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Kommentar: Warum die Proteste gegen die Homo-Ehe die Demokratie in Frankreich stützen

Die in Frankreich stattfindenden Proteste gegen die "Homo-Ehe" werden in Deutschland oft verunglimpft und kritisiert. In einer Demokratie jedoch hat jeder das Recht, seine Meinung frei zu äußern, auch wenn man diese in Deutschland als "ewig gestrig" ansieht, so der Autor im Magazin "Cicero".

So blickt Deutschland laut Autor Alexander Kissler auf das Land eines Revolutionsvolkes, welches sich seine hart erkämpfte Freiheit einfach nicht austreiben lässt. Demokratie lässt laut Kissler Widersprüche sagbar machen.

"Eine bunte Koalition stellt die legitime anthropologische Frage, ob es einer Gesellschaft bekomme, wenn sie ihren zentralen natürlichen Baustein, die Familie, frei zur Disposition stellt", so Kissler weiter.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Frankreich, Ehe, Kommentar, Demokratie, Homo-Ehe
Quelle: www.cicero.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.06.2013 14:56 Uhr von Borgir
 
+4 | -2
 
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Bei der News handelt es sich um das Wiedergeben eines Kommentars, also nicht um meine Meinung. Ich fand jedoch, dass von einer anderen Seite betrachtet der Kommentar einleuchtet, wenn er auch nicht mein Meinung ändert, dass Homo-Ehen kein Problem sind.
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18.06.2013 15:03 Uhr von architeutes
 
+5 | -2
 
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Wenn die Franzosen frisch ,fröhlich und frei leben und urteilen ,was stört es sie dann was andere denken ??
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18.06.2013 16:19 Uhr von ArrowTiger
 
+3 | -3
 
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Also, mich wundert die Größe der Proteste schon sehr. Man muss zwar wissen, daß diese von der katholischen Kirche, konservativen Familienverbänden, der konservativen UMP, dem Front National, muslimischen Verbänden und der „Pro-Life“-Allianz ausgerufen wurden. Dennoch verwundert mich die Anzahl von angeblich über 100T Demonstranten. Ich habe die Franzosen für liberaler gehalten.

Leider gab es, wie bei vielen rechtskonservativen Demos, Tote und Verletzte auf allen Seiten (v.a. wurden wohl Schwule verprügelt). Das finde ich wesentlich schlimmer...
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18.06.2013 17:18 Uhr von quade34
 
+2 | -5
 
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Die Franzosen lassen sich nicht von Minderheiten auf der Nase rumtanzen. Die wissen besser was für ihre revolutionär erworbene Demokratie wichtig ist.
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18.06.2013 17:24 Uhr von ArrowTiger
 
+2 | -2
 
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Dir ist schon bekannt, daß "die Franzosen" nicht nur aus rechtskonservativen Menschen besteht, oder?

Und die lautesten sind nicht unbedingt die Mehrheit.

Die Gewinner der französischen Revolution waren übrigens diejenigen, die man heute als "Linke" bezeichnen würde. Ausgelöst wurde sie allerdings von "linken" und "rechten" Kräften.
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19.06.2013 17:02 Uhr von cheetah181
 
+1 | -0
 
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Zitat aus einem Kommentar der Quelle:
"Herr Kissler tut so, als gehe es hier um anthropologische Debatten.

"Hollande will Blut, er wird es bekommen."

Das ist ein wörtliches Zitat der Organisatorin der Proteste, ´Frigide Barjot´. Und das Blut ist da: ein Neofaschist hat sich in Notre Dame eine Kugel durch den Kopf gejagt, ein linker Student wurde von Rechten erschlagen, dutzende Polizisten wurden durch die von Herrn Kissler bewunderten Demonstranten verletzt, von den vielen zusammengeschlagenen Homosexuellen ganz zu schweigen.

Eine demokratische Debatte sieht anders aus.

Kann die Gewalt verwundern?

Sie kann nur den erstaunen, der partout keinen kausalen Bezug zwischen dem Ressentiment und dem Pogrom erkennen will. Dieser Bezug ist aber historisch belegt, und er betrifft neben anderen Minderheiten, die weitaus höhere Opferzahlen zu beklagen haben, auch gleichgeschlechtlich liebende Menschen. Herrn Kissler sei ein Besuch in Buchenwald anempfohlen.

Dass die juristische Gleichstellung keine Probleme verursacht, zeigt ein Blick nach Skandinavien. Die Gewalt in Frankreich ist nicht nur ethisch verwerflich, sie entwächst auch folgerichtig aus einer Bewegung, die keine tragfähigen Argumente zu bieten hat.

Wer keine schlagenden Argumente hat, schlägt eben zu."

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