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Piusbrüder-Aufruf erfolgreich: Zehn Anzeigen gegen Kebekus´ Kirchensatire-Video

Die Komikerin Carolin Kebekus hatte mit einer kirchenkritischen Satire auf YouTube für Aufregung gesorgt, nachdem der WDR sich weigerte ihren umstrittenen Clip zu senden. Daraufhin riefen die ultrakonservativen Piusbrüder dazu auf, Anzeigen gegen die Komikerin zu stellen (ShortNews berichtete).

Zehn Strafanzeigen gingen nun bei der Staatsanwaltschaft Köln wegen "Dunk den Herrn" ein, in dem Kebekus unter anderem als sexy Nonne ein Kruzifix ableckt.

Nun wurde eine rechtliche Prüfung eingeleitet, die feststellen soll, ob Kebekus gegen den Paragraphen 166, dem Beschimpfen von Bekenntnissen und Religionen, verstoßen hat.


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WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Video, Anzeige, Aufruf, Piusbruderschaft, Carolin Kebekus
Quelle: www.focus.de

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26 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.06.2013 15:33 Uhr von Retrobyte
 
+20 | -2
 
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Oh, da beleidigt jemand unseren imaginären Freund, steinigt ihn!
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18.06.2013 15:40 Uhr von S8472
 
+11 | -2
 
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Selbst wenn man sich mal auf die Argumentation dieser Spinner einlässt, sehe ich überhaupt keine Grundlage für diese Anzeige. In besagtem Video wird die Kirche und der christliche Glaube gar nicht verunglimpft. Ich halte all die gesungenen Texte des Liedes für Tatsachenbehauptungen.

Wieso haben die Piusbrüder eigentlich nicht selbst Strafanzeige gestellt? Wieso müssen sie dafür ihre Schäfchen vorschicken?
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18.06.2013 16:07 Uhr von Trallala2
 
+4 | -15
 
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18.06.2013 16:16 Uhr von Kanga
 
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na das nenne ich mal werbung ...
ich hab bis gerade noch nciht gewusst..das sie n das video gemacht hat...gucke ich mir doch gleich mal an
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18.06.2013 16:18 Uhr von syndikatM
 
+4 | -9
 
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soll sie doch mal den mohammed ablecken. traut sich die feige tussi halt nicht.
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18.06.2013 16:21 Uhr von Retrobyte
 
+4 | -2
 
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Religionen zeigen uns doch, dass wir NICHT in einer intelligenten, zivilisierten Welt leben, wie immer angenommen wird.

Wer schlau ist, tötet, verachtet, vergewaltigt, etc. Menschen nicht, nur weil ein nicht sichtbares, nicht nachweisbares Männchen einem dieses "zugeflüstert" hat.

Gegenbeispiel:
Würde ich nach Gebrüder Grimm Manier durch die Wälder laufen und alte Frauen töten, weil ich annehme das sie Hexen sind, würde ich schon lange in einer 4qm Zelle sitzen und vor mich hinvegetieren.

Die Welt ist nicht schlimm oder böse, nur die Menschen die diese bevölkern.
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18.06.2013 16:43 Uhr von Retrobyte
 
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@BartB
Da kann ich dir nur voll und ganz zustimmen.
Diese Erfahrung kann jeder selbst machen, wenn er sich nur auf dieses Klientel einlässt.
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18.06.2013 17:17 Uhr von Trallala2
 
+1 | -2
 
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@Retrobyte

"Religionen zeigen uns doch..."

Religionen zeigen nichts. Der Mensch hat allerdings die Neigung für sein Tun stets eine Rechtfertigung zu suchen. Ob das nun Wilhelm der Eroberer ist, der für seine Eroberung ein Versprechen als Rechtfertigung nannte oder ein Richard Löwenherz, der es angeblich in Gottes Namen tat, beide Male ging es nur um Macht und Reichtum. Die Religion bietet einigen einfach nur eine Rechtfertigung.

