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Bundestagswahl: CDU und FDP könnten weiter regieren (Update)

Dank der für die SPD desaströsen Unbeliebtheit ihres Kanzlerkandidaten Peer Steinbrück verliert die SPD weiter an Boden und landet auf miserablen 22 Prozent. Die FDP könnte dagegen mit sechs Prozent wieder komfortabel in den Bundestag einziehen.

Angela Merkel ist um ein vielfaches beliebter als Peer Steinbrück und hat damit ihren Anteil an den derzeit 40 Prozent Wähleranteil für die CDU. Steinbrücks parteiinterne Streiterei mit Parteichef Sigmar Gabriel wird der SPD wohl weiter schaden.

Die Grünen kämen auf gewaltige 15 Prozent, die Linken würden auf acht sinken. Die Piraten und die Alternative für Deutschland spielen politisch keine Rolle mehr.


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WebReporter: SHORTlNE
Rubrik:   Politik
Schlagworte: CDU, FDP, Bundestagswahl, Wähler
Quelle: www.welt.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.06.2013 11:59 Uhr von ZzaiH
 
+7 | -6
 
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mal ernsthaft: 40% cdu, 6%fdp, 22% spd, 15% grün -> scheiße wer sind die? 83% würden also wieder den alternativlos-block wählen?

"Die Piraten und die Alternative für Deutschland spielen politisch keine Rolle mehr."
das hätte springer wohl gerne, was?
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22.06.2013 12:02 Uhr von asianlolihunter
 
+3 | -5
 
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Jetzt müssen nur noch die Linken ratten unter 5% fallen!

@ ZzaiH
Ich bin ein CDU wähler und wieso "alternativlos-block"?
Immer noch besser als so eine Chaoten Partei wie die Piraten oder eine Rechtsradikale Partei wie AfD
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22.06.2013 12:22 Uhr von Bildungsminister
 
+1 | -3
 
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Was für Alternativen gibt es denn schon? Ich meine ernsthafte? Die Piraten schaffen es seit Jahren nicht auf einen grünen zweig zu kommen. Am Anfang hieß es immer, dass sie noch lernen müssten. Was ich gerne akzeptiere. Aber irgendwann muss der Welpenschutz auch mal vorbei sein. Und doch sind sie auch heute noch unwählbar, da sie unter Beobachtung eher wie ein Hühnerhaufen wirken, der wild gackernd durch die Gegend läuft.

Die AFD ist noch viel weniger eine Alternative, auch wenn sie sich so nennt. Eine Partei mit teils alteingesessenen Parteilegionären von CDU und FDP, deren einziges Mittel darin besteht mit den Ängsten der Menschen zu spielen, in der Hoffnung, dass der ein oder andere drauf rein fällt.

Keine der beiden Parteien wird bei der nächsten Wahl wirklich eine Rolle spielen. Ich bezweifle sogar, dass sie über 5% kommen, eher werden sie in der Nichtigkeit versinken. Ich weiß, viele werden es mir nun anders erklären wollen, aber wir werden es alle erleben.

Steinbrück ist letztendlich auch unwählbar, und dass nicht mal wegen der Person an sich. Aber vor allem auch wegen der Hintermänner und Frauen, angefangen bei Gabriel und endend bei Andrea Nahles. Da iste iner unsympathische und weltfremder als der andere.

Die Grünen haben sich zur echten Bonzenpartei entwickelt. In Teilen waren sie das schon immer, aber heuer ist das mehr denn je zu erkennen. Sie stehen für mich CDU und FDP näher als der SPD, auch wenn man das gern anders behaupten will.

Die FFP wird wahrscheinlich am Ende im zweistelligen Bereich landen, denn die Menschen vergessen viel zu schnell was einmal war. Vergessen die spätrömische Dekadenz und vergessen die Hotelsteuer.

Was bleibt ist die CDU. Für mich eigentlich unwählbar, aber im Hinblick auf die Alternativen sind sie noch immer die stabilste aller Parteien. Das mag mir nicht gefallen, aber im Vergleich zur CDU wirken die anderen Parteien wie Schulkinder, die einfach nichts aus ihren Fehlern lernen.

