19.06.13 12:40 Uhr
 404
 

USA: Gericht hebt Todesurteil wegen Gesetzeslücke auf

David Magnan (50) wurde wegen Mordes zum Tode verurteilt. Am letzten Freitag wurde das Urteil jedoch vom Berufungsgericht aufgehoben - wegen einer Gesetzeslücke.

Die Morde wurden in einem Indianerreservat verübt, wo der US-Staat offiziell keine Jurisdiktion hat. Nur Bundes- und Stammesgesetze kommen hier zur Anwendung, was eine Gesetzeslücke in diesem Mordfall bedeutet.

Der Angeklagte gehört den Fort Peck-, Assiniboine- und Sioux-Stämmen an und wurde nach der Aufhebung des Urteils aus dem Todestrakt in eine normale Zelle verlegt. Sollte er jemals nach Bundesrecht verurteilt werden, ist die Todesstrafe eher unwahrscheinlich, da diese dort kaum verhängt wird.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: Sijamboi
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: USA, Gericht, Todesurteil, Gesetzeslücke
Quelle: deathpenaltynews.blogspot.de

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

USA: Astronaut John Glenn ist tot
Hameln: Frau, die an Auto durch Stadt geschleift wurde, kann wieder sprechen
Großbritannien: Hunderte Polizisten wegen sexueller Übergriffe angezeigt

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben




Copyright ©1999-2016 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

USA: Astronaut John Glenn ist tot
Pro Asyl beklagt Kurswechsel der CDU in Flüchtlingspolitik
Jeder zehnte Arbeitnehmer hat nur einen befristeten Job


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?