Das bedeutet aber nicht, dass es, wenn es die Religion als Rechtfertigung nicht gibt, alles besser wird. Es wird nur eine andere Rechtfertigung gesucht. Eigentlich müsste inzwischen auch der letzte mitbekommen haben, dass es z. B. in Irland nicht um ein Kampf zwischen Katholiken und Protestanten geht. Irland (inzwischen nur noch Nordirland) ist eine englische Kolonie. So einfach ist das. Das Urvolk der Iren sind Katholiken, die von England kommenden Siedler sind bekanntlich Protestanten, die nebenbei noch Privilegieren und Sonderrechte gewiesen/genossen. Kein Religionskrieg, sondern Kampf zwischen Einheimischen und Siedlern. Da aber beide Gruppen zufällig unterschiedliche Religionen haben, ist es für jeden Religionskritiker eine Religionskrieg.

Wenn man sich die einzelnen religösen Konflikte anguckt, stellt man fest, dass es stets um etwas anderes geht. Aber ja, ein Attentäter läßt sich stets besser motivieren, wenn er glaubt für eine Sache zu kämpfen.

Die Nazis brauchten keine Religion für ihr Unrecht, Stalin für seine, Pol Pot für seine, auch Mao brauchte sie nicht. Die kamen auch ohne Religion aus. Trotzdem, sie alle hatten immer eine Rechtfertigung für das was sie taten. Eine Ideologie oder andere vorgeschobene Gründe. Aber immer Gründe.
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18.06.2013 17:27 Uhr von Retrobyte
 
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@Trallala2
Du ersetzt Religion durch Rechtfertigung und meinst, meine Aussage damit negieren zu können?
Im Gegenteil, du bestärkst mein Urteil nur mit deiner Aussage und reduzierst es auf das, was es ist.
Wo liegt also dein Problem?
Deine Aussage ändert nichts am Sachverhalt, du tauschst lediglich das wichtige Schlagwort aus.
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18.06.2013 17:53 Uhr von Trallala2
 
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@Retrobyte

Retrobyte , du bist ein Atheist, kannst nichts mit Religionen anfangen, vielleicht bist du auch der Meinung, dass man sie verbieten sollte, aber auf jeden Fall nicht schützen sollte.

Nun gut, das zu meinem ist dein gutes Recht. Wir leben in einer Demokratie und jeder kann seine Meinung haben. Als z. B. das Christentum mehr Macht hatte, haben sie die auch eingesetzt. Jetzt haben sie diese Macht nicht, jeder kann sie offen kritisieren. Vielleicht nicht verunglimpfen, aber kritisieren.

Als das Christentum die Macht zu nutzen, taten sie es. Dafür werden sie jetzt kritisiert, u. a. von den Atheisten. Aber statt es besser zu machen, machen sie nun das gleiche in Grün. Natürlich mit einer Begründung: keine Toleranz der Intoleranz.

Da ist ja was ganz neues, eine Weltanschauung will einer anderen Weltanschauung gegenüber intolerant sein. Dieses mal natürlich mit einem berechtigten Grund. Die Christen sind intolerant aus Bösartigkeit, die Atheisten haben einen Grund. Sie sind nur Intolerant gegenüber den Intoleranten.

Wie gesagt, das Gleiche in Grün.

Es ist nur der Drang Intolerant zu sein und den anderen seine Weltanschauung aufzuzwingen. Und auch wenn du glaubst, dass du es nur gut meinst und ein Recht hast, das hat die Kirche auch geglaubt als sie dei Häretiker verfolgt hat.

Wir haben eine Jahrhunderte lange Tradition der Intoleranz, die zum Unfrieden zwischen den Menschen geführt hat. Wir haben daraus gelernt und den Frieden sozusagen per Gesetz festgeschrieben. Hätte es den §166 vor 500 Jahren gegeben, die Atheisten würden es als Gottes Geschenk an die Menschheit betrachten. Denn da hätte er ihnen genützt. Heute möchten sie gerne selbst intolerant sein, und nun stört der Paragraf.

