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Polizisten setzen aus Protest auf Bürgernähe - Staatskasse brechen Einnahmen weg

In Bremen verschärft sich der Streit zwischen der Finanzsenatorin Karoline Linnert und der Polizei. Letztere sind verärgert, weil sie aus Spargründen von Tariferhöhungen ausgenommen wurden.

Dafür rächen sich die Beamten auf ungewöhnliche Weise. In den zurückliegenden und auch den nächsten Monaten wird bei vielen Verkehrssünden wie Telefonieren am Steuer ein Auge zugedrückt und es bei einer Belehrung belassen, statt ein Bußgeld zu verhängen.

Damit wiederum brechen Bremen massiv die Einnahmen weg. Seit April sind die Einnahmen von Strafmandaten um 40 Prozent zurückgegangen. "Wir wollen diesen Weg weitergehen. Schließlich soll nicht der Verkehrsteilnehmer für Bremens Haushaltslöcher in die Tasche greifen müssen", so GdP-Chef Horst Göbel.


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WebReporter: spencinator78
Rubrik:   Auto
Schlagworte: Polizei, Protest, Einnahmen, Staatskasse
Quelle: www.bild.de

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.06.2013 07:03 Uhr von AlphaTierchen1510
 
+57 | -1
 
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Auch eine möglichkeit des Streiks. Da Beamte ja nicht streiken dürfen ist das hier sogar effektiver. Und trifft die Politik da wo es wehtut
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18.06.2013 07:27 Uhr von mort76
 
+51 | -2
 
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...da hat man also ausgerechnet jene Beamten übergangen, die wirklich einen harten Job mit Schichtarbeit haben und auch nicht besonders gut bezahlt werden, wenn man ihren Job mit dem diverser anderer Beamten vergleicht...

Dieser "Streik" trifft ja ausnahmsweise mal genau die richtigen.
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18.06.2013 07:42 Uhr von Floppy77
 
+5 | -22
 
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18.06.2013 07:53 Uhr von mort76
 
+26 | -1
 
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Floppy,
das Geld würde ja so oder so ausgegeben...aber so läßt sich zumindest verhindern, daß das Problem einfach ausgesessen wird, nach dem Motto: "ihr dürft ja eh nicht streiken und könnt euch nicht wehren."
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18.06.2013 10:03 Uhr von derSchmu2.0
 
+17 | -1
 
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Chapeau!
Anders kann man die Bürger nicht auf seine Seite bringen und dabei geschickt das Streikverbot umgehen...nich, dass ich die Handynutzer im Auto (zumindest die ohne FSE) toleriere, aber das is ne Aktion, die sitzen wird...wenn das zu Lasten der Steuerzahler gehen sollte, die merken sich dann vieleicht mal, wo sie das Kreuzchen setzen...
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18.06.2013 10:12 Uhr von SN_Spitfire
 
+2 | -7
 
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Na super.
Und wenn ein Polizist seine Quote von Verkehrssündern nicht erreicht (Ja es gibt sie!), wird er woanders hinversetzt und muss umziehen. Auch nicht wirklich das Gelbe vom Ei.

Gut, wenn alle Beamten hier mitziehen, klappt so eine Maßnahme durchaus, aber im Grunde ist so eine Quote der Standard.
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18.06.2013 11:19 Uhr von Schnulli007
 
+3 | -9
 
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@ SN_Spitfire, nein es gibt diese Quote nicht, weder offiziell, noch versteckt. Du laberst also Müll.

So eine Quote gibt es vielleicht in Usbekistan oder der Mongolei, aber in keinem deutschen Bundesland.
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18.06.2013 12:02 Uhr von PeterLustig2009
 
+6 | -5
 
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Der Sinn dahinter ist zwar ein anderer als hier publiziert wird aber die Mehrheit würde den Sinn eh nicht verstehen :)


Die drücken kein Auge zu um der Finanzsenatorin eins reinzuwürgen, sondern um zu zeigen wofür sie da sind und was es bedeutet wenn die Polizisten nicht mehr so verfügbar sind.


Aber dass ein Unterschichtenblatt und die Leserschaft das nicht checken war ja zu erwarten
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18.06.2013 12:23 Uhr von SN_Spitfire
 
+5 | -4
 
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@Schnulli007
Es gibt mehrfach Indizien und Berichte über die sog. "Knöllchen-Quote".
Das Internet liefert dir mehr als genug Beiträge und Presseberichte.

Aber klar, dass sowas nicht öffentlich gemacht werden möchte. Man will ja seinen Job behalten.
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18.06.2013 12:38 Uhr von CrazyWolf1981
 
+7 | -1
 
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Es reicht ja schon dass Strafen als festen Einnahmequelle angesehen werden und eine Reduzierung dieser Einnahmen eine Katastrophe ist.
Es gibt viele Stellen wo geblitzt wird, wo es nur ums Geld geht und nicht wegen Unfällen. Genauso gibt es oft Stellen wo es nötig wäre, wo z.B. dauernd Kinder durch Raser gefährdet werden, aber nichts passiert. Mit Sicherheit kann das wohl nicht begründet werden.
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18.06.2013 13:00 Uhr von now06
 
+1 | -0
 
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welch geile Idee!!!
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18.06.2013 13:46 Uhr von Borgir
 
+3 | -0
 
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Das ist eine saubere Aktion. Finde ich klasse.
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18.06.2013 20:31 Uhr von Floppy77
 
+2 | -3
 
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@SN_Spitfire
Es dürfte einem Polizisten schwer fallen, Dir ein Knöllchen zu verpassen, wenn Du Dich an die Regeln hälst.

Die Strafen für Vergehen im Straßenverkehr sind zu lasch, es findet fast nie ein Lerneffekt statt. Strafen müssen weh tun!
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19.06.2013 07:56 Uhr von mort76
 
+0 | -0
 
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Sn_Spitfire,
vor 3 Monaten HAT das ja mal jemand öffentlich gemacht, dazu gabs ja auch eine passende Meldung hier auf SN:
http://www.shortnews.de/...

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