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USA: TV-Sender "Fox News" angeklagt wegen Live-Ausstrahlung eines Selbstmords

Im Nachrichtenkanal des US-TV-Senders "Fox" wurde im September 2012 live über eine Verfolgung durch die Polizei berichtet. Der Verfolgte stieg irgendwann aus dem Auto und erschoss sich. Die Kamera konnte nicht schnell genug abgewendet werden, so dass der Suizid direkt im Fernsehen ausgestrahlt wurde.

Die drei Kinder des Selbstmörders hatten von der Verfolgung gehört, wussten aber nicht, um wen es sich handelte. Als sie die Bilder im Internet anschauten, entdeckten sie, dass es ihr Vater war, der sich vor laufender Kamera das Leben nahm.

Obwohl der Sender sofort nach dem Zwischenfall Reklame sendete und sich mehrmals entschuldigte, ziehen die Angehörigen des Toten nun vor Gericht. Sie verklagen den Sender wegen emotionaler Grausamkeit, da sie bis heute schwer traumatisiert sind von den Bildern.


WebReporter: Sijamboi
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: USA, Klage, Sender, Ausstrahlung, Fox News, Selbstmnord
Quelle: www.bbc.co.uk

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.06.2013 11:59 Uhr von Superplopp
 
+1 | -10
 
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Die armen Kinder.... Die sollten mal ihern Vater fragen, DER ist garantiert richtig traumatisiert....
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18.06.2013 13:19 Uhr von Jaecko
 
+6 | -0
 
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jschling: Die Verzögerung gibts nicht immer. Wenn mehrere Sender live von irgendwas berichten, ist man um jede Sekunde froh, die man schneller ist als der "andere".

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