Was steht in dem Paragraph? "die geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu stören". Den Frieden zu stören. Da du also den Paragraphen gestrichen haben willst, willst du den Unfrieden. So einfach ist das.
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18.06.2013 18:16 Uhr von Retrobyte
 
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@Trallala2
"Retrobyte , du bist ein Atheist"
Sagt wer?
Nur weil ich keiner Religion angehöre, bin ich doch noch lange keine Atheist.
Ich glaube, nur brauche ich dafür keine Masse die mich anführt.
Versuch keine persönlichen Werte meinerseits hier mit einzubeziehen, du kennst mich gerade einmal aus ein paar Kommentaren auf Short-News (Wenn überhaupt), also unterstell mir nichts, was du auch nicht nachweisen kannst.

"Da du also den Paragraphen gestrichen haben willst, willst du den Unfrieden. So einfach ist das."
Du machst es dir wirklich leicht.

Du kommst mit Milchmädchen-Rechnungen, mit Fakten die keine sind und viel, sehr viel Geschwurbel.

Ich lasse jeden seinen Glauben, daran ist ja auch nichts verwerfliches.
Nur wenn du versuchst Religion und Glauben zu ein- und derselben Sache zu machen, sorry mein Freund, da musst du dir jemand suchen, der keinen Bezug zu diesem Thema hat.

An- und für sich ist das was du schreibst ja ganz nett, mehr aber auch nicht.
Du fährst die gleiche Schiene wie jeder andere auch.
Wie du selbst sagst "das gleiche in Grün"
Deswegen diskutier ich hier auch nicht mit dir, hierfür hab ich mich hier ja auch nicht angemeldet.

Hör nur damit auf, mir Worte in den Mund zu legen, welche ich niemals geäußert habe, danke.
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18.06.2013 18:44 Uhr von ArrowTiger
 
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Ach, die Salafisten unter der Christen machen mal wieder Stunk? Die sollen mal schön in ihrem kreuz.net bleiben...

Pius-Brüder: http://de.wikipedia.org/...
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18.06.2013 19:13 Uhr von Trallala2
 
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@Retrobyte

Du bist ein Atheist. Jetzt tun wir mal nicht so als ob du es nicht wärst oder ein gläubiger Christ (oder andere Religion), nur ohne Kirche.

Woher ich das weiß? Das lass meine Sorge sein. Ich kenne mich da ein wenig aus und erkenne Atheisten, Christen, Moslems und andere religöse Ausrichtungen oder Weltanschauungen.

Und komm mir bitte nicht mit Agnostiker. Agnostiker ist eigentlich was feines, eben für Leute die sich nicht sicher sind. Aber dann gibt es noch die Hardcore Atheisten, die sich Agnostiker nennen, nur weil sie sich vor der Aufgabe drücken wollen zu beweisen zu, dass es keinen Gott gibt. Das ist doch erbärmlich. Da isst Pussi-Atheismus. Wenn es drum geht Ärger zu machen, dann sind sie Atheisten, wenn es um die Diskussion nach Gott geht, entziehen sie sich dem, in dem sie plötzlich nur Agnostiker sind. Das ist wie die Leute, die in der Kneipe einen Drecksack bestellen, weil sie sich nicht zwischen Bier oder Cola entscheiden können. Man ist eben offen für alles. Als Alibi-Agnostiker kann man gegen Religionen hetzen, aber sich bei einer Diskusion um eine Begründung drücken.
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18.06.2013 19:26 Uhr von syndikatM
 
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ich habe das video schon vor ein paar tagen gesehen, weiß daher bescheid über den inhalt. sie leckt da so ganz mainstreammäßig und völlig unlustig am jesus rum. ich habe da nichts dagegen. ich bin in keiner kirche. aber dafür bedarf es keinen mut und mit "kritik" hat das nichts zu tun. an mohammed rumlecken, da traut die sich nie dran. auch würden die konsequenzen dann viel anders sein. aber dafür ist sie und ihre witzigleute zu feige.
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19.06.2013 23:38 Uhr von Retrobyte
 
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@Trallala2
Du schreibst und schreibst und schreibst und schreibst...
Nur merkst du auch was du da tippst?
Du erlaubst dir eine totale Einschätzung meiner Persönlichkeit.. nur auf welcher Basis?
Ich bin weder Christ, noch Moslem, kein Jude und Agnostiker bin ich auch nicht, mein Glaube ist trotzdem stark ;)
Du solltest mal daran denken, das neben den theologischen Weltbildern auch noch andere Ansichten existieren.

