18.06.13 06:50 Uhr
 3.034
 

Polizisten setzen aus Protest auf Bürgernähe - Staatskasse brechen Einnahmen weg

In Bremen verschärft sich der Streit zwischen der Finanzsenatorin Karoline Linnert und der Polizei. Letztere sind verärgert, weil sie aus Spargründen von Tariferhöhungen ausgenommen wurden.

Dafür rächen sich die Beamten auf ungewöhnliche Weise. In den zurückliegenden und auch den nächsten Monaten wird bei vielen Verkehrssünden wie Telefonieren am Steuer ein Auge zugedrückt und es bei einer Belehrung belassen, statt ein Bußgeld zu verhängen.

Damit wiederum brechen Bremen massiv die Einnahmen weg. Seit April sind die Einnahmen von Strafmandaten um 40 Prozent zurückgegangen. "Wir wollen diesen Weg weitergehen. Schließlich soll nicht der Verkehrsteilnehmer für Bremens Haushaltslöcher in die Tasche greifen müssen", so GdP-Chef Horst Göbel.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: spencinator78
Rubrik:   Auto
Schlagworte: Polizei, Protest, Einnahmen, Staatskasse
Quelle: www.bild.de

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Fahrverbote für viele Diesel ab 2018 beschlossen
Stuttgart: Ab 2018 herrscht für ältere Dieselautos ein Fahrverbot
Kommt blaue Plakette schon 2018?

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
18.06.2013 07:03 Uhr von AlphaTierchen1510
 
+57 | -1
 
ANZEIGEN
Auch eine möglichkeit des Streiks. Da Beamte ja nicht streiken dürfen ist das hier sogar effektiver. Und trifft die Politik da wo es wehtut
Kommentar ansehen
18.06.2013 07:27 Uhr von mort76
 
+51 | -2
 
ANZEIGEN
...da hat man also ausgerechnet jene Beamten übergangen, die wirklich einen harten Job mit Schichtarbeit haben und auch nicht besonders gut bezahlt werden, wenn man ihren Job mit dem diverser anderer Beamten vergleicht...

Dieser "Streik" trifft ja ausnahmsweise mal genau die richtigen.
Kommentar ansehen
18.06.2013 07:42 Uhr von Floppy77
 
+5 | -22
 
ANZEIGEN
Kommentar ansehen
18.06.2013 07:53 Uhr von mort76
 
+26 | -1
 
ANZEIGEN
Floppy,
das Geld würde ja so oder so ausgegeben...aber so läßt sich zumindest verhindern, daß das Problem einfach ausgesessen wird, nach dem Motto: "ihr dürft ja eh nicht streiken und könnt euch nicht wehren."
Kommentar ansehen
18.06.2013 10:03 Uhr von derSchmu2.0
 
+17 | -1
 
ANZEIGEN
Chapeau!
Anders kann man die Bürger nicht auf seine Seite bringen und dabei geschickt das Streikverbot umgehen...nich, dass ich die Handynutzer im Auto (zumindest die ohne FSE) toleriere, aber das is ne Aktion, die sitzen wird...wenn das zu Lasten der Steuerzahler gehen sollte, die merken sich dann vieleicht mal, wo sie das Kreuzchen setzen...
Kommentar ansehen
18.06.2013 10:12 Uhr von SN_Spitfire
 
+2 | -7