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pronova BKK Krankenkasse weigert sich, Zwillingen Therapie zu zahlen

Durch einen zu frühen Blasensprung entstanden bei den Zwillingen Lionel und Miguel Beulen an den Köpfen, welche später eventuell zu Fellstellungen des Kiefers führen können.

Die Ärzte empfahlen den Eltern die Helm-Therapie. Die pronova BKK Krankenkasse will die insgesamt 3.600 Euro nicht bezahlen und empfiehlt Krankengymnastik.

Jedoch haben dies die Eltern von Anfang an versucht, ohne sichtlichen Erfolg. Nur die eigen finanzierten Helme brachten schon nach vier Wochen einen Erfolg und die Dellen sind zurück gegangen.


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WebReporter: Schakobb
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Krankenkasse, Therapie, BKK, Weigerung
Quelle: www.bild.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.06.2013 08:05 Uhr von paok
 
+3 | -0
 
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Du meinst bestimmt Fehlstellung, nicht Fellstellung:-)
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18.06.2013 08:40 Uhr von Timmer
 
+7 | -1
 
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Zitat Quelle:

"Auch der Widerspruch der Familie auf den negativen Bescheid lässt die Krankenkasse kalt. Es gebe keine wissenschaftlichen Nachweise für die Notwendigkeit."

+

"„Eine bewährte Therapie."

+!

„Ärzte haben uns die Helm-Therapie empfohlen. Wir wollen so auch Folgen wie Kiefer-Fehlstellungen beheben. Später würde das richtig teuer.“


Irgendwie lässt mich das an die Kompetenz der Krankenversicherung zweifeln, wenn man bewährte Therapien anzweifelt und etwas fordert, was schon fehlgeschlagen ist und dazu noch durch die Helmtherapie zukünftige Kosten der Versicherung durch etwaige Kieferuntersuchungen gespart wird.


Wenn ich der Vater wäre, würde ich direkt austreten und mir ne andere Versicherung suchen bevor die beim Herzinfarkt sagen: Herzmassage ja, aber den Strom für den Defi zahlen wir nicht...
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18.06.2013 09:14 Uhr von PeterLustig2009
 
+9 | -0
 
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Tja so ist das wenn man meint man muss zu Hinz&Kunz-Versicherungen gehen um 2€ im Monat zu sparen.

Bei allen seriösen und großen Versicherungen wäre die "Helmteraphie" bezahlt worden. Aber die sind ja soooo teuer.

Aber hauptsache hinterher aufregen.
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18.06.2013 09:16 Uhr von Steel_Lynx
 
+3 | -1
 
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Das ist überall das gleiche.

Ich selber habe seit meinem 12. Lebensjahr eine Magenpförtnerklappenschwäche und dauer Sodbrennen.

Es gibt einen Spezialisten in MG welcher dies, mit einer endoskopischen OP, beheben kann. Kosten 6.000,00 Euro.
Wird nicht bezahlt, weder von der AOK, TK, BKK.
Stattdessen muss ich mein lebenlang Medikamente schlucken, welche Nieren und Leber schädigen und habe ein erhötes Risiko auf Speiseröhrenkrebs. Aber die Medis werden Zugezahlt.
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18.06.2013 11:53 Uhr von PeterLustig2009
 
+0 | -0
 
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@steffi78
Was ein Glück dass jede Krankenkasse nur 1 Kunden hat und von daher diese "Experimente" nciht so ins Gewicht fallen.


Lynx behauptet dass der Spezialist in MG das Problem beheben kann. Kann sein, kann aber auch nicht sein.
Du sagst bei deinem Bekannten würde ein spezielles MRT helfen das Problem zu finden. Kann muss aber nicht sein.

Und genau da ist das Problem in der gesetzlichen Versicherung wo der Sachbearbeiter das Problem hat dass ihm die Hände gebunden sind.

Er muss sich an die Bedingungen halten was die Kasse freigegeben hat bzw der Kasse erlaubt wird zu bezahlen.

Wenn man A jetzt ne Spezialbehandlung bezahlt muss man es bei B auch.
Und dann wird es ein Rechenbeispiel wieviele Spezialbehandlungen Erfolg bringen und somit tatsächlich die Kosten senken würden.

Von daher verlassen sich die Kassen auf die bewährten Methoden auch wenn das für die Patienten blöd ist und fahren sicher damit.
Ist sicherlich ärgerlich (spreche aus eigener Erfahrung) aber auch irgendwie verständlich.

Denn gehen zig "Experimente" in die Hose ist kein Geld mehr für normale Leistungen da und alle beschweren sich
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18.06.2013 13:02 Uhr von ms1889
 
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daran sieht man das auch krankenkassen, nur an ihrer persönlichen bereicherung interressiert sind.
man muß auch an deren kopetenz und sozialverhalten zweifeln.
eine kasse die sowas bei kindern ablehnt, sollte vom gesetzgeber geschlossen werden, ohne wenn und aber.

in diesem fall, ist die krankenkasse nach ihren genehmigten behandlungen dafür haftbar zu machen wenn eine verschlimmerung der krankheit eintritt. diese helmmethoden sind sehr wohl eine standard methode in diesen fällen.

[ nachträglich editiert von ms1889 ]
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19.06.2013 11:35 Uhr von marcel385
 
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"Bei allen seriösen und großen Versicherungen wäre die "Helmteraphie" bezahlt worden."

nein, leider nicht. im mom ist es so, dass diese kopforthesen nur nach einzelfallentscheidungen bezahlt werden. unser widerspruch zur kostenübernahme für solch eine kopforthese, für unsere 9 monate alte tochter, wurde letzte woche zurückgewiesen...und das, obwohl wir eine fachärztliche widerspruchsbegründung (+15 kopien von kostenübernahmen anderer KK) beigefügt hatten, aus der hervor geht, dass eine indikation zu solch einer kopforthese gegeben ist und das dies medizinisch notwendig, zweckmäßig erforderlich und wirtschaftlich ist.

aber anscheinend wurde auf dies alles nicht eingegangen...in der ablehnung des widerspruchs stand z.b. in 2 absätzen haargenau dasselbe wie in der ablehnung des antrages. vorgefertigte standardantworten lassen grüßen.

ps: müssen im widerspruchsausschuss nicht personen sitzen, die eine entsprechende fachkompetenz für den vorliegenden fall besitzen? in unserem fall waren es 3 herren, aber anscheinend ohne dr. oder prof. titel. wollte mich telefonisch danach erkundigen, wurde aber direkt abgewiesen...

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