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Für die Telekom nicht rentabel - Dorfbewohner legen selbst Rohre für schnelles DSL

Buir, Frohngau und Holzmühlheim sind drei Dörfer in der Eifel, die eines gemeinsam haben: Ihnen fehlt schnelles Internet. Problem: Für die Telekom liegen die Dörfer zu abgelegen, Kabel legen lohnt sich nicht.

Deshalb handelte man einen Deal aus. Die Dorfbewohner graben die rund 3,3 Kilometer lange Hauptleitung aus und verlegen selbst ein Rohr für das Glasfaserkabel.

Die Telekom hat sich dafür bereit erklärt, dann das Kabel zu ziehen. Schon in Kürze wollen die Dorfbewohner fertig sein.


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WebReporter: spencinator78
Rubrik:   Kurioses
Schlagworte: Telekom, DSL, Kabel, Leitung
Quelle: www.express.de

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24 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.06.2013 17:53 Uhr von Superplopp
 
+0 | -13
 
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18.06.2013 18:58 Uhr von OO88
 
+7 | -12
 
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die einen legen so ein rohr die anderen anders
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18.06.2013 18:58 Uhr von eckttt
 
+51 | -7
 
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und siehe da es geht der Telekom nur ums Geld...

Wieder mal ein Zeichen das eine Grund versorgung mit Wasser Gas Öl und Storm und Telekomunikation
in Stadtliche Hände gehört und das nix für Spekulanten ist.
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18.06.2013 19:35 Uhr von Best_of_Capitalism
 
+31 | -2
 
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@ Tuepscha

ich denke eckttt verlangt das die Telekommunikation wie auch andere Grundversorgungen in staatlicher Hand gehört. Und so unrecht hat er da gar nicht
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18.06.2013 19:47 Uhr von Humpelstilzchen
 
+5 | -0
 
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Ja, so unrecht hat er da garnicht! Wenn man da Mal so richtig drüber nachdenkt, und das Denken nicht immer anderen überlässt, könnte da viel dran sein!!!
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18.06.2013 19:50 Uhr von blz
 
+21 | -3
 
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@eckttt
recht hast Du. Es bringt Deutschland nichts wenn wir 100Mbit in der Stadt und nicht einmal 1Mbit auf dem Land haben.
Und die Auf dem Land zahlen die Leitungen in den Städten, denn oftmals wird ein 16000er Vertrag verkauft, auf dem Land kommen dann gerade einmal 2000 an.

Deutschland hat pro qm eine sehr hohe Einwohnerzahl, da wird es doch möglich sein alle mit guten Leitungen zu versorgen!?

@Tuepscha: Zum Glück denken nicht alle wie Du, denn wir leben in einem Sozial- und nicht "Jeder ist sich selbst der nächste" Staat.
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18.06.2013 20:13 Uhr von LucasXXL
 
+2 | -1
 
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Leute das ist nix neues ich kenne sogar Städte wo die Stadt dazugezahlt hat nur um überhaupt Internet zu bekommen.
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18.06.2013 20:22 Uhr von Floppy77
 
+12 | -1
 
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Und dann wird gedrosselt, kurzer Spaß!
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18.06.2013 21:22 Uhr von Suffkopp
 
+2 | -2
 
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@thewindwaker Du bist doof - denn bei mir geht Dein Werbelink nicht :)
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18.06.2013 21:52 Uhr von majorpain
 
+5 | -0
 
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Na ja was sich nicht innerhalb von 1 Jahr die kosten nicht einspielt lohnt sich für die Telekom nicht.
Bei uns im kaff wurde es erst ausgebaut wo 1 die Gemeinde noch einen Zuschuss gab und 2 die KabelBW schon ausgebaut hatte.
Na ja Kunden sind weg von der Teledof
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18.06.2013 22:01 Uhr von Pantherfight
 
+6 | -3
 
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Frechtheit der Assikom, die müßten verpflichtet werdern überall sowas zu verlegen.
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18.06.2013 22:32 Uhr von Revej
 
