19.06.13 16:11 Uhr
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Die meisten Arbeitsplätze werden durch Beziehungen besetzt

Bei der Vergabe von Arbeitsplätzen setzen die meisten Unternehmen auf Beziehungen. Das Kölner Institut der deutschen Wirtschaft (IW) stellte nach einer Umfrage von 14.000 Deutschen Betrieben fest: 49 Prozent besetzen freie Stellen über persönliche Kontakte.

An zweiter Stelle mit 44 Prozent folgt die Arbeitnehmersuche über die eigene Homepage des Unternehmens. Erst an dritter Stelle werden Arbeitsagenturen mit 30 Prozent der Arbeitnehmersuche in Anspruch genommen.

Am wenigsten nachgefragt wird bei sozialen Netzwerken.


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WebReporter: montolui
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Beziehung, Arbeitsplatz, Arbeitgeber
Quelle: www.wiwo.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.06.2013 16:11 Uhr von montolui
 
+21 | -7
 
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Ob dumm oder schlau, fleissig oder faul, das Einzige was zählt ist leider immer noch Vitamin B...
Dadurch wird es zu immer mehr Fehlbesetzungen am Arbeitsplatz kommen.
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19.06.2013 16:20 Uhr von Pils28
 
+8 | -1
 
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Vielleicht liegt es auch an das geringe Vertrauen in die Arbeitsagentur. Wenn die Zusammenarbeit unbefriedigend ist, müssen Alternativen her und warum nicht in der Belegschaft fragen, wer einen geeigneten Kandidaten kennt. Wenn ich etwas benötige, lasse ich es auch wissen.
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19.06.2013 16:26 Uhr von Kanga
 
+13 | -3
 
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is doch auch klar..
wenn ich jemanden kenne..von dem ich weiß das er das kann was für den arbeistsplatz gebraucht wird...dann nehm ich doch lieber den..als irgendeinen vollpfosten einzustellen...den ich nach nem halben jahr wieder rausschmeissen muss..weil seine bewerbung nur erstunken und erlogen war...
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19.06.2013 16:34 Uhr von montolui
 
+9 | -12
 
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...ich bin mir sicher, dass bei der Besetzung von Arbeitsplätzen durch Beziehungen die Ausbildung oder Eignung eine nebensächliche Rolle spielen, so nach dem Motto: "...hey, mein Freund, kannst du nicht meinen (unfähigen) Sohn (hat in Mathe eine 5) als Buchhalter einstellen?"
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19.06.2013 17:27 Uhr von Netter Mensch
 
+14 | -1
 
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19.06.2013 16:34 Uhr von montolui

Du würdest dich wundern wie recht du hast.

Es gibt manche.. "Verwaltungen" da sitzen einige "Verwandte" einträchtig zusammen.

Bist du auf so etwas angewiesen willst du sterben.

Ich wurde einmal aufgefordert etwas abzugeben was ich schon lange abgegeben hatte.

War ein nicht zu großer Ort........
Ich ging mit dem Bürgermeister durch verschiedene "Möglichkeiten" die meine "Sache" durchgehen hätte müssen.

WIR fanden "MEINE Sache". Sie wurde halt nicht weiter gereicht.

Der Bürger wenn wüsste wie "locker" mit ihm umgegangen wird.......................
er würde aufwachen müssen.
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19.06.2013 17:32 Uhr von montolui
 
+6 | -12
 
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@Netter Mensch: Bitte nimms nicht persönlich, aber auf deinem Visitenkarten-Foto schauts aus, als hättest du Hörner auf...
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19.06.2013 17:49 Uhr von xjv8
 
+2 | -1
 
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Ja, das ist leider so, in unserer Bananenrepublik. Ab 50 Jahren ohne Beziehungen bist Du tot für den Arbeitsmarkt. Was dir bleibt, sind Zeitarbeitjobs. Und über diese Schiene bekommst Du auch keinen, bzw. selten einen unbefristeten Arbeitsvertrag.

Ist aber alles nicht so schlimm, weil die von der Leyen, gerne mal vom "grauen Kapital" faselt.

[ nachträglich editiert von xjv8 ]
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19.06.2013 18:13 Uhr von saku25
 
+5 | -0
 
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Jetzt führe ich euch mal die andere Seite vor Augen und dann könnt ihr urteilen:

Ein fähiger Mitarbeiter sagt, ich habe einen Bekannten, der such eine Stelle.
So läuft das bei uns. Da sich unser Mitarbeiter keine Blöße geben will, wird natürlich keinen Trottel vorstellen bei uns, sondern jemand der taugt. So haben wir schon so manchen fähigen Mitarbeiter bekommen, durch die Empfehlung eines anderen Mitarbeiters. In einem mittelständischen Betrieb wird sich niemand die Blöße geben und einen Taugenichts anschleppen, denn dann wird ja mit dem Finger auf ihn gezeigt und gesagt: "DU hast ihn bei uns angeschleppt".

