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Formentera: Schiffsanker durchtrennt Internetkabel und legt so Insel lahm

Die Besatzung einer niederländischen Yacht wollte am Sonntagabend vor der Küste der Insel Formentera ankern. Als man den Anker in das Wasser hinab ließ, wurde versehentlich ein Kabel am Meeresgrund durchtrennt und die Insel vom weltweiten Datenstrom abgeschnitten.

Derzeit laufen die Ermittlungen, da man der Besatzung der Yacht noch nachweisen muss, für die Panne verantwortlich zu sein. Allerdings hat die Schiffsbesatzung sowieso Probleme, da sie das Schiff an einer Stelle vor Anker gehen ließ, die absolut verboten war.

Das Glasfaserkabel des Telefonanbieters Telefónica verbindet die Inseln Ibiza und Formentera. Derzeit ist man mit der Wiederherstellung des Kabels beschäftigt. Auch wurde eine Funkverbindung eingerichtet, wodurch etwa 20 Prozent der Inselbewohner wieder ins Internet können.


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WebReporter: Sijamboi
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Internet, Insel, Yacht
Quelle: www.mallorcazeitung.es

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.06.2013 20:15 Uhr von JustMe27
 
+0 | -1
 
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Wäre ich einer von der Insel würde die Yacht nicht mehr schwimmen, erst so blöd sein in einem Naturschutzgebiet zu ankern und dann noch ein Kabel zerstören, dass die einzige Verbindung ins Netz aufweist. Ignorante Trottel.
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20.06.2013 01:33 Uhr von miyoko
 
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@jschling
So dumm ist die Frage garnicht. In Küstennähe wird ein Unterseekabel tatsächlich in der Erde vergraben. Ganz einfach wegen der Gefahr durch Anker und Fischernetzen. Allerdings kann es trotzdem vorkommen das ein Anker durch die Wucht ein Kabel beschädigt.
Zudem sind Unterseekabel üblicherweise auf Seekarten markiert.

Nur bei felsigem Grund und in der Tiefsee werden die Kabel einfach "darüber gelegt". Dort ist auch die Gefahr durch Anker und Netze gering.

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