20.06.13 12:21 Uhr
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Islam ist mit staatlichen Gesetzen kompatibel

Die Reformbewegung "Ahmadiyya Muslim Jamaat" steht für einen friedfertigen Islam. Ein Islam, der wie vor 1400 Jahren genauso kompatibel ist mit den Gesetzen des Landes.

Durch die Annerkennung der Körperschaft erhofft sich Abdullah Uwe Wagishauser, Vorsitzender der "Ahmadiyya Muslim Jamaat", Sendezeit für öffentlich-rechtliche Sendungen. Die Entwicklung und die Akzeptanz in Deutschland gegenüber anderen Ländern ist vorbildlich. Die Politik hat viel dazu beigetragen.

Herr Wagishauser äußerte sich folgendermaßen: "Daraus resultieren Pflichten etwa im Wohltätigkeitsbereich, zum Beispiel die Alterspflege von Muslimen, aber auch Sterbebegleitung, Seelsorge in Gefängnissen oder bei der Bundeswehr."


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WebReporter: F_R_S
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Islam, Pflicht, Ahmadiyya, Abdullah Uwe Wagishauser
Quelle: www.dw.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.06.2013 12:41 Uhr von F_R_S
 
+2 | -6
 
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@ImmernurIch

Daher ist es ja wichtig, das Muslime offensiv sich präsentieren um die Wahren Lehren, die keine Minderheiten benachteiliegen, die keine Menschen umbringen, die keine Gesetze des Landes verstoßen etc. sich zeigen und damit auch andere Muslimische Gruppierungen dazu bringen eine Reform die die der Ahmadiyya
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20.06.2013 12:48 Uhr von psycoman
 
+13 | -4
 
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Sehe ich nicht so. Körperstrafen und Todesstrafe, wie die Scharia sie vorsieht, sind hier nicht mehr üblich.

Ebesno sind Männer und Frauen gleichgestellt und -wertig, sind daher gleich zu behandeln, was im Islam ebenfalls nicht gegeben ist.

Menschen sind auch kein Eigentum einer Person.

Wenn man sich an die Vorgaben des Koran und die islamische Tradition hält, kann man nicht im Einklang mit dem Grundgesetz leben.
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20.06.2013 12:53 Uhr von F_R_S
 
+3 | -4
 
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psycoman

das stimmt doch so gar nicht...
bei der Ahmadiyya Muslim Jamaat:

Unter dem Vorsitz eines gewählten Khalifen tritt sie ein für die ursprünglichen Werte des Islam: Barmherzigkeit gegenüber allen Menschen, absolute Gerechtigkeit, Gleichwertigkeit von Mann und Frau, Trennung von Religion und Staat, Beendigung gewalttätiger Aktionen im Namen der Religion sowie die Menschenrechte, wie sie im Koran festgelegt worden sind.
Das macht sie nach Meinung vieler unabhängiger Persönlichkeiten einmalig.

http://www.ahmadiyya.de/...
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20.06.2013 13:14 Uhr von DrGonzo87
 
+5 | -1
 
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@psycoman

"
Sehe ich nicht so. Körperstrafen und Todesstrafe, wie die Scharia sie vorsieht, sind hier nicht mehr üblich. "

Ich bin beileibe kein Islam-Experte, aber die Scharia wird im Koran nur ein einziges Mal erwähnt: Sie bezeichnet dort den Weg zu einer Quelle.

Die meisten, tatsächlich nicht tolerierbaren Aspekte, der Scharia finden sich in den Hadithen, also in den überlieferten Nachrichten und Handlungen des Propheten Mohammed. Hierbei kann es sich allerdings auch einfach nur um den Billigung von Handlungen durch dritte handeln. So hat Mohammed z.B. nichts unternommen, als ein Jude nach jüdischem Gesetz gesteinigt wurde, da er deren Gesetze respektierte. Hieraus wurde dann schließlich: Steinigen ist als Bestrafung ok. Für die Steinigungen in islamischen Ländern kann man sich also bei den Juden bedanken... ;)

Diese Überlieferungen haben also ein ziemliches Gefahrenpotenzial, da sie unterschiedlich interpretiert werden können oder sonstwas für Schindluder mit ihnen getrieben werden kann.