+3 | -3
 
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@Pantherfight
Tiefbau ist mir von den Preisen ein wenig geläufig und da solltest du dich auch ein wenig schlau machen. Die Telekom oder auch andere Provider die ihr Netz ausbauen wollen, müssen Unmengen von Geld da reinpumpen und kriegen das nur langsam zurück.
Im Idealfall hat man eine lange Strecke ohne Oberfläche und man kann den Graben stumpf ziehen, leider kreuzen aber auch manchmal Straßen den Trassenverlauf, so dass entweder die Straße aufgerissen wird oder ebenfalls teuer drunter hergeschossen wird. So, das eigentliche Rohr wird in der ganzen Rechnung vermutlich das kleinste aller Übel sein aber nun wollen die Leute ja schnelles Internet... Glasfaser? Ich sag es dir gleich 1m Glasfaser kostet mehr als 1m Schnur. Bei mehreren Kilometern liegt man preislich sicherlich im fünstelligen Bereich und nein, nicht ganz unten in dem Bereich.

Gut, angenommen die Telekom hat tatsächlich mal doch selber investiert und nun haben in einem Dorf mit sagen wir mal 300 Seelen alle theoretisch die Möglichkeit schnelles Internet zu bekommen. Bei Glasfaser bin ich mir jetzt nicht sicher, aber bei Kuperleitungen kommt jetzt ein Wettbewerber und sagt "Hey, ihr könnt auch für 5€ günstiger zu mir kommen und bekommt die gleiche Leitung mit ordentlicher Geschwindigkeit!". So jetzt schaut Telekom in die Röhre. Der Wettbewerber mietet die Leitung der Telekom und packt sein Produkt auf die Leitung, die vermietete Leitung bringt aber auf Grund von Beschrenkungen nur sehr wenig Geld ein. Machen das zu viele Leute, so wird sich die Leitung nicht gerade schnell amortisieren. Wenn sie vielleicht auch noch irgendwann kaputt geht auch niemals.

Darum möchte die Telekom nicht in Netze investieren, wo nicht sicher gestellt ist, dass das Geld auch wieder reinkommt. Es geht ja auch keiner zu einer Bank, wo einem gesagt wird "Der Zins kann bei 10% liegen oder bei 0,000001%, je nachdem ob sie Glück oder Pech haben"

So, ich hoffe das komplizierte Geschäft mit Leitungen und Investition ein wenig näher gebracht zu haben.
Wenn ihr mehr wissen wollt, so schaut doch mal nach den Preisen für Tiefbau, Montage, Material ... ist sehr aufschlussreich.
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18.06.2013 22:47 Uhr von Hanna_1985
 
+3 | -0
 
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Und? Das Netz auszubauen war eine der Vorgaben an die privatwirtschaftende Firma, die eine ganze staatlich vorfinanzierte Infrastruktur geschenkt bekommen hat!
... und aus welchen Grund wird kein LTE-Turm dort aufgestellt?

[ nachträglich editiert von Hanna_1985 ]
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19.06.2013 00:08 Uhr von y0h0
 
+0 | -9
 
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ROHRE? Is klar... wie kann man SO einen MÜLL posten?
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19.06.2013 00:29 Uhr von evil1
 
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@ y0h0
ja, Leitungen werden oft in Leerrohren verlegt. Wenn du keine Ahnung hast, lass es gleich!
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19.06.2013 10:03 Uhr von Bigsiwy
 
+1 | -0
 
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Ich bin kein Freund der T-Com. Aber ich finde es Armselig der Tcom dafür schuld zu geben dass nicht überall DSL / VDSL vorhanden ist.

Die Tcom investiert sagen wir mal, ein paar Miliarden für neue Leitungen.
Dann kommt so ein Verein wie 1&1 benutzt "meine Leitung" und bietet den Leuten Internet/Telefon für 20 Euros in Monat an..

Der Netz ausbau soll Sache des Bundes sein.
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19.06.2013 11:46 Uhr von Dracultepes
 
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@faboan
Aber in Großstädten hast du oft noch die Möglichkeit aufs Kabelnetz auszuweichen.

