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Jonny K.: Angeklagte fürchten Vorverurteilung und werden auf Facebook bedroht

Fünf Augenzeugen haben nun im neuen Prozess um den Tod von Jonny K. am Berliner Alexanderplatz ausgesagt. So hat ein 28-jähriger Student die Tat aus 50 Metern Entfernung beobachten können. Ein mutmaßlicher Täter soll "mit ausgeholten Tritten" zwei- bis dreimal gegen Jonny K.s Kopf getreten haben.

Mittlerweile wurden Fotos der Angeklagten auf Facebook veröffentlicht. Im sozialen Netzwerk werden sie massiv beleidigt und zu Gewalt gegen sie aufgerufen. Ein Angeklagter hat mittlerweile so viel Angst, dass er sich nicht mehr aus dem Haus traut.

Doch genau das könnte den mutmaßlichen Tätern in die Karten spielen, denn eine öffentliche Vorverurteilung könne zu einer Strafmilderung führen, so das Gericht.


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WebReporter: 3Pac
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Facebook, Prozess, Anklage, Bedrohung, Vorverurteilung
Quelle: www.n24.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.06.2013 19:23 Uhr von magnificus
 
+27 | -1
 
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Was erwarten die Treter? Blumen und andere Geschenke?
Ich bin mal richtig gespannt, auf das Urteil.
Nach dem sie die Schuld von sich gewiesen haben und andere Augenzeugen, nun nichts mehr gesehen haben wollen wird es schwierig. Obwohl diese Zeugen kurz nach der Tat angaben, nur ein paar Meter entfernt gestanden zu haben und alles sehen konnten. Plötzlich alles verloren und vergessen.

[ nachträglich editiert von magnificus ]
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17.06.2013 19:27 Uhr von ZzaiH
 
+27 | -1
 
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wir brauchen dringend eine andere rechtsprechung!
wer mit unmittelbar beteiligt ist, ist auch täter und gehört genauso bestraft
sprich: wenn ich in einer gruppe stehe und jemand aus dieser gruppe tötet jemanden mit dutzenden tritten gegen körper und kopf, dann bin ich genauso für diesen tod verantwortlich wie derjenige der ihn begangen hat!
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17.06.2013 19:29 Uhr von jschling
 
+18 | -3
 
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guck mal an, hat doch auch was positives dieses Facebook :-))
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17.06.2013 19:40 Uhr von Kanga
 
+14 | -1
 
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ach...
da wirs später rauskommen..das das opfer selber mit schwung gegen den fuß gedonnert is...mehrmals
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17.06.2013 20:28 Uhr von skipjack
 
+18 | -1
 
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Ohne wenn und aber:
Dieses feige und hinterlistige Pack gehört mit samt Sippe ausgewisen!!!

1. Mit mehreren Leuten (fast wie immer) einen Einzigen kaputt treten...
2. Im Gericht und vor der Presse dann den armen unschuldigen, sich an nix erinnernden Asi spielen...
3. Einem mittlerweile aufgrund der Pinoccio - Syndrome der Angeklagten wütenden Schöffen dann noch als befangen raus zu schmeissen...
4. Und nun weinen und jede Chance nutzen, um unbestraft aus dem Prozess zu kommen, um die nächste Kartoffel wieder mit mehreren Leuten kaputt zu treten?

[ nachträglich editiert von skipjack ]
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17.06.2013 21:05 Uhr von 1199Panigale
 
+9 | -1
 
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DIE haben Angst ? Oh die Armen Buben :( Und Jonny hatte wohl keine Angst oder wie ?
Wenn diese Dreckspack auch noch Strafmilderung bekommt versteh ich so langsam wirklich gar nichts mehr.
Aber ich befürchte auf genau das wird es wohl leider raus laufen.
Wenn es nach mir geht sollte man so Vollpfosten genau das gleiche antun. Schön eins in die Fresse... 10 gegen einen.... so wie sie es auch immer machen.
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17.06.2013 21:27 Uhr von Nothung
 
+9 | -1
 
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Diese armen Schätzchen. Die haben wirklich keine Vorverurteilung verdient. Haben doch nur klein bisschen gegen den Kopf getreten. Aber vorher war Jonny sehr unglücklich gefallen und hat sich dabei schwer verletzt.
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17.06.2013 21:37 Uhr von subcrew
 
+10 | -1
 
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"Doch genau das könnte den mutmaßlichen Tätern in die Karten spielen, denn eine öffentliche Vorverurteilung könne zu einer Strafmilderung führen, so das Gericht. "

Ich wusste es von Anfang an. Diese Typen werden laufengelassen. Man hat einfach nur Angst, weil man die Heisig schon im Wald aufgehangen hat und nun wird befürchtet, dass ihm das Gleiche passiert.

Es wurde schon gleich nach der Tat daran geschustert, wie man es drehen kann, dass das Volk nicht direkt zur Lynchjustiz aufruft. Herabsetzen der Anklagepunkte, dann dieses schlecht inszenierte und durchschaubare Manöver mit dem befangenen Schöffen, Tina wurde selbst schon kaltschnäuzig vom Anwalt der Täter angemacht, sie hätte im Netz eine Vorverurteilungkampagne losgetreten (komischerweise argumentiert beim NSU Prozess der Anwalt der Opfer, dass eine mediale Vorverurteilung üblich wäre - und kein Richter sagt was dagegen) und nun, als letzten Schritt, verkündet das hohe Gericht, dass die Leute es selbst schuld wären, wenn es zu einer Strafmilderung kommt.
Man hatte zu keiner Zeit vor, angemessene Anklage zu erheben und diese auch durchzuziehen.
Es ist wie immer: die Türken kommen mit ihrer Sauerei durch.
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18.06.2013 19:47 Uhr von subcrew
 
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