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Düsseldorf: Niemand will Lüpertz-Kunstwerk geschenkt

Zur "Quadriennale 2006" schuf der selbsternannte Malerfürst Markus Lüpertz den "Pavillon der Bildhauerei" für die immensen Kosten von über einer halben Million Euro. Schon damals war dieses Bauwerk aufgrund der hohen Baukosten umstritten und landete im Schwarzbuch des Steuerzahlerbundes.

Damals erstickten die Verantwortlichen in Düsseldorf jedoch sämtliche Kritiken und erklärten, dass man den Pavillon nach der Schau sogar mit Gewinn verkaufen könne. Bei 42 Unternehmen sprach die Stadt vor und erhielt nur Absagen. Auch bei einer weltweiten Suche fand sich kein Interessent.

Nun ist die Stadt soweit, dass sie das Kunstwerk verschenken will, doch noch immer will es niemand haben. Am heutigen Donnerstag werden Interessenten zur Besichtigung erwartet, darunter auch ein Tierheim. Und so könnte das teure Kunstwerk bald als Katzenfutterlager dienen.


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WebReporter: blonx
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Düsseldorf, Kunstwerk, Markus Lüpertz
Quelle: www.derwesten.de
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