Und nur so als Tipp, da liegt nämlich einer deiner Denkfehler.
Du stellst Atheisten mit gläubigen Menschen auf eine Stufe, nur geht das nicht.
Glauben = Aktiv
Nichtglaube = Passiv
Wenn man nicht an etwas glaubt, kann man diesen Nichtglauben als solchen aktiv ausführen? Nein?
Logisch, denn etwas was es nicht gibt, kann man auch nicht machen/ausführen.

Mehr mag ich hierzu aber nun auch nicht mehr schreiben, deinen Texten nach zu urteilen, kannst du ja anscheinend problemlos für uns beide sprechen. :)

[ nachträglich editiert von Retrobyte ]
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20.06.2013 03:49 Uhr von Trallala2
 
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@Retrobyte

"Wenn man nicht an etwas glaubt, kann man diesen Nichtglauben als solchen aktiv ausführen? Nein?."

Doch. Im ersten Moment ist es eine Widerspruch, dass ein Nichts ein Etwas sein kann. Das ist wie mit der bösen Null vor paar hundert Jahren. Auch da heben sich die Menschen dagegen gewehrt, dass die Null eine Zahl ist. Sie meinten, dass Nichts doch nicht Etwas sein kann. Die Null war ihnen suspekt. Sie war ihnen Suspekt, weil die Null plötzlich eine Zahl war die ein Nichts darstellte und plötzlich etwas war und man nach dem damaligen Verständnis ein Nichts doch nicht darstellen kann. Kann man anscheinend doch. Was für damaligen Menschen unlogisch war, ist für uns heute Normalität. Wir verdienen 1000 Euro, geben 1000 Euro aus und haben dann 0 Euro. Für uns logisch, eine Zahl die ein Nichts darstellt.Wir können uns darunter etwas vorstellen. Die 0 Euro sind ein Nichts, aber wir können uns darüber unterhalten.

So ähnlich ist es mit dem Atheismus. Und ja, es sind gerade die Atheisten die einen stundenlang auf den Sack gehen können, mit der Behauptung, dass sie als Atheisten ja an nichts glauben und somit ja nicht angreifbar sein können. Denn wenn man ja an nichts glaubt, kann man ja nicht für etwas kämpfen.

Kann man doch. Das Glauben an einen Gott ist eine Weltanschauung. Atheismus ist auch eine Weltanschauung in der behauptet wird, dass es keinen Gott gibt. Und plötzlich sind die, die an einen Gott glauben, die Gegner. Für viele sogar Feinde. Ich hab in den letzten Jahren sogar Screenshots gesammelt, im dem einzelne Atheisten zum Genozid an religösen Menschen aufrufen. Screenshots deshalb, um es zu beweisen, weil es stets Einsprüche gibt mit der Behauptung, dass man ja nur im Namen Gottes etwas machen kann, aber ja nicht im Namen des Atheismus, denn man kann ja nicht im Namen von Nichts doch nicht etwas machen.

Kann man schon. Dieses Nichts ist einigen anscheinend so wichtig, dass sie sogar zum Genozid bereit sind. Ok, man kann sagen, dass das nur so dahin geschrieben ist, aber spätestens sein "Mein Kampf" sagt die Welt, dass man Geschriebenes stets ernst nehmen muss. Hitler war mal Mitglied Nummer 7. Man darf also sich nicht drauf berufen, dass die Zahl gering ist. Wenn es genug Menschen gibt die geführt werden wollen, wird es irgendwann einen geben der sie führt. Und ja, man kann auch für eine Nichts kämpfen. Dieses Nichts ist vielen so wichtig, dass sie ganze Bücher darüber schreiben, Vereine gründen und Konferenzen abhalten.

