19.06.13 12:40 Uhr
 413
 

USA: Gericht hebt Todesurteil wegen Gesetzeslücke auf

David Magnan (50) wurde wegen Mordes zum Tode verurteilt. Am letzten Freitag wurde das Urteil jedoch vom Berufungsgericht aufgehoben - wegen einer Gesetzeslücke.

Die Morde wurden in einem Indianerreservat verübt, wo der US-Staat offiziell keine Jurisdiktion hat. Nur Bundes- und Stammesgesetze kommen hier zur Anwendung, was eine Gesetzeslücke in diesem Mordfall bedeutet.

Der Angeklagte gehört den Fort Peck-, Assiniboine- und Sioux-Stämmen an und wurde nach der Aufhebung des Urteils aus dem Todestrakt in eine normale Zelle verlegt. Sollte er jemals nach Bundesrecht verurteilt werden, ist die Todesstrafe eher unwahrscheinlich, da diese dort kaum verhängt wird.


WebReporter: Sijamboi
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: USA, Gericht, Todesurteil, Gesetzeslücke
Quelle: deathpenaltynews.blogspot.de

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Los Angeles: Zwei Kinder von Polizeiauto überfahren - beide tot
AC/DC-Gitarrist Malcolm Young im Alter von 64 Jahren verstorben
Thüringen: Betrunkener Mann greift achtjährigen Jungen an

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben




Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Post bei Rabattzahlungen betrogen - Schadenshöhe bis zu 100 Millionen Euro
Fußball: Eklat bei Premiere von Chinas U20 in Deutschland
Los Angeles: Zwei Kinder von Polizeiauto überfahren - beide tot


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?