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Internet-Drosselung: Telekom macht noch mehr Zugeständnisse (Update)

Die Telekom rudert immer weiter zurück, was die geplante DSL-Drosselung angeht. Vor kurzem wurde bekannt, dass die Geschwindigkeit bei Erreichen der Datengrenze nicht ganz so drastisch gesenkt wird (ShortNews berichtete).

Nun machen die Verantwortlichen weitere Zugeständnisse. So sollen die Volumengrenzen ein ganzes Stück nach oben gesetzt werden.

"Wenn die neuen Regeln ab 2016 in Kraft treten, schauen wir uns genau an, welche Kunden was wollen und nutzen. Wenn der Durchschnittsnutzer dann wegen des Videobooms viel mehr Datenvolumen benötigt als aktuell, wird das Inklusiv-Volumen eben erhöht", so ein Verantwortlicher.


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WebReporter: spencinator78
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Internet, Update, Telekom, Drosselung
Quelle: www.bild.de

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23 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.06.2013 13:41 Uhr von brycer
 
+31 | -0
 
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Irgendwie war mir das klar dass die Telekom in der Sache wieder zurück rudern muss.
Dass die anfangs geplanten drastischen Einschnitte so nicht zu realisieren, also dem Kunden zu vermitteln, sind, das wusste doch jeder, der nur ein wenig mitdenken kann.
Hätte die Telekom das so gemacht wie anfangs angedacht, dann wäre das nur das beste Mittel gewesen das Unternehmen an die Wand zu fahren, weil dann wohl so viele Kunden abgesprungen wären, dass der Rest sich in einer kleinen Eckwirtschaft zum Bundestreffen verabreden hätte können. ;-P
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19.06.2013 14:59 Uhr von majorpain
 
+4 | -5
 
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Na ja war schon lange am überlegen wieder ein DSL Anschluss zu nehmen aber nein Danke hat sich erledigt.
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19.06.2013 15:04 Uhr von ThomasHambrecht
 
+6 | -34
 
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19.06.2013 15:04 Uhr von Kanga
 
+1 | -46
 
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19.06.2013 15:20 Uhr von Ich_bins_wieder
 
+13 | -2
 
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Ein Paradebeispiel wie man etwas nicht macht. Zuerst vergraule ich all meine Kunden und dann mache ich Zugeständnisse... Wer ist eigentlich bei denen für das Marketing zuständig? Am Rande erwähnt, schmeißt den Menschen raus und stellt mich ein, ich verstehe was davon!
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19.06.2013 15:33 Uhr von Pils28
 
+12 | -0
 
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Eigentlich jede Industrienation hat schnelleres und billigeres Internet als Deutschland. Und bei denen wurde die Infrastruktur dafür meist deutlich weniger durch Steuergelder subventioniert. Dafür sind wir die einzigen, die bei Flatrates über Drosselungen und Datenvolumen reden. Nur peinlich. Am besten machen wir die ganze Teledumm zu. Versauen das Internet, verkacken am Hauptstadtflughafen und überhaupt machen die nur Schlechtes.
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19.06.2013 15:44 Uhr von MaxalikE
 
+6 | -0
 
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@Kanga:

Sehr innovative Idee. Vielleicht solltest du dich in den Aufsichtsrat der Telekom wählen lassen, mit so viel Unternehmergeist bist du prädestiniert dafür.

Bist du dir auch ganz sicher, dass die anderen Anbieter die schlechten sind???
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19.06.2013 15:45 Uhr von Petaa
 
+14 | -0
 
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@ ThomasHambrecht

Das damit nicht das Geringste zu tun! Beschäftige Dich mal mit der Materie was hinter dem DSLAM so passiert.

Der Löwenanteil an Kosten für eine schnelle Leitung ist die Erschließung und nicht der Betrieb. Die Menge der übertragenen Daten ist da ein Kostenfaktor im Cent Bereich selbst bei Intensivnutzern mit heute 300 GB im Monat(ohne Entertain und co.).

Auf Deutsch:

Die Telekom will da nur vom Klempner zum Wasserversorger aufsteigen und ohne Regulierung Deinen Wasserhahn je nach Wassersorte manipulieren um noch mehr Kohle kassieren zu können denn die wird ja in Amerika gebraucht....

