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Snowden-Leak: Briten überwachen das Internet schlimmer als USA

Laut dem "Guardian", überwache das britische GCHQ das Internet ebenfalls massiv. Dies geschehe, indem direkt auf die zentralen Knotenpunkte des Internets zugegriffen wird. Aufgezeichnet werden im Gegensatz zum PRISM-Programm auch Inhalte, wie Telefongespräche, E-Mails und Facebook-Posts.

Die Ziele der "Mastering the Internet" und "Global Telecoms Exploitation" genannten Programme sei es dabei so viel Internet- und Telefon-Daten wie möglich zu sammeln. Das GHCQ tausche sich mit der NSA aus und gebe teils Daten an diese weiter. Snowden sagte, dass das GHCQ schlimmer als die USA sei.

Neu dürfte auch sein, dass das GHCQ die technischen Möglichkeiten hat um große Datenmengen 30 Tage lang zu speichern. Unter dem Codenamen "Operation Tempora" würden dann 300 GHCQ-Analysten und 250 Agenten der NSA die Daten verarbeiten. Laut "Guardian" laufe dieses Projekt bereits seit 18 Monaten.


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WebReporter: internet-1337ronny
Rubrik:   Politik
Schlagworte: USA, Internet, Großbritannien, Prism
Quelle: www.guardian.co.uk

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.06.2013 09:41 Uhr von Delios
 
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18 Monate...

Man braucht sich blos mal ein bischen über "Echelon" informieren. Das läuft schon seit Jahrzehnten und wird unter ständig neuen Projektnamen einfach nur weiterentwickelt.
Gabs auch schon die ein oder andere Doku drüber. Die Ganze Operation wird auch nicht nur von den USA und GB organisiert. Deutschland, Australien und was weiß ich noch für Länder mac