Also komm mir bitte nicht mit dem Unsinn, von wegen
Glauben = Aktiv
Nichtglaube = Passiv
Das ist Quatsch mit Sauce. Wenn Atheismus nur ein frei sein von Glaube bedeutet, dann ist das Passivität. Wenn es aber gleichzeitig damit verbunden ist, dass man etwas ablehnt, also dagegen ist, dann ist das Aktivität. Ist man gegen ein Kreuz in dem Klassenzimmer, dann ist man nicht nur ein Atheist, denn einem Atheisten wäre das egal, sondern man hat plötzlich ein Bild davon wie die Welt aussehen sollte, also eine Weltanschauung, und in der ist ein Kreuz störend. Man bildet sich ein, dass die Welt besser sein wird, wenn es kein Kreuz. Man ist also Aktiv für etwas.

Und glaub mir, ich kenne aus meiner Jugend etliche wahre Atheisten. Denen war es scheißegal ob ein Kreuz irgendwo hing oder nicht oder man sich neben ihnen hinkniete und betete. Solange man sie dabei nicht störte war es ihnen egal. Man sollte ihnen nur nicht auf den Sack gehen. Und solange du so ein Atheist bis, bist du wahrlich ein passiver Atheist. Sonst ein Aktiver Atheist.

Also komm mir bitte nicht mit Denkfehlern.
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20.06.2013 09:49 Uhr von Retrobyte
 
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@Trallala2
Weißt du was?
Du hast vollkommen Recht.
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20.06.2013 11:35 Uhr von ArrowTiger
 
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@Trallala2:

-- "Hardcore Atheisten, die sich Agnostiker nennen, nur weil sie sich vor der Aufgabe drücken wollen zu beweisen zu, dass es keinen Gott gibt."

Nun, die Beweiserbringung liegt dann doch wohl zuallererst bei den Gläubigen, die so etwas behaupten, nicht wahr?

Aber wenn das nicht nur leere Worte von dir sind: setz dich doch mal mit einem studierten Buddhisten zusammen, vielleicht sogar mit einem Geshe Lharampa. Der beweist dir mühelos unwiderlegbar, daß so etwas wie ein Schöpfergott nicht existieren kann. (Nicht, daß die Frage nach der Nicht-/Existenz eines solchen Gottes im Buddismus eine relevante Rolle spielen würde, aber zur Geistesschulung und Debattierkunst taugt es jedenfalls.)

Kann sein, daß dein religiöses Weltbild danach etwas klarer ist, wenn du es schaffst, deinen Dogmatismus zu zügeln und offen zu sein...

[ nachträglich editiert von ArrowTiger ]
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20.06.2013 13:24 Uhr von Trallala2
 
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@Retrobyte

Nun ja, wenn du sehr gläubig bist, aber keiner Religion anhörst, dann aber wie ein Atheist argumentierst, meinst aber kein Atheist zu sein, somit also ein Geheimnis aus deiner Weltanschauung machst, dann solltest du zukünftig das Thema vielleicht sein lassen.

@ArrowTiger

"Nun, die Beweiserbringung liegt dann doch wohl zuallererst bei den Gläubigen, die so etwas behaupten, nicht wahr?"

Quatsch. Was glaubst du wieso sich die ganzen Atheisten Agnostiker nennen? Frag man Richard Dawkins oder Karlheinz Deschner, sie selbst nennen sich offiziell nur Agnostiker.

Die Regel ist einfach - wer etwas behauptet, muss sich dafür rechtfertigen. Danach ist ein Atheist nicht per se dazu verpflichtet zu beweisen, dass es keinen Gott gibt. Wenn ich zum Beispiel nicht an Krishna glaube, bin ich nicht verpflichtet zu beweisen, dass es ihn nicht gibt. Wenn ich mich aber organisiere und behaupte, dass alles Unsinn ist und es einen Krishna nicht gibt, habe ich eine Behauptung aufgestellt. Im Zweifelsfall bin ich dann auch den Gegenbeweis schuldig.

Aber ich muss mich auch nicht mit einem Buddhisten zusammen setzten und darüber diskutieren, weil es mir egal ist. Es nennt sich ja auch Glaube. Somit ist eigentlich schon alles geklärt, und sogar ganz ehrlich.
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20.06.2013 13:45 Uhr von ArrowTiger
 
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-- "Quatsch. Was glaubst du wieso sich die ganzen Atheisten Agnostiker nennen?"