Burkas sind z.B. noch so eine Sache, die im Koran nicht zu finden sind.
Letzten Endes wird mit dem Islam durch machgierige Leute genau der selbe Mist veranstaltet, wie es im Christentum der Fall war (bzw. ist). Ablassbriefe findest du ja auch nicht in der Bibel. Auch mit Homosexuellen hatte Jesus kein Problem, bzw. hat sie in seinen Predigten nie erwähnt.
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20.06.2013 13:27 Uhr von F_R_S
 
+2 | -3
 
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@ Leo,
ja er hat auch ein Wiki Eintrag:
http://de.wikipedia.org/...
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20.06.2013 14:10 Uhr von psycoman
 
+4 | -3
 
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DrGonzo:
Richtig, aber die Scharia ist ein Teil des Islams und wird von den mesitens Muslimen als untrennbar davon und wichtig angesehen. Die Scharia ist auf jeden Fall nicht mit unseren Gesetzen vereinbar.

Hadithen/Sunnah sind natürlich immer fragwürdig, weil diese eben nicht direkt zu Zeiten Mohammeds aufgezeichnet wurden, sondern auf Hörensagen basieren.

Als korrekte Quelle zur Beurteilung des Islams ist daher natürlich der Koran anzusehen, der eben Körperstrafen wie Tötung, Abhacken von Gliedmaßen und Auspeitschung vorsieht, die eben gegen unsere Gesetze verstoßen..

Ebenso gilt dies für Sklaverei und Vergewaltigung der Sklavinen.

Die Lektüre des Korans reicht eigentlich für die Ablehung des Islams in strenger Form aus, ähnlich wie bei der Bibel. Extremistische und arg konservative Auslegung von Relgionen ist nie gut.
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20.06.2013 14:32 Uhr von ArrowTiger
 
+2 | -3
 
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Trifft ziemlich sicher auf die Ahmadiyya zu.
Trifft vermutlich sogar auf die meisten hier vertretenen islamischen Strömungen zu.
Trifft aber sicher NICHT auf die Salafiyya zu!
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20.06.2013 15:18 Uhr von DrGonzo87
 
+3 | -1
 
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@psycoman

"Richtig, aber die Scharia ist ein Teil des Islams und wird von den mesitens Muslimen als untrennbar davon und wichtig angesehen. Die Scharia ist auf jeden Fall nicht mit unseren Gesetzen vereinbar."

Das ist die Frage. Auch im Christentum gibt es Aspekte, die früher als unverzichtbahr angesehen wurden und heute mehr und mehr obsolet sind. Beispielsweise wird doch vermehrt darüber diskutiert, katholischen Priestern die Ehe zu gestatten. Oder die "Abschaffung" der Vorhölle (auch wenn dies später ja vom Vatikan wieder dementiert wurde).
Des weiteren gibt es genügend Aspekte der Scharia, die komplett harmlos wenn nicht sogar recht sinnvoll sind. Diese könnten beispielsweise als "außergerichtliche Einigungen" Anwendung finden.

"Als korrekte Quelle zur Beurteilung des Islams ist daher natürlich der Koran anzusehen, der eben Körperstrafen wie Tötung, Abhacken von Gliedmaßen und Auspeitschung vorsieht, die eben gegen unsere Gesetze verstoßen.. "

Richtig. Jedoch sind sowohl das Starfmaß wie auch generell die Frage, wass denn "Unrecht" ist in vielen Fällen der Gesellschaft überlassen. Auch gilt generell das Prinzip der Vergebung.
Dieser Artikel ist hierzu recht informativ:
http://meine-islam-reform.de/...

Und generell muss man Muslimen auch einfach zugestehen, dass sie genau wie alle anderen im Regelfall ihren Glauben den gesellschaftlichen Gegebenheiten anpassen. Nur die wenigsten Muslime in Deutschland beten z.B. regelmäßig. Viele junge Mädchen aus muslimischen Ländern tragen hier kein Kopftuch und die "kulturelle Bereicherung", die hier ja gerne als Bezeichung von Gewaltdelikten verwendet wird findet in der Regel unter Alkoholeinfluss statt, der ja eigentlich verboten ist.

