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Google droht Verlagen

Das umstrittene Leistungsschutzrecht wird am 1. August für Presseverleger in Kraft treten. Google hat nun reagiert und den Verlagen eine Frist gesetzt.

Für Suchmaschinenbetreiber ist das Gesetz insofern ein Problem, als dass eine unklare Rechtslage bleibt. Presseerzeugnisse dürfen laut dem Gesetz nur von Verlagen öffentlich zugänglich gemacht werden. Ausnahme sei, wenn einzelne Wörter oder kleine Textausschnitte veröffentlicht werden.

Eine genaue Definition wie groß die Textauszüge sein dürfen fehlt aber. Google äußerte nun, dass Verlage, die dem Suchmaschinenbetreiber keine kostenfreie Erlaubnis erteilen, Texte zu veröffentlichen, aus dem Suchindex von Google verschwinden werden.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Google, Problem, Suchmaschine, Verlag
Quelle: www.chip.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.06.2013 22:52 Uhr von dddave
 
+11 | -1
 
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Ich sehe darin nicht wirklich eine Drohung. Google will sich hier einfach nicht in eine unklare Rechtslage begeben; von der Listung der Textauszüge profitieren aber sowohl die Verläge, als auch Google selbst, somit scheint mir das die einfachste Lösung.
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21.06.2013 23:37 Uhr von shadow#
 
+6 | -2
 
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Wer der Meinung ist dass er dafür dass im Prinzip Werbung für seinen Onlineauftritt gemacht wird auch noch Geld erhalten sollte, bekommt weder noch.
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21.06.2013 23:46 Uhr von montolui
 
+4 | -2
 
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...das wäre das Ende von Short-News oder die Mitglieder müssten wieder die Papier-Zeitung lesen...
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22.06.2013 08:27 Uhr von OO88
 
+2 | -2
 
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das wurde aber auch zeit . einer macht sich die arbeit und die anderen greifen ab
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01.07.2013 01:20 Uhr von Trallala2
 
+0 | -0
 
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War ja klar, dass das kommt. Statt aus dem belgischen Fiasko zu lernen, meinten die deutschen Verlage schlauer zu sein.

Was zuletzt in Belgien passiert ist, dass die Verlage zwar vor Gericht gewonnen hat, Google dann auch wie von Gericht verlang die News-Links gekappt hat, dann ist bei den Verlagen aber erst der Groschen gefallen und sie mußten auf Google zugehen und schön bitte, bitte sagen.

Und das ist schon Jahre her. Was dachten die deutschen Verlage, dass es hier anders gehen wird?

Letztendlich müssen sie jetzt auf Google zugehen, Google wird sie wieder aufnehmen, zur Gesichtswahrung wird man dann das, was schon vorher üblich war, jetzt als Sieg verkaufen, und es ändert sich letztendlich nichts.

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