Wenn bei uns ein Mitarbeiter sagt, da möchte ein der und der eine Bewerbung abgeben, den kenn ich mit dem hab ich früher zusammengearbeitet, der passt zu uns - der wird zu 99% zum Gespräch eingeladen.

Das ist für den Bewerber doch das beste Arbeitszeugnis, dass er in seiner Bewerbung vorweisen kann, wenn es durch einen etablierten Mitarbeiter vorgebracht wird. So haben sich bei uns die besten Teams gebildet. Ich bin bei einem Getränkehersteller tätig und wir haben rund 200 Mitarbeiter,
wir haben nicht nur viele MA, die miteinander verwandt sind, sondern auch Ehepaare samt ihrer Kinder. Wir haben damit bislang nur gute Erfahrungen gemacht und fördern dies sogar.

Einen absoluten Körperklaus unterzubringen, mag mancherorts noch immer funktionieren, aber nur auf die Aussage: "Es ist ist zwar eine Depp aber auch mein Schwager - bitte stellt ihn doch mirzuliebe ein", wird sich niemand einlassen.

EDIT: Lese gerade den Kommentar über mir: Wir geben vielen über 50 eine Chance, auf die ist meist nämlich Verlass und die arbeiten gewissenhaft.

[ nachträglich editiert von saku25 ]
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19.06.2013 20:22 Uhr von mindtrick
 
+4 | -2
 
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Platz 1 = Beziehungen = 49 Prozent
Platz 2 = eigene Homepage = 44 Prozent
Platz 3 = Arbeitsagenturen = 30 Prozent

Summe 1 bis 3 = 123 Prozent

Oder habe ich da was Falsch Verstanden?
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19.06.2013 21:47 Uhr von xjv8
 
+4 | -0
 
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@saku

Ein ehemaliger Arbeitskollege, der schlappe 25 Jahre beim gleichen Arbeitgeber war, wurde "entsorgt" Er ist jetzt 58 würde fast jeden Job annehmen, und schreibt jeden Tag mindestens 3 Bewerbungen. Bekommt er mal eine Antwort. , was absolut nicht die Regel ist, ist er überqualifiziert und es ist eine ...... Absage.

Schön, dass es bei euch anders läuft.

[ nachträglich editiert von xjv8 ]
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20.06.2013 07:39 Uhr von Netter Mensch
 
+4 | -1
 
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19.06.2013 17:32 Uhr von montolui

Das mit den Hörnern ist mir bekannt.
Ein Mensch mit "sehenden" Augen erkennt den Schrank hinter mir.

Haha! Mich stört das alles nicht.
So viel Größe habe ich schon.

Ebenfalls : Bitte nicht persönlich nehmen.

Gruß!
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20.06.2013 08:44 Uhr von Steel_Lynx
 
+1 | -0
 
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@ saku25
Ich kenne das aus beiden Richtungen (Angestellter/Arbeitgeber) und ich kenne aus meiner letzen Arbeitsstelle jeweils ein gutes und ein schlechtes Beispiel.
Gut:
Sohn (Student) eines langjährigen Mitarbeiter wurde eingestellt und hat eine gerade freie Stelle besetzt. Super Kerl, sympatisch und arbeitet gut und zuverlässig.
Schlecht:
Neffe des Schichtmeisters wurde eingestellt und bekommt immer mehr Verantwortung zugeschoben (Vorarbeiter, QS, Schichtsprecher, usw.), wobei er noch nichtmals die Aufgabe als normaler Mitarbeiter richtig hinbekommt.

In der Zeit wo ich da gewesen bin, sind viele Mitarbeiter nicht übernommen worden, obwohl sie richtig gute Arbeit geleistet haben. Andere wiederum wurden durch Vitamin B eingestellt, können nichts und werden übernommen!

Es ist nichts dagegen zu sagen, Vitamin B zu benutzen um einen Fuss in die Tür zu bekommen. Der rest sollte jedoch fair nach Leistung gehen. Bist du nicht gut genug, kommst du auch nicht weiter.
Eine Utopie die nie in Deutschland umgesetzt werden wird!

[ nachträglich editiert von Steel_Lynx ]
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22.06.2013 11:01 Uhr von vogtlaender
 
+1 | -0
 
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Hi,

auch wenn es vileicht nicht richtig ist aber ich kann das verstehen.
Wer Beziehungen hat ist schon immer besser drann.
Ich würde es genau so machen

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