[ nachträglich editiert von Petaa ]
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19.06.2013 16:07 Uhr von SN_Spitfire
 
+1 | -8
 
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Kanga kam wohl noch nie in den Genuss von 200/100 MBit.
Ich komm das jeden Abend und es macht absolut Spaß.
Und die geplanten 400 GB Trafficvolumen reichen dicke aus, jedoch aktuell eh nicht der Rede wert. Bis 2016 ists ja noch ein wenig.
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19.06.2013 16:09 Uhr von Pils28
 
+6 | -2
 
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Wir sind ein normaler 2 personen Haushalt. Wir haben 400-500Gb Traffic im Monat. "Intensivnutzer" gehen heute weit in die Terrabyte heutzutage. Bis 2016 wird sich das noch deutlich nach oben verschieben. Dagegen sollten wir nochmal die am Anfang geplanten 75Gb pro Monat betrachten.
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19.06.2013 16:45 Uhr von OO88
 
+3 | -5
 
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wer bei der telekom bleibt soll auch bestraft werden. auch soll ihm der lohn und rente gekürzt werden.
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19.06.2013 17:07 Uhr von ELeMeNT1983
 
+3 | -0
 
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lol, wenn die zu dumm sind, über die Einnahmen bestender Leitungen den Ausbau zu finanzieren, nützt denen das alles nix^^ Sowas muss man halt mit einplanen und sich nicht auf den Lorbeeren ausruhen und abkassieren! Davon abgesehen: die Telekom war im Vergleich schon immer etwas teurer. Kein Wunder das denen die Kunden flöten gehn xd
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19.06.2013 17:35 Uhr von bigpapa
 
+2 | -1
 
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Das größte Problem der Telekom sind nicht die Kunden sondern die Provider selbst. Die sagen nämlich bisher EINSTIMMIG das sie nicht mitmachen dabei.

Und dann rennen der Telekom im heiß umkämpften Markt die Kunden weg.

Als ich zum Kabelanbieter gewechselt bin, hab ich 3 Anrufe von der Telekom bekommen , ob ich mir das nicht nochmal überlegen wolle, weil sie wären ja so schön, lieb bla bla bla.

Ich habe mein Wechsel bisher (ca 1.5 Jahre) nicht bereut. Als neulich die Leitung sehr lausig war, war in 24 Stunden ein Techniker da. Und 1 Woche später ein Bautrupp der vor den Haus ein Teil ausgetauscht hat. Mag ein Einzelfall sein, aber wie gesagt, ich bin zufrieden, besonders weil es günstiger ist. (wesentlich mehr Leistung und 10 Euro weniger im Monat).

Gruß

BIGPAPA
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19.06.2013 18:01 Uhr von Prrrrinz
 
+5 | -0
 
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schauen wir uns an was die kunden wollen

NE FLAT DU DUMPFBACKE !!!
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19.06.2013 18:18 Uhr von Petabyte-SSD
 
+3 | -0
 
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@ brycer
Vielleicht haben die das auch so geplant....
Wenn eine grosse Firma vor hat, seinen Sklaven 10% weniger zu zahlen, dann läuft das so:
Es wird angekündigt, dass die Firma wegen unrentabilität schliessen muss, dann nach weiteren Schritten wird die Firma doch nicht geschlossen, aber die Sklaven bekommen 30%weniger.
Dann drückt man ihnen Trillerpfeifen in die Hand, die pfeifen wie die Blöden, die Bozen schauen belustigt aus dem Fenster, und dann "gewinnen" die Sklaven, weil sie "nur" 10% weniger verdienen...

Genau gleiches Spiel macht die T-Com
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19.06.2013 18:22 Uhr von Bombaltus
 
+2 | -0
 
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Oh Mann, hoffentlich fallen nicht zu viele auf die "Zugeständnisse" rein, und wenn dann die Drosselung erst mal eingeführt wurde, kann die Telekom Stück für Stück die Daumenschrauben wieder anziehen.
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19.06.2013 19:28 Uhr von Humpelstilzchen
 
+2 | -0
 
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Ja, die nehmen erstmal den Wind aus den Segeln, und dann kommt es nach und nach, immer ein bischen mehr! Hier ein bischen, da eine bischen, dort ein bischen! Die kriegen, was sie wollen!
Da locken schließlich Millionengewinne! Und das Zauberwort ist "Gewinnoptimierung"!

