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Russland will eine Flugverbotszone über Syrien nicht zulassen

Russland möchte als ein Veto-Mitglied des UN-Sicherheitsrates nicht zulassen, dass eine Flugverbotszonen über Syrien verhängt wird.

Am Rande des G8-Gipfels in Nordirland sprach der Sprecher des russischen Außenministeriums, Alexander Lukashevich, mit Präsident Wladimir Putin und US-Präsident Barack Obama über den Syrien-Konflikt.

Russland und die Vereinigten Staaten versuchen, Vertreter vom syrischen Präsidenten Bashar al-Assad und die Opposition an den Verhandlungstisch zu bringen. Moskau kritisiert US-Pläne, syrische Rebellen zu bewaffnen.


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WebReporter: Haberal
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Russland, Syrien, Zone, Flugverbot
Quelle: www.hurriyetdailynews.com

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.06.2013 22:24 Uhr von ZzaiH
 
+11 | -5
 
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kann man mir mal erklären, warum man eine flugverbotszone über syrien diskutiert?
letztes mal als ich geschaut habe, war syrien noch ein souveräner staat (zwar von einem irren regiert, aber das sind viele länder auch).
eine flugverbotszone wäre ein erster eingriff und ein anschließende invasion, der nächste logische schritt, damit greift man tatsächlich ein anderes land an und die einzigen diese kriegs- und bankrotterklärung verhindern wollen, sind die russen (bei allem respekt).
steht nicht irgendwo im GG, dass deutschland sich nie wieder an einem angriffskrieg beteiligen darf? steht, das gleich nicht in irgendeiner EU charta - dass es bei den yankees nirgends geschrieben steht, ist klar, gehört es doch zum guten ton, dass man dort in jeder amtsperiode als präsident wenigstens einen krieg vom zaun zu brechen hat...

€: achja der vorgeschobene grund - menschenrechte und den armen syrern demokratie bringen - wird ja vielerorts genannt - hat ja auch in tunesien, lybien, ägypten so wunderbar geklappt

[ nachträglich editiert von ZzaiH ]
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18.06.2013 00:58 Uhr von User567
 
+3 | -1
 
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tja, dummerweise hat Syrien eben Erdöl. Wie der Iran auch. Und solange das nicht unter amerikanischer Kontrolle ist, wird da nie Ruhe einkehren.
Jeder weiß, daß es keinen anderen Kriegsgrund gibt, es nicht um Demokratie geht oder irgendwelche angeblichen Sarin-Opfer.
Man will das Land am Boden und völlig destabilisieren und das mit allen Mitteln.
Schauen wir nach Irak: völliges Chaos, die Menschen schlachten sich gegenseitig ab. Aber das Öl läuft...
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18.06.2013 01:33 Uhr von Ashert
 
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@ ZzaiH

Libyen ist definitiv demokratischer als vorher und wenn du dir die neue Verfassung von Ägypten anschaust im Grunde auch dieses Land, der Präsident kann z.B. nur für maximal 8 Jahre gewählt werden usw. daran sollte sich Deutschland doch mal ein Beispiel nehmen!

Ein Flugvebotszone für Syrien ist im Grunde absolut notwendig, das Regime hat bis heute über 90.000 Menschen getötet und alle großen syrischen Städte dem Erdboden gleich gemacht. Die sehen doch schon alle aus wie Dresden 1944

Für eine Flugverbotszone muss man auch nicht unbedingt intervenieren, die Rebellen brauchen im Grunde nur genug Schultergestützte Luftabwehrraketen dann basteln sie die auch selber.

Am Ende wird es die selbe Entwicklung wie in Libyen geben, man wird einfach die alten korrupten Parteien auflösen und die Rebellen selber als Independents ins Parlament ziehen lassen.

Man muss doch nicht immer so tun, als ob hinter jeder Revolution nur die blanke Gier der USA steckt!

Die haben im Moment eher das Problem ihr Fracking Gas und Öl zu exportieren, die brauchen hier kein Tropfen mehr aus anderen Ländern, aber das mal nur nebenbei!

[ nachträglich editiert von Ashert ]
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18.06.2013 01:51 Uhr von User567
 
+4 | -0
 
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@Ashert

Jetzt willst du uns aber irgendwie verarschen, oder?

"Libyen ist definitiv demokratischer als vorher"
Eigentlich hat auch keiner was über Libyen gesagt, sondern Irak.
Im Grunde geht es aber darum, daß kein Land das Recht hat, einem anderen Demokratie herbei zu bomben.

