18.06.13 17:37 Uhr
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Baden-Würrtemberg: Jugendliche sitzen vier Stunden in Windrad fest

Südlich von Ruppertshofen saßen zwei 15-Jährige vier Stunden lang auf 90 Meter Höhe im Aufzug eines Windrades fest. Die beiden Werkrealschüler fuhren für ein Schulprojekt mit einem Ingenieur mit dem Aufzug nach oben und sahen durch ein Guckloch in die Ferne.

Bei der Rückfahrt blieb der Aufzug jedoch stecken. Der Ingenieur stieg durch eine Nottreppe nach unten und versuchte, Hilfe zu holen. Im Aufzug staute sich die Hitze, draußen wurden über 30 Grad gemessen. Den Jugendlichen wurde vom Ingenieur Wasser gebracht.

31 Einsatzkräfte der Feuerwehr rückten an, um die Jugendlichen zu befreien. Doch helfen konnten nur Spezialmonteure, die jedoch erst drei Stunden nach dem Unglück eintrafen. Nach weiteren 45 Minuten konnten die beiden Jugendlichen schließlich gerettet werden.


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WebReporter: NuclearSheep
Rubrik:   Kurioses
Schlagworte: Jugendliche, Hitze, Aufzug, Windrad
Quelle: www.pz-news.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.06.2013 18:01 Uhr von AlphaTierchen1510
 
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"Der Ingenieur stieg durch eine Nottreppe nach unten"
gut und wieso die beiden Schüler nicht? Das hätte 31 Einsatzkräfte gespart
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18.06.2013 20:47 Uhr von brycer
 
+8 | -0
 
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@AlphaTierchen1510:
Das hat wohl sicherheits- und versicherungstechnische Gründe.
So gemein es sich vielleicht anhört: Wenn der Ingenieur beim Abstieg abgestürzt wäre, dann wäre er wohl im Rahmen seiner Berufstätigkeit versichert gewesen. Die Jugendlichen wohl nicht.
Ich weiß ja nicht wie diese Nottreppen aussehen. Mit ziemlicher Sicherheit ist das keine normale Treppe. ;-P
Eventuell gibt es ja die Anweisung des Windradbetreibers dass sich auf dieser Nottreppe (vielleicht auch eher ´Notleiter´) eben nur Betriebsangehörige bewegen dürfen, außer im äußersten Notfall. Der lag hier aber in den Augen der Beteiligten nicht vor. Der Aufzug drohte ja anscheinend nicht abzustürzen und Lebensgefahr lag in dieser Konstellation auch nicht vor.
Es ist nun auch nicht jedermanns Sache über so eine Leiter 90 Meter (lt Quelle) ins ´bodenlose´ hinab zu steigen. Auch mit Sicherung!
Jeder der nun sagt: ´Das ist doch überhaupt kein Problem´, der sollte erst einmal abwarten bis er selber in so eine Situation kommt. Da handelte es sich eben nicht um 5 oder 10 Meter.
Das Risiko für die Jugendlichen, die mit Sicherheit nicht so ´höhenerfahren´ sind, war also eher zu groß und man versuchte eine risikoärmere Lösung. Was tun wenn einem der Jugendlichen beim Abstieg aus großer Höhe der Kreislauf versagt oder er Panikattacken bekommt?
Dass die ´Spezialmonteure´ dann drei Stunden gebraucht haben, bis sie vor Ort waren, mag wohl daran liegen dass erst die Versuche der Feuerwehr fehl schlugen und zweitens die Verbreitungsdichte solcher Monteure wohl eher gering ist. ;-P

[ nachträglich editiert von brycer ]
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19.06.2013 04:27 Uhr von montolui
 
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