[ nachträglich editiert von Humpelstilzchen ]
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19.06.2013 19:55 Uhr von Floetistin
 
+1 | -0
 
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Nein!!

Ganz klar und eindeutig: NEIN!

Wenn ich für ein Produkt den vollen Preis bezahle, will ich das Produkt auch voll und ohne beabsichtigte Einschränkungen nutzen.


Völlig egal was die Drosselkom da auftischen möchte. Es ist und bleibt Bullshit.


Wenn ich von 50MBit auf 2Mbit gedrosselt werde ist das nicht ansatzweise akzeptabel. Nicht mal von 3 auf 2 ist annehmbar.


Sie müssten einfach nur einen Volumentarif einführen, den dann jeder wählen kann, der es gerne etwas günstiger hat.
Und eben den bisherigen als echte Flatrate.

Aber ihnen ist bewusst, dass sie dann weniger einnehmen.

Als ob die Drosselung wirklich wegen dem Leitungsnetz nötig wäre.

So einen Unsinn hab ich schon lange nicht mehr gehört.

Auf gar keinen Fall einlullen lassen!!
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19.06.2013 20:07 Uhr von ms1889
 
+3 | -0
 
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solange die daten vom volumen ausschliesen, ist es IMMER unseriös. da gibts kein wenn und aber!

die telekom gehört zerschlagen und ihr nez muß wieder eigentum des volkes werden, damit JEDER dafür zahlen muß.
da aber der bund hauptaktionär ist, der millonen an der telekom verdient, glaube ich auch nicht das die irgend ein gesetz für netzneutralität (wo ebend alle daten gleich behandelt werden müssen) erstellen.
politik ist leider zu sehr vetternwirtschaft geworden, wo die abgortnenten die ein wirtschaftsfreundliches gesetz erlassen, immer dran verdienen (wenn auch nur als parteispende). grade cdu/csu und fdp sind für ihre verwobenheit (nebenjobs in den firmen) mit der wirschaft bekannt, ein neutraler politiker darf keinen "nebenjob" haben. da er damit seine neutralität verliert.

[ nachträglich editiert von ms1889 ]
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20.06.2013 08:31 Uhr von Suffkopp
 
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@Pils28 Du schreibst:

"Dafür sind wir die einzigen, die bei Flatrates über Drosselungen und Datenvolumen reden. "

Bist Du Dir sicher? ich würd mich mal in anderen Ländern umschauen. Du würdest staunen.
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20.06.2013 12:31 Uhr von Udo-1968
 
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Telekom ist doch viel zu TEUER.Es gibt anbieter wie z.B. Unity Media (NRW & Hessen) die eine 50.000er Leitung im 2 Play Paket für 25.-€ im Monat anbieten oder Vodafon mit einer 16.000er Leitung für 19.95 €.
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20.06.2013 18:41 Uhr von EUDurchblicker
 
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Würde man seienn Verdienst besser inverstieren, nämlich in Infrastruktur, und nciht so nach Aktionären und deren Gewinn schauen und andere Firmen kaufen, dann hätte man dieses Problem nciht. Die Sollen doch ruhig sein, verdienen doch an den anderen mit, die die letzte Meile bei ihnen mieten müssen. Die Öffnung des Telekommunikationsmarktes wurde falsch gemacht. Man hätte nur die Anschlüße bei der Telekom lassen sollen, aber das netzt der Netzagentur geben sollen. Dann müsste auch die Telekom die letzte Meile bezahlen, der Wettbewerb wäre fairer, und es wäre genug Geld für den Netzausbau vorhanden.
Zur Telekom zurück gehe ich nur, wenn ich umziehen sollte, und dort KEIN anderer Provider vorhanden ist!
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21.06.2013 15:20 Uhr von T.Eufel
 
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Auch wenn die Drosselkotz wieder voll und ganz zurückrudern würde: Bei diesen Stinkern bleibe ich definitiv nicht.

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