"Ein Flugvebotszone für Syrien ist im Grunde absolut notwendig, das Regime hat bis heute über 90.000 Menschen getötet und alle großen syrischen Städte dem Erdboden gleich gemacht. Die sehen doch schon alle aus wie Dresden 1944

Dresden war 1944 noch eine blühende Metropole. Das Massaker an der Zivilbevölkerung war dann im Februar 45.
Daß die 90.000 Toten auf das Konto Assads gehen, würde ich dann auch nicht so sehen. Sie gehen viel mehr auf das Konto derer, die diesen Krieg herbeikonstruiert haben und ständig mit Waffen und Geldern aus dem Ausland befeuern.

"Am Ende wird es die selbe Entwicklung wie in Libyen geben, man wird einfach die alten korrupten Parteien auflösen und die Rebellen selber als Independents ins Parlament ziehen lassen."

Vielleicht wird es auch die gleiche Entwicklung, wie im Irak geben? Man traut sich nicht mehr auf die Straße, aus Angst, von dem nächsten kaputten "Rebellen" gekillt zu werden?

"Man muss doch nicht immer so tun, als ob hinter jeder Revolution nur die blanke Gier der USA steckt!"

Ne, man muß nicht so tun. Aber leider ist es ja meist so.

"Die haben im Moment eher das Problem ihr Fracking Gas und Öl zu exportieren, die brauchen hier kein Tropfen mehr aus anderen Ländern, aber das mal nur nebenbei!"

Die brauchen keinen Tropfen mehr aus anderen Ländern? Inzwischen dürfte es sich doch nun überall herumgesprochen haben, daß Fracking ja doch nur eine sehr kurzlebige und gefährliche Luftblase war. Und das wissen auch die USA.

[ nachträglich editiert von User567 ]
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18.06.2013 07:14 Uhr von CoffeMaker
 
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@Ashert du laberst Propaganda nach. In Libyen und in Syrien wurden/werden dieselben Methoden angewandt nämlich Terror und Mord um ein Volk einzuschüchtern um an das Ziel zu gelangen, was nicht das Wohl der Menschen ist sondern es geht nur um Geld und Macht.

Die Sache mit der Demokratie kannst du dir in den Hintern schieben, weil nicht mal hier in Deutschland haben wir eine echte Demokratie, weil nur das Wählen von Politikern macht noch lange keine Demokratie. Die Demokratie (außer vielleicht in der Schweiz nicht) ist nur eine Show. Aber irgendwann erkennt das jeder.
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18.06.2013 09:36 Uhr von Ashert
 
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@CoffeMaker

Das Deutschland mit seiner 5%-Hürde, keine echte Demokratie ist sehe ich auch. Nur die Türkei mit 10% ist ein noch größerer Witz.

Und die Schweiz ist nur in sofern demokratisch, als das dort auch eidgenössische Volksinitiativen erlaubt sind. Allerdings scheitern die meist auf Grund der Gegenagenda des Kapitals und die Einflussnahme des parteiischen Bundesrates. Die kann man als Demokrat also eigentlich auch vergessen.

In Libyen sieht das heute aber anders aus, die haben ein Parlament ohne Sperrklauseln und das auch fast nur mit Unabhängigen besetzt.

Das Gaddafisystem vorher war ein reines Feudalsystem, das vor allem nur den Gaddaficlan selber um Milliarden bereichert hat, von den typisch sozialistischen Wohltaten für das Volk mal abgesehen.

Seine dekadenten Söhne kauften sich Villen in England und prügelten Hotelangestellte in der Schweiz platt oder sich auch hier in irgendwelchen Diskos.
Die sollen die Zukunft von Libyen gewesen sein?

Man muss doch mal objektiv sehen wie diese Länder alle vor dem Arabischen Frühling aussahen und wie sie heute aussehen.
Den meisten arabischen Ländern geht es doch heute klar besser, ob da nun der Westen mitgeholfen hat oder nicht!
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18.06.2013 10:33 Uhr von User567
 
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@Ashert

"Man muss doch mal objektiv sehen wie diese Länder alle vor dem Arabischen Frühling aussahen und wie sie heute aussehen"

Und die "objektive Betrachtung" bekommst du aus der hiesigen US-gesteuerten Medienlandschaft.
Oder hast du selbst dort jahrelang gelebt, viele Libyer befragt und kannst dir ein Bild machen?
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21.06.2013 12:44 Uhr von mr. wolf
 
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die Nato Regierung müssen wohl zu irgendeiner Satanisten Sekte gehören, die diese Menschen unterstützen, wenn man sie noch als Menschen bezeichnen kann -> http://urs1798.wordpress.com/...

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