Sowjets mit übernommen..das sollte man nicht vergessen...wenn man hier grob von "uns" spricht.

XFlipX
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23.06.2013 20:37 Uhr von mort76
 
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XFlipX,
daß das keine pure Nächstenliebe war, ist schon klar, aber es hätte eben auch so verlaufen können wie nach dem 1.WK- ist es aber nicht.

Daß man uns in erster Linie als "Bollwerk" oder "Aufmarschgebiet" nutzen wollte, finde ich jetzt nicht unbedingt schlimm- das finde ich noch erträglicher als ein Leben in einer UDSSR-BRD.
In der DDR ging es einem andererseits mutmaßlich immer noch besser als in Rußland selber- abgebaute Fabriken hin oder her.
Das hätte alles viel, viel schlimmer ausgehen können für uns.

Und wenn du schon von Eigeninteressen sprichst...das läuft heute doch noch genauso:
Wir helfen Banken, wärend die Bevölkerung der Krisenländer vor die Hunde geht.
Und wir haben keinen Grund, einen Groll gegen die Griechen zu hegen, beispielsweise- die haben uns nicht überfallen.
Und trotzdem helfen wir nur der Hochfinanz, die das ganze angerichtet hat.
Wobei wir durch die Aufweichung der Regeln auch dafür noch eine nicht gerade geringe Mitschuld tragen.
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23.06.2013 23:45 Uhr von ElChefo
 
+0 | -1
 
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mort

"Die Amerikaner haben uns mit 13,1 Milliarden Dollar unterstützt nach dem Krieg- der heutige Gegenwert dieser Summe entspricht 75 Milliarden Dollar.
Für das Land, das den ganzen Mist angerichtet hat. "

So, wie du das da schreibst, ist es eine blanke, demagogische Lüge. Die Summe, die du da nennst, entspricht der Ausschüttung von Hilfen an den gesamten OEEC-Raum, nicht nur Deutschland.
...für Westdeutschland waren "lediglich" 1,4Mrd Dollar aus diesem Topf geplant.


...abgesehen davon:
"Wir" haben Millionen Menschen umgelegt?
Kann micht nicht an einen erinnern. Liegt wohl daran, das ich nicht im WK2 gekämpft habe.

Nächstesmal bitte ein wenig sorgfältiger mit Worten und Recherche umgehen.
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24.06.2013 08:16 Uhr von Kingbee
 
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Langsam gefälltg mir der Putin.

Er wenigstens nicht das Merkel zurückgefordert...

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