20.06.13 17:15 Uhr
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EU-Beitritt Türkei: Außenministers Guido Westerwelle für Öffnung neuer Kapitel

Bei den laufenden EU-Beitrittsverhandlungen mit der Türkei spricht sich Deutschlands Außenminister Guido Westerwelle für die Öffnung weiterer Kapitel aus.

Gerade im Hinblick auf das unnachgiebige Vorgehen der türkischen Regierung bei den aktuellen Demonstrationen müsse man in ein neues Stadium eintreten, hieß es. Ferner kritisierte Westerwelle die Haltung Griechenlands und Zyperns wegen der Blockade mancher Kapitel.

Westerwelle bedauerte, dass Ankara nicht mit "Dialog und Deeskalation" auf die Proteste reagiert habe. "Es ist deshalb umso dringlicher, dass wir in den Verhandlungen mit der Türkei möglichst bald in einen intensiven Dialog über Fragen der Grundrechte, der Rechtsstaatlichkeit und der Freiheitsrechte eintreten."


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WebReporter: Haberal
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Türkei, Guido Westerwelle, Verhandlung, EU-Beitritt, Kapitel
Quelle: www.wienerzeitung.at

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.06.2013 17:27 Uhr von Bildungsminister
 
+10 | -6
 
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"... intensiven Dialog über Fragen der Grundrechte, der Rechtsstaatlichkeit und der Freiheitsrechte eintreten."

Da fragt man sich, was die die letzten Jahre gemacht haben? Wenn es die Türkei bis heute nicht geschafft hat eine rechtsstaatliche Demokratie zu werden, in welcher mitunter freie Meinungsäußerung, freie Medien und Menschenrechte herrschen, warum sollte sich das nun ändern? Offenbar ist der Autokrat und Despot Erdogan mittlerweile so sehr von Macht und Missgunst getrieben, dass ihm sowieso egal ist was andere sagen. Die Türkei entwickelt sich viel mehr zum nächsten Weißrussland, als zu einer europäischen Demokratie.

Aber interessant, dass eine Quelle aus Österreich verwendet wurde. Die Österreicher dürfen als Volk nämlich über einen Beitritt der Türkei abstimmen, und da stehen die Chancen wirklich verdammt schlecht. Andere Bürger werden ja erst gar nicht gefragt, weil jeder weiß, dass es kein gutes Ende nehmen würde.
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20.06.2013 17:50 Uhr von Jolly.Roger
 
+4 | -7
 
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Ja, ich finde auch, dass man der Türkei erklären sollte, was es mit "Grundrechten, der Rechtsstaatlichkeit und den Freiheitsrechten" so genau auf sich hat.

Einen besseren Zeitpunkt als jetzt kann es ja nicht geben. Selbst wenn die Türkei nicht in die EU möchte *hust*, hätte es zumindest etwas positives für die Menschen dort.
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20.06.2013 22:02 Uhr von erw
 
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Sijamboi

Europa ist kein Kontinent, er wird nur wie einer behandelt. Der Kontinent heißt Eurasien.

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