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Beschwerdestelle für Kinderpornografie vor dem Aus

Die Kinderporno-Beschwerdestelle der europäischen Provider-Branche steht offenbar vor dem Aus. Grund dafür ist, dass die Förderung der EU im Juni 2014 ausläuft.

Bisher funktionierte die Beschwerdestelle gut, da sich so Provider und Webhoster schnell untereinander austauschen konnten und nicht alles über langsame Polizeibehörden abgewickelt werden musste.

Bisher zahlte die EU rund 12 Millionen Euro jedes Jahr für das Netzwerk, das nun anscheinend den Sparplänen zum Opfer fallen wird.


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WebReporter: tipico
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Beschwerde, Einstellung, Kinderpornografie, Internetseite
Quelle: winfuture.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.06.2013 16:11 Uhr von Azureon
 
+8 | -3
 
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Da wird mal wieder am falschen Ende gespart, aber hauptsache man kann sich weiter Dinge ausdenken, wie z.B. eine Schlangengurke auszusehen hat.
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17.06.2013 16:23 Uhr von rolling_a
 
+10 | -1
 
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@Azureon
Da hast du leider recht, vor allem weil es ja offenbar ein gut funktionierendes Konzept ist. Wieder ein Zeichen, dass die EU ein Konstrukt fürs Kapital ist und nicht für die Menschen...
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17.06.2013 16:54 Uhr von T¡ppfehler
 
+1 | -0
 
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Die wird ja jetzt auch überflüssig, wenn mehr in die Überwachung investiert wird.
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17.06.2013 17:14 Uhr von generalviper
 
+1 | -1
 
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"Die wird ja jetzt auch überflüssig, wenn mehr in die Überwachung investiert wird."

Ach. Ich wusste gar nicht, dass so Länder wie Rumänien, Russland, Ungarn, Slowenien, und und und, auch komplett überwacht werden.

Milliarden werden verschwendet an einem Flughafen, an Stuttgart, Milliarden verschwinden im Sumpf der Banken, und Milliarden werden "dringend" benötigt, um den Deutschen vor Terror Anschlägen zu schützen, obwohl die Anzahl der Verkehrstoten höher ist, als die Toten der Terroranschläge.

Aber 12 Millionen für eine sinnvolle Beschwerdestelle, die unsere Zukunft schützt, die haben wir nicht über...
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17.06.2013 17:31 Uhr von T¡ppfehler
 
+1 | -0
 
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"Ach. Ich wusste gar nicht, dass so Länder wie Rumänien, Russland, Ungarn, Slowenien, und und und, auch komplett überwacht werden."
Ist das Dein ernst? Warum sollten die nicht überwacht werden?
Wir befinden uns im Überwachungszeitalter.
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17.06.2013 17:48 Uhr von generalviper
 
+1 | -0
 
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Was man Digital überwachen kann ist eine Sache.
Den kleinen Keller einer Bruchbude, wo Kinder vergewaltigt werden, und das ganze gefilmt wird, der kann nicht überwacht werden.

Und der Vertrieb solcher Seiten erfolgt über Länder, die man zwar Digital überwachen könnte, jedoch mangels Gesetze kaum herankommt an die "Urheber" oder auch an das asoziale Pack.

Die Welt ist selbst im digitalen Zeitalter noch sehr groß, und nicht alle spielen nach den Regeln die wir in Deutschland oder Europa haben.

Es gibt z.B. genug terroristische Organisationen, die digitale Medien meiden, um sich einer Überwachung komplett zu entziehen.

Auch in Deutschland funktioniert Überwachung ja anscheindend nicht: Drogen und Waffen kann man immer noch relativ leicht beschaffen (man nehme hier als Beispiel Organisationen wie die Hells Angel), und der Handel mit Frauen aus dem östlichen Teil Europas boomt...
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17.06.2013 18:13 Uhr von T¡ppfehler
 
+1 | -0
 
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Dann solltest Du das mal Herrn Friedrich melden, der ist von Überwachung überzeugt.
Selbst, wenn man es melden könnte, es ändert doch nichts daran, dass man nichts dagegen unternehmen kann.
Irgendwie scheint dieses Thema sowieso out zu sein. Momentan müssen wieder die Terroristen herhalten, um dem Volk einen Grund für die Überwachung zu liefern.
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17.06.2013 18:47 Uhr von NetCrack
 
+1 | -0
 
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Na super ... das Geld können wir ja dann gleich wieder in Vorratsdatenspeicherung und Internetsperren investieren, denn das sind nämlich viel probatere Mittel um dem Problem Herr zu werden ... ja ja.

m(
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17.06.2013 20:04 Uhr von Child_of_Sun_24
 
+1 | -0
 
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Die 12 Mio. Euro stammen nicht zufällig aus den Katastrophenfonds. :D
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18.06.2013 11:31 Uhr von keakzzz
 
+1 | -0
 
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@generalviper
"Und der Vertrieb solcher Seiten erfolgt über Länder, die man zwar Digital überwachen könnte, jedoch mangels Gesetze kaum herankommt an die "Urheber" oder auch an das asoziale Pack."

das stimmt so nicht ganz.


Zitat aus einem Artikel über die zuerst geplanten "Netzsperren":
"Das aber sei laut einer Analyse der skandinavischen Sperrlisten nicht etwa eine Minderzahl der Server, sondern 96 Prozent, die sich vor allem in den "USA, Australien, Kanada und den Niederlanden" befänden."

http://www.spiegel.de/...


heißt konkret: es ist davon auszugehen, daß zumindest ein signifikanter Teil der Server, auf den KiPo gehostet wird, in Ländern steht, in denen eine Strafverfolgung vergleichsweise einfach möglich wäre.
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18.06.2013 11:32 Uhr von keakzzz
 
+1 | -0
 
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Der Fokus des Ärgers auf die EU ist in diesem konkreten Fall übrigens nur teilweise angebracht.

denn die jeweilige Länder könnten ja problemlos derartige Stellen finanzieren - wenn sie es denn für wichtig genug halten würden (12 Millionen sind schließlich im Vergleich zu anderen Aufwendungen Peanuts).
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18.06.2013 13:25 Uhr von Laelya
 
+1 | -0
 
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wenn man bedenkt welcher kreis sich solcher Praktiken bedient ist das kein Wunder, der Fall Dutroux zeigt deutlich wer dann Angst haben müsste vorm auffliegen! Alle Zeugen sind tot selbst der Richter lebt nicht mehr, das sagt schon alles.
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18.06.2013 17:16 Uhr von ArrowTiger
 
+1 | -0
 
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Die EU-Kommission sitzt in Brüssel,
Brüssel ist in Belgien, und
Belgien hat traurige Berühmtheit erlangt durch... ???

*scnr* ...ist natürlich Quatsch...

[ nachträglich editiert von ArrowTiger ]

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