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USA: Gericht hebt Todesurteil wegen Gesetzeslücke auf

David Magnan (50) wurde wegen Mordes zum Tode verurteilt. Am letzten Freitag wurde das Urteil jedoch vom Berufungsgericht aufgehoben - wegen einer Gesetzeslücke.

Die Morde wurden in einem Indianerreservat verübt, wo der US-Staat offiziell keine Jurisdiktion hat. Nur Bundes- und Stammesgesetze kommen hier zur Anwendung, was eine Gesetzeslücke in diesem Mordfall bedeutet.

Der Angeklagte gehört den Fort Peck-, Assiniboine- und Sioux-Stämmen an und wurde nach der Aufhebung des Urteils aus dem Todestrakt in eine normale Zelle verlegt. Sollte er jemals nach Bundesrecht verurteilt werden, ist die Todesstrafe eher unwahrscheinlich, da diese dort kaum verhängt wird.


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WebReporter: Sijamboi
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: USA, Gericht, Todesurteil, Gesetzeslücke
Quelle: deathpenaltynews.blogspot.de

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