Was also bleibt? Welche Alternativen soll es denn da geben? Ich sehe persönlich keine, zumindest wenn man nicht gerade Student ist, und meint die Welt vom Sofa aus revolutionieren zu können. Für einen Familienvater mit Kindern und Job ist das Andere doch ernsthaft nicht wählbar. Genauso gut könnte man sein Kreuz mit geschlossenen Augen machen. Das Resultat wäre das gleiche.
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22.06.2013 13:22 Uhr von Perisecor
 
+6 | -3
 
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Nachdem die Grünen also in Baden-Württemberg genug kaputtmachen durften, wollen sie nun erneut dem ganzen Bund schaden.

Clever. Zündet doch einfach ein paar Nuklearwaffen, das geht - wenn auch nicht viel - schneller als mit den Grünen und ist günstiger.
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22.06.2013 13:42 Uhr von Bildungsminister
 
+2 | -4
 
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@ xmaryx

Du magst mir vorhalten was du willst, was dein gutes Recht ist. Für mich sind deine Äußerungen aber auch nichts als weltfremde Schwärmereien. Das hat nichts mit Wirklichkeit zu tun, und auch nichts mit Tatsachen.

Es ehrt dich, dass du deine Hoffnungen auf junge Leute setzt, aber auch das ist nur die Hoffnung eines Hoffnungslosen. Schaue dir nur mal das Beispiel Piraten an. Eine Partei die einst von Idealen und Ideen getrieben wurde, und die damit sang und klanglos gescheitert sind, weil sie auf die Realität getroffen sind.

Es ist ein leichtes aus dem Schutz der Opposition, oder einer Partei ohne Verantwortung, etwas zu fordern. Da kann man die tollsten Dinge ausmalen und für einen Moment bringt es sogar Hoffnung mit sich. Und dann kommt der Moment, wo man merkt, dass sich davon eben nicht alles oder nicht alles 1:1 umsetzen lässt. Diese Dinge müssen finanziert werden, es müssen in der Politik Kompromisse getroffen werden, und oftmals gibt es auch so etwas wie Verträge. Und dann dauern Änderungen sowieso meist ewig.

Das Gleiche gilt ja nun auch für die AFD. Sie machen das letztendlich ganz geschickt. Aktuell ist es unwichtig, ob sie ihre Forderungen erfüllen können, was sie im Hinblick auf reelle Gegebenheiten wohl nie zu 100% werden können. Es reicht diese Forderung aufzustellen. Nach der Umsetzung oder den wohl gravierenden Folgen fragt niemand. Sie sprechen dem Volk nach dem Mund, und mit derlei Dingen konnte man schon immer stimmen fangen. Steuern, Ausländer, Arbeitsplätze, der Euro, damit kann man gut hausieren gehen.

Insgesamt habe ich persönlich in verschiedenen Bereichen zu viel Verantwortung, als dass ich mich auf Experimente einlassen will. Du sagst, ich wähle immer das Gleiche. Ich sage, dass ich aufs sichere Pferd setze. Bei den etablierten Parteien ist weiß Gott vieles im Argen, aber die meisten davon sind heuer so durchschaubar, dass ich als Wähler weiß worauf ich mich einlasse. Das mag nicht immer das Gelbe vom Ei sein, aber immer noch besser, als auf eine vollkommene Unbekannte zu setzen.

Und bitte tut nicht immer so, als würden wir hier im Elend leben. So schlecht geht es weder Deutschland, noch uns in Deutschland. Eigentlich geht es uns sogar besser als so manch anderem Land. Der Deutsche schafft es nur regelmäßig das alles schlecht zu reden, weswegen er auch nie zufrieden sein kann oder zufrieden sein wird.

Davon ab finde ich es sowieso eher verstörend seine Hoffnungen in Parteien zu setzen. Wie soll das funktionieren? Ich hoffe ganz, ganz dolle, dass sich etwas ändert, und selbst rührt man dafür keinen Finger. Wie wäre es mal damit Eigenverantwortung zu ergreifen und sich eben nicht auf die Politik zu verlassen.

Wer etwas ändern will, der sollte eventuell nicht unbedingt auf die Politik setzen. Politik ist wie sie ist, und das wird auch keine Partei so schnell ändern. Meist gleichen sich neue Parteien ganz schnell der Routine an. Wenn du etwas ändern willst, dann fange bei dir selbst und in deinem Umfeld an. Da kannst du mehr ändern, als wenn du deine Hoffnungen und Wünsche auf eine Partei projizierst.
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22.06.2013 19:05 Uhr von quade34
 
+1 | -0
 
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Ich bin dafür.

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