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Geklaute Autoteile bei eBay: Polizei muss für Auskünfte bezahlen

Mit einer fragwürdigen Geschäftspolitik macht das Auktionshaus eBay auf sich aufmerksam. Konkret geht es dabei um geklaute Autoteile wie Navis, die dann beim Auktionshaus verkauft werden.

Stellen die Ermittler nun zu bestimmten Usern oder Gegenständen Anfragen bei eBay, berechnet das Auktionshaus pro Auskunft drei Euro. Noch teuerer ist es beim eBay-eigenen Bezahldienst Paypal.

Hier werden 17 Euro pro Stunde beziehungsweise 2,50 Euro pro elektronischem Dokument verlangt.


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WebReporter: spencinator78
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Polizei, eBay, Gebühr, Auskunft, Datenweitergabe
Quelle: www.autobild.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.06.2013 09:29 Uhr von rubberduck09
 
+21 | -2
 
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Ich sehe da kein Problem.
Auch wenn man eBay als großes Unternehmen gerne mal als General-Böse hinstellen mag und der eine oder andere sicher schon Ärger damit hatte:

Diese Auskünfte binden Arbeitskraft und wo steht geschrieben, dass eBay jetzt die Wohlfahrt ist die alles für Lau machen? 17 Euro/Stunde ist eh ein sehr geringer Stundensatz, das grenzt wenn man alle Nebenkosten abzieht eh an Lohndumping beim Angestellten.

Selbst wenn eBay jetzt eine Automatisierung einbaut muss diese ja auch erstmal programmiert werden.

Wundert mich sowieso warum er Staat für seine Überwachungsgelüste an anderen Stellen nicht auch Geld bezahlen muss. (VDS, ...)
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21.06.2013 09:35 Uhr von DerEuhasser
 
+4 | -3
 
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Eben, warum soll ebay umsonst arbeiten. Und wenn es sich um einen ernsthaften Fall bwz. erhärteten Verdacht handelt, muss ebay die Daten sowieso herausgeben. Dafür gibt es eine richterliche Anordnung.
Zudem gibt es Handelsplattformen, da werden die Daten von den Anbietern nicht mal gespeichert, geschweige denn geprüft. z.B. http://www.3auktione.de
Sollte bei denen die Polizei nachfragen, können die nicht mal eine vernüftige Auskunft geben. Bin da selbst mit falscher Adresse angemeldet - als Verfkäufer...
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21.06.2013 10:11 Uhr von vivec...
 
+7 | -1
 
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@Nep: Zum Beispiel in diesem Satz:

"Stellen die Ermittler nun zu bestimmten Usern oder Gegenständen Anfragen bei eBay, berechnet das Auktionshaus pro Auskunft drei Euro."

War das so schwer zu verstehen?

[ nachträglich editiert von vivec... ]
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21.06.2013 10:12 Uhr von SN_Spitfire
 
+1 | -2
 
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@Nep
In der Quelle
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21.06.2013 10:39 Uhr von deoroller
 
+6 | -0
 
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Bei einer Behörde etwas zu verlangen, kostet auch eine Menge Holz. Dafür finde ich das in Ordnung.
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21.06.2013 10:54 Uhr von alter.mann
 
+2 | -1
 
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mit einem richterlichen beschluss sollte das problem zu beheben sein.
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21.06.2013 11:25 Uhr von Ich_bins_wieder
 
+1 | -0
 
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Ganz ehrlich, ist doch normal, ich muss bei einem Amt auch immer eine Gebühr bezahlen. Ob ich Max Mustermann oder der Kaiser von China bin. Also warum sollte ein Unternehmen, deren maßgebliches Ziel ist Geld zu verdienen, bei der Polizei eine Ausnahme machen?
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21.06.2013 11:50 Uhr von Atheistos
 
+0 | -4
 
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Nun, der Staat könnte veranlassen, dass Ebay für das Angebotene geradestehen muss. Wenn ich gestohlene Sachen anbiete, gelte ich als Hehler. Man muss jetzt nicht Ebay verklagen, aber man könnte ja das Erheben von einer Gebühr als Erschwerung kriminalistischer Arbeit bezeichnen. ;)
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21.06.2013 12:29 Uhr von no_trespassing
 
+1 | -4
 
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eBay stellt die Plattform für den Verkauf von Hehlerware bereit. Sie kassieren 10% Provision auf Dinge, die anderen geklaut wurden. Versteuert wird außerdem noch in Luxemburg.
Von daher sollte der Staat denen mal gehörig auf die Finger klopfen.
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21.06.2013 12:47 Uhr von Suffkopp
 
+0 | -0
 
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@Sommermensch - ne - einige würden bestimmt sagen "Nicht ganz dicht":)
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21.06.2013 12:50 Uhr von Suffkopp
 
+3 | -1
 
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@no_trespassing - Du bist ja so ein schlaues Kerlchen. Wenn Du jetzt noch sagen könntest wie das von statten gehen sollte wäre es gut. Und wenn Du dann Deinen eigenen Faden weiterspinnst und auf andere Gebiete (Online-Händler, Flohmärkte usw) ausweitest - na wo bist Du dann bald?

Vlt. bei fast totaler Überwac hung jeden Geschäftes?

Hurraaaaaaaaaaaaaa :)
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21.06.2013 12:52 Uhr von jschling
 
+1 | -0
 
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macht euch klar, dass wenn der Staat nicht zahlt, dann wird es unterm Strich der User, letzten Endes damit dann der Käufer tun !
denn die Ebay-Mitarbeiter werden für den deutschen Staat nicht umsonst arbeiten, Ebay als Unternehmen kann auch selber kein Geld drucken, also muss das Geld woanders herkommen = vom Kunden
Denn es glaubt doch keiner, dass Ebay seinen Gewinn schmälern wird, weil für deutsche Auktionen bei jedem 1000, oder 10.000 (keine Ahnung, waren auf jedenfall nicht wenige) Angebot zusätzliche Arbeit = zusätzliche Kosten anfallen

von daher lassen wir das mal schön so wie es ist :-))
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22.06.2013 08:11 Uhr von Floppy77
 
+1 | -0
 
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Die sollen einfach mal ein paar Fälle zusammen tragen und Ebay wegen Hehlerei anklagen.

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