20.06.13 18:10 Uhr
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Urteil: Beinbruch einer Lehrerin auf dem Schulklo ist kein Arbeitsunfall

Eine Lehrerin aus München rutschte in der Schultoilette aus und brach sich ein Bein. Die Beamtenunfallversicherung will die 11.475 Euro Krankenkosten nicht zahlen. Somit landete der Fall vor Gericht.

Unfälle durch WC-Gänge und Essen in der Kantine seien, wie in der Privatwirtschaft, nicht versichert - so ist die Gesetzeslage. Der Einwand der Lehrerin, sie hätte nur eine auf dem Boden liegende klebrige Flasche entsorgt, um sich danach die Hände zu waschen, wurde nicht anerkannt.

Dazu hätte man den Hausmeister rufen können. Da man zu keiner Einigung kam, wurde der Entschluss gefasst, dass die Unfallversicherung vorerst die Kosten übernehmen wird.


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WebReporter: montolui
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Urteil, Schule, Toilette, Arbeitsunfall, Beinbruch
Quelle: www.abendzeitung-muenchen.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.06.2013 18:10 Uhr von montolui
 
+30 | -0
 
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Der kleine Unterschied der Unfallversicherungen:

zum Händewaschen ist man versichert, um seine Notdurft zu verrichten nicht.
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20.06.2013 19:00 Uhr von Humpelstilzchen
 
+25 | -0
 
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Typisch Versicherung! Willst du Geld, kann das dauern, wollen die Geld, geht das meist sehr fix! Notfalls mit Vollstrecker!
Das selbe bei den Banken!

[ nachträglich editiert von Humpelstilzchen ]
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20.06.2013 20:42 Uhr von Borgir
 
+6 | -0
 
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Lächerlich. Dann darf man also streng genommen während der Arbeit nicht esse und nicht auf Klo gehen, weil man seine arbeitsfähigkeit gefährdet.....unfassbar
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20.06.2013 21:05 Uhr von Johnny Cache
 
+3 | -1
 
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An deren Stelle würde ich ab sofort immer nur während des Unterrichts ins Klassenzimmer machen.
Sicher ist sicher...
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20.06.2013 23:10 Uhr von jschling
 
+1 | -0
 
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Unfallversicherung biete meist höhere Leistungen, als die normale Krankenkasse. Persönlich war ich auch überrascht, dass man Taxifahrt zum Krankenhaus erstattet bekommt, nicht Einzel- aber Zweibettzimmer, keine Medikamentenzuzahlung, ich glaub auch höhere Lohnfortzahlung (also nach 6 Wochen und mehr).
Läuft direkt über die Unfallversicherung - mein Hausarzt hat mich gleich weggeschickt, weil er kein Blabla-Unfallarzt ist (nacher die weitere Behandlung bei ihm ist dann OK). Egal ob Arzt, oder Krankenhaus, wenn man sagt Unfall, dann nehmen die auch gleich auf - entweder für die normale Krankenkasse bei "normalem" Unfall, oder eben für die Arbeitsunfallversicherung.
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20.06.2013 23:53 Uhr von Joeiiii
 
+2 | -0
 
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>>Dazu hätte man den Hausmeister rufen können.<<

Welcher gesunde Mensch ruft den Hausmeister, wenn eine Flasche auf dem Boden liegt, die man selbst aufheben kann? Als Hausmeister würde ich mir verarscht vorkommen, wenn mich jemand ruft, um eine Flasche aufzuheben.

Noch verarschter würde ich mir kommen, wenn es dann heißt: "Können Sie bitte die Flasche aufheben? Ich bin nämlich nicht versichert."
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21.06.2013 09:22 Uhr von jpanse
 
+0 | -0
 
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Ich hätte behauptet ich wäre über genau diese Flasche gefallen...Fertig
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21.06.2013 10:57 Uhr von Dienst
 
+0 | -0
 
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wie sieht es eigentlich versicherungstechnisch aus, wenn man Arbeit mit aufs klo nimmt und während der Verrichtung weiterarbeitet?
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21.06.2013 18:30 Uhr von montolui
 
+1 | -1
 
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@Dienst:
...dann bleibt nur dein Arsch unversichert...

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