17.06.13 14:31 Uhr
 217
 

Türkei-Unruhen: Regierung droht Protestteilnehmern mit Militäreinsatz

Die türkische Regierung hat nun den Protestteilnehmern gedroht, das Militär gegen sie einzusetzen. Der türkische Vize-Ministerpräsident Bülent Arinc teilte am heutigen Montag im Fernsehen mit, dass man bei den Protesten das Militär einsetzen werde, wenn die Polizeikräfte nicht ausreichen sollten.

Das türkische Militär sieht sich eigentlich als Garant eines säkulären türkischen Staats und es ist fraglich, ob die Armee für so einen Militäreinsatz zur Verfügung steht. In rund 50 Jahren wurden vier Regierungen vom türkischen Militär gestürzt.

In Ankara stoppten Polizeibeamte einen Demonstrationszug von Gewerkschaften. Die Polizei fuhr mit Wasserwerfern vor und bedrohte so rund 1.000 Demonstranten. Etliche Gewerkschaften haben für den heutigen Montag zu einem eintägigen Generalstreik und Protestkundgebungen in Istanbul und Ankara aufgerufen.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: Captain-News
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Türkei, Regierung, Militäreinsatz
Quelle: derstandard.at

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Außenministertreffen auf Malta: EU beraten über Türkei
Eklat bei Besuch: Israel wirft Bundesaußenminister Gabriel Instinktlosigkeit vor
Jimmy Wales gründet Anti-Fake-News-Plattform für faktenbasierten Journalismus

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
17.06.2013 14:37 Uhr von ExaJoule
 
+2 | -3
 
ANZEIGEN
Ich hoffe mal dass die deutschen bald auch mal so weit sind!
Kommentar ansehen
17.06.2013 15:50 Uhr von shadow#
 
+2 | -1
 
ANZEIGEN
@ ImmerNurIch
Die Generäle ohne AKP-Parteibuch haben dummerweise ihren Einsatz verpasst und wurden alle schon entweder gefeuert oder sitzen im Knast.

Refresh |<-- <-   1-2/2   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Außenministertreffen auf Malta: EU beraten über Türkei
Als Flüchtling getarnter Soldat: Bundesregierung gesteht Fehler ein
Neue Abgastests für neu zugelassene Autos ab Herbst 2018


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?