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Österreich: Grüner Bundesrat Efgani Dönmez entschuldigt sich für Abschiebungs-Aussage

Für seine umstrittene Äußerung über Menschen türkischer Herkunft, die den türkischen Ministerpräsidenten Recep Tayyip Erdogan unterstützen, entschuldigt sich der Grüne Bundesrat Efgani Dönmez nun öffentlich.

In einem Anfall von Wut über den türkischen Ministerpräsidenten Recep Tayyip Erdogan und seine Regierung habe sich Dönme "dazu hinreißen lassen, das Bild ´fünftausend One-Way-Tickets´ für diese Demonstranten zu verwenden."

Dönmez sagte, dass er mit seiner Formulierung eine Grenzverletzung begangen und eine unglückliche Äußerung abgegeben habe. Laut Dönmez sei die Abschiebung von Andersdenkenden nicht die Position seiner Partei.


WebReporter: Haberal
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Türkei, Österreich, Entschuldigung, Abschiebung, Bundesrat
Quelle: www.nachrichten.at

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.06.2013 18:55 Uhr von Didi1985
 
+3 | -3
 
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Wer gegen Demokratie ist und dazu nicht einmal die österreichische Staatsangehörigkeit besitzt, sollte sofort ausgewiesen werden. Und Haberal gleich mit.
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19.06.2013 21:57 Uhr von gerndrin
 
+1 | -3
 
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Hm?
Woher kenn ich das bloß:
Die Partei, die Partei hat immer Recht....
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20.06.2013 00:03 Uhr von ElChefo
 
+2 | -1
 
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Aus der Quelle:

"Die Forderungen nach mehr Selbstbestimmung und einem Ende der gewaltsamen Unterdrückung der Zivilgesellschaft und der massiven Einschränkung von Grund- und Freiheitsrechten durch den immer autoritärer werdenden Führungsstil Erdogans finden meine volle politische Unterstützung. Dazu kamen in den letzten Tagen Drohungen gegen meine Person."

"Gerade weil ich in meiner Arbeit als Sozialarbeiter jahrelang in der Flüchtlingshilfe gearbeitet habe und mich in vielen Fällen persönlich gegen menschenrechtswidrige Praktiken zur Wehr gesetzt habe (...)"

"Vielmehr geht es mir darum, dass konservative Gesellschaftsentwürfe eines politisierten Islams, welchen unseren Grundwerten zuwiderlaufen, in Österreich keinen Platz haben dürfen."

"Wer einen autoritär-islamischen Führungsstil unterstützt und diesen politisch auch in Österreich salonfähig machen möchte, tritt in krassem Widerspruch zu unseren demokratischen Grundwerten."

Schade, dass das keinen Platz in der News mehr gefunden hat. Echt schade. Es hätte eine Menge an dieser Erklärung (...besseres Wort als Entschuldigung...) transparenter gemacht.

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