@Bigsiwy

Da hast du recht, das System stinkt. Die Telekom sollte mindestens 2 Jahre Schutz vor Mitbewerbern auf ausgebauten Strecken kriegen.
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19.06.2013 12:23 Uhr von ThomasHambrecht
 
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Wäre das alles noch in den Händen des Staates, gäbe es Internet nur über Modem über 56kBit.
Wir hätten noch ein Internet wie 1996.

1970 wartete man noch ein Jahr auf einen Telefonanschluss - oder ewig, wenn es keine Leitung gab.

Erst die Telekom forschte, wie man auf die Kupferkabel mehr Leistung bringt. Die alte Post hätte das nie getan.
Wahrscheinlich gäbe es dann heute Proteste und der Staat müsste wiedermal eine Privatfirma beauftragen.
Es hat alles 2 Seiten.
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19.06.2013 12:39 Uhr von ms1889
 
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hmm, also ist die preiserhöhung (die durch die drosselung kommen wird) falsch begründet von der telekom, da man dem kunden die kosten vollständig auferlegt.

da sieht man die abzocke der telekom!!!

das zeigt aber auch das man das netz von den anbietern trennen muß und unter aufsicht des staates gehört.

[ nachträglich editiert von ms1889 ]
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19.06.2013 13:46 Uhr von BrianBoitano
 
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@ tsunami13

Ja diese Aussage gab es soweit ich weiß. Es wurde gesagt, dass jeder Haushalt einen Breitbandanschluss bekommen soll. Übrigens: DSL Light (384kbit/s) ist auch ein Breitbandanschluss. Einfach lächerlich.

Seit heute glücklicher Besitzer eines Kabel Anschlusses mit 50Mbit/s. Zuvor die besagten 384kbit/s die letzten 9 Jahre.

[ nachträglich editiert von BrianBoitano ]
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19.06.2013 20:23 Uhr von sulospace
 
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Warum hat denn nicht 1und1, Alice oder irgendein anderer Affe die Leitung gebaut? Der Telekom die Schuld zu geben ist falsch! Der Staat wollte hier den Wettbewerb, und wenn es Wettbewerb gibt, dann wird geschaut wo verdiene ich was und wo lohnt es sich nicht. Das machen ALLE.
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19.06.2013 20:38 Uhr von Humpelstilzchen
 
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"Für die Telekom nicht rentabel"! Genau so isses! Und wenn dein Dorf weit weg von der nächsten Leitung liegt, dann tut das der Telekom "ganz fürchterlich Leid", geht denen aber auch gleichzeitig am Arsch vorbei! Die paar Kröten, die dabei zu holen sind, interessiert die nicht! Und da zeigt sich auch das wahre Gesicht! Die sonst so "soziale Einstellung" für den Kunden beschränkt sich da mehr auf die zu zahlenden Rechnungen, als auf deine wahren Interessen!!!
Und da zeigt sich ganz eindeutig! Wenn wir es selbst nicht tun, dann tut es keiner! Also warum nicht gleich alles selbst machen, als es solchen abgehobenen Gockeln zu überlassen!?!?!?

[ nachträglich editiert von Humpelstilzchen ]
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20.06.2013 14:05 Uhr von jo-28
 
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Was für eine News, Specki halt... Ich kenne zig bayerische Gemeinden die das schon 2008 rum angepackt haben, weil sie in der gleichen Lage waren. Warum man da als Gemeinde 5 Jahre wartet und Däumchen dreht ist mir schleierhaft...
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22.06.2013 11:37 Uhr von Marius234234
 
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Warum sollte die Telekom jahrelang mit irgendwelchen Hintlerweltlern vor Gericht streiten ob sie ein Rohr auf deren Grundstück verlegen dürfen?

Ihr Landbewohner seid selbst daranb Schuld das ihr keine hohen Geschwindigkeiten bekommt. Schließlich sind es einige wenige Bauern die verhindern das auf deren Grundstück mal fix ein Leerrohr verlegt wird. Bedankt euch bei denen!

Hier im Nachbarort/Dorf stellen sich alle quer weil man ne Richtfunkantenne aufstellen will.

[ nachträglich editiert von Marius234234 ]

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