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Iran hat neuen Präsidenten - Israel vermisst angeblich Mahmud Ahmadinedschad

Während der neu gewählte Präsident des Irans, Hassan Ruhani, im Westen die Hoffnung weckt, dass sich das Verhältnis entspannen könnte, stellt es für Israel ein Problem dar. Trotz seiner Fehler war Mahmud Ahmadinedschad sehr nützlich in seiner Eigenschaft als gemeinsames Feindbild.

Der Iran bleibt auch unter neuer Führung unter Verdacht, bis man den Westen vom Gegenteil überzeugt hat.

Ruhani möchte mehr Transparenz zeigen und ist sich sicher, dass die einzige Lösung des Problems in Verhandlungen liegt und nicht in Drohungen. Es wird sich zeigen, wie stark er ist und ob er sich gegen Klerus und Revolutionsgarde durchsetzen kann.


WebReporter: Nightvision
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Israel, Präsident, Mahmud Ahmadinedschad, Hassan Ruhani
Quelle: www.t-online.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.06.2013 15:08 Uhr von Nightvision
 
+11 | -1
 
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Ein bisschen Hoffnung für den Iran und den Nahen Osten, aber nur wenn er sich gegen die Hardliner durchsetzen kann.
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18.06.2013 15:15 Uhr von Atze2
 
+9 | -5
 
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wäre schön wenn der ein bissel Ruhe reinbringen könnte. Aber der oberste Machthaber ist immer noch ein Religionsfaschist.
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18.06.2013 16:06 Uhr von uhrknall
 
+5 | -3
 
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Ach, die Iraner haben den bösen Diktator abgewählt? Na wenn das so einfach geht...
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18.06.2013 16:42 Uhr von schlammungeheuer
 
+2 | -0
 
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@uhrknall
"Ach, die Iraner haben den bösen Diktator abgewählt?"
Der durfte nicht mehr kandidieren
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18.06.2013 17:04 Uhr von ArrowTiger
 
+2 | -1
 
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-- "Ich frag mich immer noch wie hier die Leute annehmen können, dass es sich bei dem neuen iranischen Präsidenten, der aus einer achter Gruppe vom Wächterrat ausgesuchter Kandidaten, nicht um einen Hardliner handeln könnte."

Anzunehmen, aber dennoch keine logische Schlussfolgerung.

Ich denke da zum Beispiel an unsere "Wirtschaftsweisen", von denen immerhin einer etwas taugt... ;-)
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18.06.2013 20:19 Uhr von Floppy77
 
+4 | -0
 
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Man weiss etwas/jemand immer erst dann zu schätzen, wenn man es/ihn nicht mehr hat.

Wenn ein Feindbild weg ist, baut man halt ein neues auf. Machen die Amis doch genauso...
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18.06.2013 20:59 Uhr von 34serseri
 
+4 | -0
 
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Auch wenn ich kein Fan von Ahmadinedschad bin, der Kerl kam in Interviews immer recht symphatisch rüber und wie sagt man so schön "Hunde die bellen beißen nicht" er hat zwar mit Drohungen um sich geworfen aber nie etwas gemacht ;)

Israel soll ihn vermissen ? Witz des Tages oder wie ??
Haben die nicht die ganze Zeit rumgeheult, dass Ahmadinedschad wegen dem Atom Programm eine Gefahr für sie darstellt und so weiter ?
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18.06.2013 22:35 Uhr von ghostinside
 
+5 | -1
 
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Als ob der Iran jemals das Übel gewesen wäre, oder welches Land führt ständig Kriege ?
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18.06.2013 23:10 Uhr von Graf_Kox
 
+1 | -0
 
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Ruhani ist nur der zweitmächtigste Mann im Iran...
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19.06.2013 07:36 Uhr von mort76
 
+0 | -0
 
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34serseri,
es steht doch im Text:
"...sehr nützlich in seiner Eigenschaft als gemeinsames Feindbild..."

Daß Iran keinen Angriff gegen Israel starten wird, ist denen auch klar- für den Iran wäre das schlicht Selbstmord, weil er dann den gesamten Westen plus Israel als Gegner hätte. Das Problem ist eben die Bombe, aber eben eher, weil Iran sich damit verteidigen könnte, nicht, weil er damit angreifen könnte.
Wenn nun das Feindbild wegfällt, wirds schwierig mit der Begründung für einen Angriff, und die Zeit bis zur Fertigstellung der Bombe rennt...

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