"Die Lektüre des Korans reicht eigentlich für die Ablehung des Islams in strenger Form aus, ähnlich wie bei der Bibel. Extremistische und arg konservative Auslegung von Relgionen ist nie gut. "

Richtig. Und dennoch leben hier viele Millionen Christen ohne dass es zu nennenswerten Vorkommnissen kommt. Warum soll dass bei Muslimen nicht gehen?
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20.06.2013 16:27 Uhr von psycoman
 
+2 | -0
 
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Würde man Hadd-Strafen aus der Scharia entfernen, wäre es wohl nicht mehr die Scharia. Das Prinzip der Vergebung wird oft im Koran erwähnt, aber in der Rechtspraxis wohl oft nicht durchgeführt, wenn man sich so manche islamische Länder mit Scharia ansieht.

"Und generell muss man Muslimen auch einfach zugestehen, dass sie genau wie alle anderen im Regelfall ihren Glauben den gesellschaftlichen Gegebenheiten anpassen."

Vernünftige Menschen machen dies, richtig. Leider trifft dies auf viele erzkonservative, egal welcher Religion, nicht zu und noch dazu haben diese Leute das Bedürfnis anderen ihre Religion aufzuzwingen.

Der normale Durschnittsmoslem hält sich an die Vorschrifften, die er für sinnvoll und zeitgemäß hält, wie Christen etwa auch und an die weltlichen Gesetze.

Meine Freundin möchte mich auch nicht töten, weil ich kein Muslim bin, aber der Zwispalt zwischen "Ich glaube an diesen Gott" und "ich halte mich an alle Regeln" ist wohl bei den meisten Religionen gegeben.

Der Islam fällt leider heutzutage oft negativ auf, weil eben die Extremisten die lautesten und auffälligsten sind, Terrorismus etwa, und auch ständig fordern, dass sich ander ihrer Religion anzupassen hätten. Das ist eben das Bild des Islam das man bekommt.

Die normalen Leute sind eben in diesem Sinne keine "richtigen" Muslime, etwa wie normale Christen keine richtigen Christen sind, wenn man Opus Dei o.ä. angehört.

Wenn irgendein gestörter Priester den Koran verbrennen will, stehen auch wieder gleich alle Christen in muslimischen Ländern schlecht da, weil Menschen zu Verallgemeinerung neigen. So wirken sich eben Straftaten oder Überreaktioen von Muslimen auf das Bild dieser Gruppe aus.

Die angesprochene Kulturbereicherung hat nicht zwingend etwas mit der Religion zu tun, denn diese Leute würden wohl auch Straftaten begehen, wären sie Christen, Juden oder Buddhisten, weil einfach einiges falsch lief in deren Entwicklung/Erziehung. Kriminelle gibt es leider überall. Muslimische Straftäter tragen also nicht zum positiven Bild des Islams bei, insbesondere wen diese eben oft betonen angeblich Muslime zu sein, egal wie korrekt sich die Mehrheit der Muslime verhält. Ich kann noch so nett sein, der Nazi versaut trotzdem meinen Ruf.
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20.06.2013 17:52 Uhr von gerndrin
 
+4 | -3
 
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Zur Frage der gemäßigten und der radikalen Mohammedaner im Islam:

Natürlich hat diese Gewalt nichts mit dem Islam zu tun.
Genauso wie der Holocaust und der zweite Weltkrieg das schreckliche Werk nationalsozialistischer Extremisten war, die den friedlichen Nationalsozialismus missbraucht haben.
Man hätte deshalb niemals die friedlichen Deutschen unter den Generalverdacht des nationalsozialistischen Extremismus stellen dürfen, sondern zwischen friedlichen Nazis und nationalsozialistischen Extremisten differenzieren müssen.

Auch die Lehren des Propheten Adolf dürfen nicht wortwörtlich akzeptiert werden, sondern müssen natürlich in dem historischen Kontext der damaligen Zeit bildlich verstanden und interpretiert werden. Die Repressalien als Folge des ersten Weltkrieges und der Versailler Vertrag der rassistischen Siegermächte haben natürlich einen Teil der friedlichen Nazis radikalisiert und zur Gewalt provoziert. Deshalb darf man aber nicht ein ganzes Volk von damals 60 Mio. Deutschen unter Generalverdacht stellen.
Genauso wie man davon ausgeht, dass die Mehrheit der 4,3 Millionen Mohammedaner friedliche Gläubige sind, kann man davon ausgehen, dass die Mehrheit der Nazis friedliche und tolerante Gläubige waren, weshalb es schon damals ein buntes und multikulturelles Miteinander von Nazis und Mohammedanern gab.
-Wer Ironie findet - darf sie behalten!-

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