So ein Unsinn! Atheisten sind Atheisten und Agnostiker sind Agnostiker, darin besteht ein klarer Unterschied. Letztere Form ist vermutlich die weiseste, denn auf klar beweisbare Fakten, die über rein emotionale Phänomene hinausgehen, und die nicht auch in ähnlicher Form in atheistischen oder bzgl. "Gott" differenzierteren Pfaden [*] erfahren werden, kann kein Gläubiger verweisen.

-- "Die Regel ist einfach - wer etwas behauptet, muss sich dafür rechtfertigen."

Das stimmt! In deinem Sinne widerspricht das allerdings jeglicher wissenschaflicher und philosophischer Logik!

-- "Aber ich muss mich auch nicht mit einem Buddhisten zusammen setzten und darüber diskutieren, weil es mir egal ist."

Wohingegen du oben schreibst: "Die Regel ist einfach - wer etwas behauptet, muss sich dafür rechtfertigen".

Buddhisten (und nicht nur die) können die Illusion eines Schöpfergottes eben durchaus beweisen, dieser Auseinandersetzung willst du dich jedoch nicht stellen. Egal ist es dir aber auch nicht, sonst würdest du hier nicht so lautstark gegen Atheisten wettern und deren angebliche Verpflichtung zum Gegenbeweis hervorheben.

---
[*] Hiermit meine ich z.B. hinduistische Strömungen, die auf einen dualistischen (Saguna Brahman) und einen nichtdualistischen (Nirguna Brahman) Aspekt Gottes verweisen. Ersterer ist für die Gläubigen anbetbares objektbehaftetes Bild, welches dem Gott des "normalen" Christentums in etwa entspricht, letzteres die letzendliche objektfreie Natur des Geistes, untrennbar vom Gläubigen selbst. Letzteres findet sich im Christentum nur bei den Mystikern (z.B. Ekhart) oder teilweise bei studierten Theologen.

Diese Unterscheidung ist m.E. aber wichtig und verhindert spirituelle Täuschung (und damit auch solch bauchnabelzentrierte Gewaltexzesse, wie sie in den abrahamitischen Religionen leider häufig vorkommen).

[ nachträglich editiert von ArrowTiger ]
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20.06.2013 14:37 Uhr von Trallala2
 
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@ArrowTiger

"So ein Unsinn! Atheisten sind Atheisten und Agnostiker sind Agnostiker"

Stimmt, die Unlogik stammt aber nicht von mir. Es sind die ja die Atheisten die sich Agnostiker nennen. Frag nicht mich wieso sie das tun, frag sie das.

Ich bin mir durchaus dessen bewusst hier ein kleines Problem zu haben, denn es gibt Menschen die einfach nur an keinen Gott glauben, womit sie erst ein mal Atheisten sind. Das Problem ist aber, dass es den Atheismus durchaus auch als Weltanschauung gibt. Und wenn man anfängt den anderen sein Weltbild aufzudrücken, dann ist man nicht nur einer der einfach nur nicht glaubt, sondern einer der einem seine Religion aufzwingen will.

Sieh mal, wenn ein A. in einem Satz behauptet, dass z. B. die Christen doof wie Knäckebrot sind, weil sie an einen Gott glauben, dann hat er zwar nicht direkt behauptet, dass es keinen Gott gibt, aber jeden der es behauptet für doof erklärt.

Somit ist er eigentlich ein Atheist. Die Erfahrung zeigt aber, dass er sich dann als Agnostiker bezeichnet. Seine ganze Argumentation ist darauf ausgerichtet, dass es keinen Gott gibt, den letzten Schritt aber sich selbst als Atheisten zu bezeichnen, scheut er. Nicht ohne Grund. Als Agnostiker ist man einfach nicht so angreifbar.

Spar dir also das Wikipedia Wissen wonach Atheisten Atheisten sind und Agnostiker Agnostiker. Das ist die Theorie. In der Praxis wird sich jeder aktiver Atheist Agnostiker nennen.

"Wohingegen du oben schreibst: "Die Regel ist einfach...""

