20.06.13 13:48 Uhr
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Sixt veralbert in aktueller Kampagne Angela Merkels Internet-Neuland-Patzer

Die Werbemotive des Autovermieters Sixt reagieren stets sehr schnell auf aktuelle Schlagzeilen und diesmal muss die Kanzlerin für eine Spottkampagne herhalten.

Angela Merkel hatte mit dem Satz "Das Internet ist für uns alle Neuland" viel Häme bei der Netzgemeinde geerntet und Sixt nutzt die Steilvorlage für den Slogan "Für alle, die #Neuland entdecken wollen (Jetzt Subaru mieten)" für sich.

Merkel wollte mit dem kontroversen Satz auf der Pressekonferenz mit Barack Obama sagen, dass die Datenschutzbestimmungen im Web von den Nationen unterschiedlich interpretiert werden und diese relativ neu seien.


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WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Internet, Angela Merkel, Kampagne, Patzer, Sixt
Quelle: www.wuv.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.06.2013 13:59 Uhr von derdrittemann
 
+23 | -1
 
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Der Bundeshosenanzug hat nur den Freibrief, einer totalen Überwachung, durch unsere Befreier,genehmigt und freigegeben.
in diesem Sinne...Bananenrepublik und schön A...lecken.
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20.06.2013 14:08 Uhr von Trolltech
 
+5 | -3
 
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Rechtschreibung ist für Shortnews-Autoren auch #Neuland.
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20.06.2013 14:20 Uhr von derSchmu2.0
 
+9 | -2
 
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Auch wenn dem gemeinen Webnutzer die Zeit des Internets ewig vorkommt, was nach aussen hin nicht sein muss...ohne das Netz wäre die Wirtschaft nicht mehr das, was sie jetzt ist...von daher hat da jemand den Zug verpasst, wenn er heute das Internet als Neuland bezeichnet...Frau Merkel hat das ja auch getan, weil sie es evtl so empfindet...das zeigt dann auch wieder, wie weltfremd Politiker doch oft sind, wenn sie nicht die Wichtigkeit einer solchen Sache erkennen...
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20.06.2013 15:26 Uhr von Bono Vox
 
+11 | -2
 
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"Merkel wollte mit dem kontroversen Satz auf der Pressekonferenz mit Barack Obama sagen, dass die Datenschutzbestimmungen im Web von den Nationen unterschiedlich interpretiert werden und diese relativ neu seien."


Wollte sie NICHT. Sie wollte damit exakt eines sagen: Dass sie als verhärmte Wetterhexe absolut keinen Schimmer hat was das Internet ist. Sonst gar nichts.
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20.06.2013 15:44 Uhr von Endgegner
 
+4 | -1
 
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Wollte sie damit PRISM verharmlosen? Vielleicht weil der BND selbst gern so ein Überwachungsprogramm hätte? http://www.computerbild.de/...
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20.06.2013 17:58 Uhr von ThomasHambrecht
 
+1 | -5
 
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@derSchmu2.0
Das Internet verblödet irgendwann alle Menschen - du liest auch nur die Überschriften.

Frau Merkel meinte mit "Neuland" die komplexen Datenschutzbestimmungen. Der Satz kam nur blöd.
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20.06.2013 19:07 Uhr von derSchmu2.0
 
+2 | -1
 
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Thomas,
danke, du scheinst aber dann auch nicht viel mehr zu lesen.
Die Frau, so Kollegen und weitere Sprecher, hat das Netz aus politischrechtlicher Sicht beschrieben. Damit hat sie nicht ganz Unrecht. Leider gibt es dieses Neuland auskommerzieller Sicht schon gut 20 Jahre, da ist also irgendwas verpennt worden.
In Anbetracht dessen, dass sich alles exponentiell weiterentwickelt waren die ersten Verkehrsregeln im Strassenverkehr schneller aufgestellt, als jetzt entsprechende Regelungen im Netz.
Ergo hat die Frau bestätigt, dass essentielle (sogar für viele Stammtischredner ersichtliche) Begebenheiten von Regierenden übersehen wurden bzw. werden.

Alleine die Tatsache, jetzt erst sogenannte Internetminister zu bestimmen schreit es doch schon heraus. Mit der Entwicklung des Internets wird man jetzt nur noch dem Ganzen hinterherrennen, weil man Verpasstes erst aufarbeiten muss.

Achja, mit dem Internet verblöden bedeutet auch, die Nettiquette in Diskussion fallen zu lassen...

[ nachträglich editiert von derSchmu2.0 ]
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20.06.2013 20:48 Uhr von blaupunkt123
 
+1 | -1
 
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Hat sie aber auch verdient ;-)

Mit solchen Aussagen zeigen es die Politiker live, wie weit sie von der heutigen Welt entfernt sind...
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21.06.2013 07:50 Uhr von Hallominator
 
+0 | -0
 
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@ derSchmu2.0
Auch gesetzlich ist das Internet kein Neuland mehr, es wurde schon alles mögliche geklagt und deshalb beurteilt. Nur hat sich dann hinterher niemand die Mühe gemacht, das ganze mal irgendwie zusammenzufassen und zu veröffentlichen.
Wenn man das alles zusammentragen würde und paar Leute dransetzt, dann hätten wir in n paar Monaten einen riesigen neuen Gesetzesentwurf für das Internet, den dann allerdings auch wieder niemand versteht, weil niemand die Formulierung von Gesetzen versteht. ;) Aber möglich wäre es.

Dass das international natürlich mit Abweichung versehen ist, ist klar, das ist bei allen Gesetzen so. Ich denke, dass Merkel darauf hinauswollte, dass man sich dahingehend auch mal kümmern müsste...
Was aber Meiner Meinung nach der falsche Ansatz ist. Man kann sich keinen Gesetzesentwurf ausdenken und den anderen Ländern aufdrücken, da muss in jedem Land etwas auf nationaler Ebene geschehen und dann müssen die Länder miteinander verhandeln, wie das international geregelt werden soll. Anders wird es nicht funktionieren.
Von globalen Gesetzen sind wir noch sehr weit entfernt.
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21.06.2013 11:05 Uhr von derSchmu2.0
 
+0 | -0
 
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Hallominator,
gut, dass du das so siehst...stellt sich dann noch mehr die Frage, wie Merkel das so sagen konnte/wollte.
Im Bezug zu Obama passt dann ja wieder, dass eine länderübergreifende Gesetzgebung zum Internet darin einen Anfang findet, indem Merkel dem BND Geld für eine größere Überwachung zukommen lässt, um sich damit dem PRISM-Programm anzunähern...Dann gibts zwar keine konkreten Gesetze, aber Begrenzungen und wer die übertritt, ist fällig....in Anbetracht dessen, was das Internet für Möglichkeiten bietet, die dann ausgeschlossen werden, immer noch Neuland.

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