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Guantanamo: Zum ersten Mal wurden die Namen aller Häftlinge veröffentlicht

Der öffentliche Druck von zwei US-Zeitungen zeigt Wirkung: Das Pentagon hat zum ersten Mal alle Namen der Guantanamo-Inhaftierten veröffentlicht.

Die "New York Times" und der "Miami Herald" begründeten ihre Anfrage mit dem Recht auf Information der Bürger.

Die US-Regierung bezeichnete die 46 Insassen als "unbefristete Häftlinge" und alle seien Terrorverdächtige. Diese könnten weder entlassen werden, noch vor Gericht kommen: Alle wurde gefoltert und diese Erkenntnisse könne man nicht verwerten.


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Name, Veröffentlichung, Liste, Pentagon, Guantanamo, Terrorverdächtiger
Quelle: www.spiegel.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.06.2013 10:34 Uhr von Bildungsminister
 
+7 | -0
 
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"Die US-Regierung bezeichnete die 46 Insassen als "unbefristete Häftlinge" und alle seien Terrorverdächtige. "

Der letzte Absatz stimmt so aber nicht.

Es sind insgesamt 166 Insassen, wovon 46 als "unbefristet" eingestuft werden. Hier wird aber impliziert, dass es insgesamt 46 seien. Zumindest das "die" in dem Satz ist falsch, zumindest, so lange kein einleitender Satz davor steht.

Jaja, ich weiß. Klugscheißs und so...
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18.06.2013 10:37 Uhr von N3M0R4
 
+1 | -5
 
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Und wieder sind die Menschenrechte abhanden gekommen.
Hat die Irgendwer gefragt ob ihre Namen veröffentlicht werden dürfen?
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18.06.2013 11:14 Uhr von atrocity
 
+3 | -1
 
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Die 46 Menschen können nicht vor Gericht gestellt werden weil sie unter Folter gestanden haben. Das ist vor Gericht nicht verwertbar weil man unter Folter so gut wie alles gesteht.
Entlassen werden können sie aber auch nicht weil sie ja "gestanden" haben. Unter Folter. Wobei man jedes Verbrechen irgendwann gesteht.

Ist schon mal jemand die Idee gekommen das die eventuell unschuldig sind? Es gibt gute Gründe warum die Schuld eines mutmaßlichen Täters in einem Rechtsstaat von einem Gericht festgestellt werden muss. Wenn das nicht geht muss der beschuldigte Mensch frei gelassen werden. Dabei mögen auch böse Menschen frei kommen. Aber wenn man von diesem Vorgehen abweicht wie die USA dann ist man kein Rechtsstaat sondern auf einer Stufe mit totalitären Regimen.
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18.06.2013 13:47 Uhr von Boron2011
 
+3 | -2
 
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46 Menschen gefoltert ... und mir will noch irgendjemand erklären, die USA wären eine Demokratie, ein Rechtsstaat?

Definition Menschenrechte:
"Als Menschenrechte werden subjektive Rechte bezeichnet, die jedem Menschen gleichermaßen zustehen. Das Konzept der Menschenrechte geht davon aus, dass alle Menschen allein aufgrund ihres Menschseins mit gleichen Rechten ausgestattet und dass diese egalitär begründeten Rechte universell, unveräußerlich und unteilbar sind."

In meinen Augen sind die Verantwortlichen (Regierung) scheinheilige, doppelmoralische Subjekte, auf welche genau die gleichen Praktiken angewendet werden sollten!

Lebenslang einsperren, Foltern, keine Gerichtsverhandlung, keine Rechte!
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18.06.2013 14:16 Uhr von ArrowTiger
 
+2 | -0
 
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Also, ich lese diese Liste jetzt zum dritten Mal durch, und kann den Namen "G. W. Bush" immer noch nicht finden. Dabei gehört dieser Terrorist doch ganz sicher nach Guantanamo, oder?

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