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USA: Ehemalige Todestraktinsassin kommt nach 28 Jahren frei

Im US-Bundesstaat Indiana wird demnächst Paula Cooper (43) aus dem Gefängnis in die Freiheit entlassen. Sie war im Alter von 16 Jahren zum Tode verurteilt worden. Cooper hat, zusammen mit anderen Jugendlichen, eine 78-jährige Frau mit 33 Messerstichen ermordet.

Cooper erhielt 1986 die Todesstrafe. 1989 wandelte der Oberste Gerichtshof die Strafe in eine 60-jährige Haftstrafe um. Sie kommt wegen gutem Benehmen im Gefängnis nun verfrüht frei. Der Enkel des Opfers hat ihr vergeben und hat sich für die Umwandlung der Todesstrafe eingesetzt.

Der damalige Staatsanwalt, der die Todesstrafe für Cooper forderte, ist heute Todesstrafengegner. Auch wurde das Gesetz inzwischen geändert, wodurch Minderjährige nicht mehr die Todesstrafe erhalten können.


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WebReporter: Sijamboi
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: USA, Mord, Todesstrafe, Freiheit
Quelle: www.ibtimes.com

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.06.2013 13:00 Uhr von Superplopp
 
+6 | -4
 
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Gut!

Genau so. Ich bin kein gläubiger Mensch, doch irgendwann kann man verzeihen oder vergeben. besser kann es doch nicht gehen, ich denke die Frau hat schon Höllenqualen ob der bevorstehenden Ermordung erlitten.
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18.06.2013 13:08 Uhr von Perisecor
 
+7 | -8
 
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Was ist mit der Frau, die brutal ermordet wurde?

Wurde die auch begnadigt und darf wieder leben?
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18.06.2013 13:16 Uhr von Val_Entreri
 
+4 | -5
 
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@Perisecor

Die Dame wäre heute 106 und, wie ich vermute, nicht mehr am leben. Das heisst, dass Paula Cooper die Zeit, welche sie ihrem Opfer gestohlen hat, komplett im Gefängnis verbracht hat und jahrzehntelang den Vollzug der Todesstrafe fürchten musste.
Für mich klingt das fair.
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18.06.2013 13:30 Uhr von Perisecor
 
+3 | -7
 
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@ Sijamboi

Das hat nichts mit vergeben zu tun, wir sind hier doch nicht in irgendeiner religiösen Verstrickung.

Es geht darum, dass jemand, der erwiesenermaßen an einer sinnfreien und äußerst brutalen Tat beteiligt war, nach gerade einmal 27 Jahren wieder auf freien Fuß kommt. Wie lange wird es wohl dauern, bis sie die nächste Straftat begeht?

Sie hat ja nicht aus Versehen jemanden überfahren, sondern war an einem äußerst brutalen Mord beteiligt - 33 Messerstiche, das setzt extremste Gewaltanwendung voraus.



@ Val_Entreri

Vielleicht hat die alte Frau aber ihr Leben lang gearbeitet und wollte jetzt gerade erst anfangen, ihren Lebensabend zu genießen?

Fair ist das ganz bestimmt nicht, denn Cooper hatte die Wahl - das Opfer nicht.


Edit: Die Quelle geht auch noch genauer auf den Fall ein. Cooper hat alleine zugestochen, es war ein Raubmord - für $10 und ein altes Auto.

[ nachträglich editiert von Perisecor ]
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18.06.2013 13:31 Uhr von N3M0R4
 
+4 | -2
 
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Hätte jemand meiner Tochter oder Mutter sowas angetan, hätte ich persönlich dafür gekämpft das die Dame im Knast bleibt.
Meint ihr, dass 28 Jahre in einem Ami-Knast zur Rehabilitierung reichen?
Die Alte kommt schlimmer raus, als sie reingegangen ist.

Ich bin gegen die Todesstrafe, aber raus lassen sollte sie niemand

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