Sieh mal, ich behaupte nichts, es nennt sich auch Glaube. Das beinhaltet schon in sich eine Vermutung, ein davon ausgehen, aber nicht unbedingt das Wissen als solches. Somit ist ein Beweis nicht notwendig.

Ich muss nichts beweisen. Agnostiker eigentlich auch nicht. Atheisten schon.

Und was die Gewaltexzesse angeht, das ist Bullshit. Wenn man sich auf die Argumentation der Atheisten einlässt, wonach eine Gewalt immer im Namen einer Sache stattfindet, es somit Gewalt im Namen des Christentums gab, aber nie im Namen des Atheismus, dann hat man erst ein mal ein Problem. Denn im Namen des Atheismus wurde so gut wie noch nie etwas schlimmes getan. Sind Atheisten somit die besseren Menschen? Nein, denn egal wie sehr sich die abrahamitischen Religionen in den letzten 2000 Jahren benommen haben, in Millionen gingen die Opfer erst im letzten Jahrhundert durch die Atheisten. Also sparre dir die Heuchelei.
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20.06.2013 14:53 Uhr von ArrowTiger
 
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-- "Es sind die ja die Atheisten die sich Agnostiker nennen."

Muss ich passen. Ich kenne keinen Agnostiker der sich nicht als solcher bezeichnen würde. Das gleiche gilt für Atheisten.

-- "Ich muss nichts beweisen. Agnostiker eigentlich auch nicht. Atheisten schon"

Formallogisch ist das Unfug!

-- "Denn im Namen des Atheismus wurde so gut wie noch nie etwas schlimmes getan. [...] in Millionen gingen die Opfer erst im letzten Jahrhundert durch die Atheisten"

Verdrehung der Tatsachen mit Scheinargumenten!

Ich denke mal, du sprichst von Leuten wie Stalin und Co. Deren Verbrechen geschahen aber nicht, weil das Atheisten waren, sondern weil es politische Fanatiker waren, die sich nebenbei Atheisten nannten. Die religiösen Verbrechen geschahen hingegen im Namen ihres jeweiligen Gottes (als wenn der das nicht selber regeln könnte, wenn es ihn gäbe). Das ist ein zwar gravierenden Unterschied, den du mir aber sicher gleich auszureden versuchen wirst...

Man könnte natürlich entgegen halten, daß es sich bei letzteren ebenfalls nicht um Juden/Christen/Moslems gehandelt hat. ;-)

Abgesehen davon gebe ich dir insofern Recht: wenn es um den Glauben geht, soll jeder für sich entscheiden, solange er keinen anderen damit schadet, und er womöglich sogar ein besserer Mensch dadurch wird.
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20.06.2013 15:36 Uhr von Trallala2
 
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@ArrowTiger

"Muss ich passen. Ich kenne keinen Agnostiker der sich nicht als solcher bezeichnen würde. Das gleiche gilt für Atheisten."

Es gibt vermutlich vieles zwischen Himmel und Erde was du nicht kennst, und es dennoch gibt. Glaub mir (oder auch nicht), es gibt sie. Ich kenne sehr viele. Das ist vermutlich das größte Problem bei dem Thema. Wenn es drum geht etwas zu thematisieren, wird sich zurückgezogen und dann sind Atheisten nur Atheisten, Agnostiker nur Agnostiker, und alles liebe Menschen.

"Formallogisch ist das Unfug!"

Nö.

"Verdrehung der Tatsachen mit Scheinargumenten!"

Nö.

"Ich denke mal, du sprichst von Leuten wie Stalin und Co. Deren Verbrechen geschahen aber nicht, weil das Atheisten waren, sondern weil es politische Fanatiker waren"

Stalin war kein Fanatiker, er war ein Machtmensch.

Du wirst überrascht sein wie wenig religiösen Verbrechen im Namen des jeweiligen Gottes in der Geschichte passiert sind. Wird dir jeder gute Historiker bescheinigen. Man kann aber immer eine Sache aus zwei Standpunkten betrachten, wie es einem gerade passt. Man kann die Kreuzzüge als heiligen Krieg betrachten oder die wirtschaftlichen Interessen dahinter sehen. Man kann den Kampf von Karl dem Großen gegen die Sachsen als Religionskrieg betrachten oder als Eroberungskrieg. Man kann die Hexenprozesse als kirchliche Auswüchse betrachten oder wissen, dass es eine weltliche Angelegenheit war. Man kann den dreißigjährigen Krieg als Religionskrieg betrachten oder die Machtinteressen dahinter sehen. Man kann die Missionierung der Spanier in Amerika als christliche Mission sehen oder als witschaftliche Interessen.

Man kann alles sehen wie man will. Mag sein, dass vieles mit der Religion begründet wurde, aber fast alles hatte seine handfesten weltlichen Gründe. Das sich die Kirche in der Geschichte oft bereitwillig vor den Karren hat spannen lassen, gut, damit müssen sie klar kommen, aber mach bitte nicht aus allem eine religöse Angelegenheit. Nur weil ein Alkoholiker im Namen Gottes seine Frau verprügelt, wird es keine religöse Angelegenheit. Er kann machen was er will. Er kann seine Frau auch im Namen von Mike Maus verprügeln.

Wichtig ist also nicht in welchem Namen etwas gemacht wurde, sondern welche tatsächliche Weltanschauung die jeweiligen Protagonisten hatten.
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20.06.2013 15:47 Uhr von ArrowTiger
 
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-- "Nö." (1)

Doch, natürlich!

-- "Du wirst überrascht sein wie wenig religiösen Verbrechen im Namen des jeweiligen Gottes in der Geschichte passiert sind."

Ich sprach ausschließlich von den abrahamitischen Religionen mit ihrem "einzigen wahren Gott". Andere theistische Religionen waren da bescheidener, wenn auch nicht unschuldig.

-- "Wichtig ist also nicht in welchem Namen etwas gemacht wurde, sondern welche tatsächliche Weltanschauung die jeweiligen Protagonisten hatten."

Da gebe ich dir tatsächlich Recht. Wenn alle, die behaupten religiös zu sein (vor allem auch die Vertreter dieser Religionen), dies auch wirklich im besten Sinne wären, wäre die Welt ein friedlicherer Ort.

Das Religion von politischen und religiösen Machhabern für wirtschaftliche Interessen ausgenutzt wurden, steht ohne Zweifel! Die Frage ist eher, warum machen die Gläubigen da mit?
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07.07.2014 15:19 Uhr von -= exo =-
 
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Ja, diese Diskussion ist schon etwas älter, trotzdem verweist eine aktuelle News direkt darauf - und darum meine unwesentliche Wortspende:

Liebe(r) Trallala2...
das ist nicht als Beleidigung gedacht, aber... hast du schon mal überlegt, einen Psychologen aufzusuchen?
Die Kraft, mit der du dich in deine mit Scheinargumenten gestützten, aber dennoch grossteils dummen Ansichten hineinsteigerst lässt mich befürchten, dass du dieses Thema ein wenig zu fanatisch angehst.

Dass du übrigens so viele Agnostiker und Atheisten mit Identitätskrisen kennst, ist zwar (oder nicht...) bemerkenswert, aber irrelevant und befähigt dich kaum bis gar nicht, über alle Menschen die sich als Agnostiker (und auch da gibt es Abstufungen!) oder Atheisten bezeichnen, zu urteilen oder sie ihnen generell ein bestimmtes Verhalten zu attestieren.

Übrigens: ein Atheist behauptet nicht von sich aus, dass es keinen Gott (oder etwas ähnliches) gibt, er stellt lediglich Gegenbehauptungen auf und hat somit keine Beweispflicht. Seine Position ist zwar etwas dominanter als die eines Agnostikers, trotzdem ist seine Behauptung nur als Reaktion auf die Aussage "es gibt einen Gott" zu sehen. Ähnliches haben wir vernünftigerweise im Strafgesetz: Man ist so lange unschuldig, bis seine Schuld bewiesen ist. Oder anders: ein Gotteswesen existiert nicht, solange seine Existenz nicht (durch Fakten und nicht durch Scheinargumente) bewiesen ist. Die Aussage "da drüben steht etwas, von dem ich nicht weiss, wer es hingestellt hat, also muss es einen Gott geben" ist absolut unzulässig.

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