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Urteil: Radfahrer ohne Helm machen sich bei Unfall mitschuldig

Das schleswig-holsteinische Oberlandesgerichts hat in einem Urteil Fahrradfahrern ohne Helm eine Mitschuld zugesprochen, wenn diese in einen Unfall geraten.

Zwar gebe es nach wie vor keine offizielle Helmpflicht, aber Fahrradfahrer ohne Helm riskieren damit häufigere und schwerere Verletzungen.

"Daher kann nach dem heutigen Erkenntnisstand grundsätzlich davon ausgegangen werden, dass ein verständiger Mensch zur Vermeidung eigenen Schadens beim Radfahren einen Helm tragen wird", so die Richter.


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Unfall, Urteil, Radfahrer, Helm
Quelle: www.taz.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.06.2013 13:48 Uhr von wrazer
 
+21 | -1
 
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Genial. Wenn ich jetzt weiß, dass es zuzeit vermehrt Überfälle in meiner Stadt gibt. Darf ich nicht mehr alleine rausgehen, weil ich sonst im Falle eines Überfalls eine Mitschuld trage?
Ungefär so: Nachdem dem heutigen Erkenntnisstand war grundsätzlich davon auszugehen, dass ein verständiger Mensch zur Vermeidung eigenen Schadens nicht alleine vor die Tür geht. Bei dem Richter sehe ich dann auch gute Chancen für Vergewaltiger. Als Frau ist grundsätzlich davon auszugehen......

Wenn man will, dass sich die Manschen selbst schützen, dann das Gesetz zur Helmpflicht erlassen. Solche Grauzonen sind für niemanden gut.
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17.06.2013 13:59 Uhr von bigpapa
 
+6 | -3
 
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Wieso wird eigentlich nicht mehr die Schuldfrage geklärt. ?

Heutzutage ist es deine Pflicht wie ein Panzer rumzurennen, nur damit andere ein nicht so verletzten.

Ich finde das Verkehrsrecht ist ein Recht der Weicheier geworden. Wer ein Unfall baut, mit einer Handlung für die man unter normalen Umständen ein Knöllchen oder Schlimmeres bekommt, gehört in den Knast.

Aber wie ich schon mal geschrieben hab, die Methode wie man ein Menschen verletzt bzw. tötet ist, ihn mit den Auto zu killen, und es dann als Unfall abzutun.

Ich finde Fahrradhelme zwar grundsätzlich eine sehr sinnvolle Sache, nur finde ich nicht das man bestraft wird, wenn man keinen hat. Vor allen solange nicht, solange die Teile nicht Pflicht sind. Ich verstehe allerdings auch nicht, wieso die Teile nicht längst Pflicht sind.

Und den Rest gebe ich mein Vorredner wrazer Recht.

Gruß

BIGPAPA
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17.06.2013 14:03 Uhr von bigpapa
 
+8 | -2
 
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Nachtrag :

Ich habe grade den Artikel gelesen. Dazu muss ich als Rollerfahrer sagen, das so ein Verhalten leider die Norm ist.

Die Frau riskiert ihr Leben, Ihre Autotür, und das Leben anderer Menschen. In einen solchen Fall von ein Unfall zu sprechen ist in meinen Augen blanker Hohn.

Ein Unfall ist etwas was passiert, obwohl man alles was normal möglich ist, getan hat.

90% aller "Unfälle" sind in meine Augen keine Unfälle, sondern das Ergebnis einer egoistischen Fahrweise. Ich rede nicht einmal von "Überschätzung".

In 20 Jahren die ich jetzt schon Roller fahre, habe ich so ziemlich alles in dieser Richtung von egoistischen und arroganten Autofahrern erlebt.

Gruß

BIGPAPA

p.s.: Ich weiss das ich für diese Ansicht wider eine Menge Minus kassiere, aber ich möchte jeden Autofahrer mal raten sich für ne Woche auf ein Roller zu setzen.

[ nachträglich editiert von bigpapa ]
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17.06.2013 14:23 Uhr von wrazer
 
+7 | -1
 
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@bigpapa

Auto, Fahrrad, Roller, Fußgänger. Das wird immer so deutlich getrennt. Jeder schimpft auf den anderen. Es gibt genauso Rollerfahrer, die sich einiges rausnehmen im Starßenverkehr. Ich denke das kann man nicht an der Art der Fortbewegung festmachen.

Aber kann natürlich nie schaden sich mal in die Situation andere Verkehrsteilnehmer hineinzuversetzen.
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17.06.2013 14:38 Uhr von tafkad
 
+4 | -1
 
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Also wenn ich das richtig verstehe ist der Richter daran mit schuld wenn er vom Radfahrer paar auf die Mappe bekommt, weil solche Urteile fordern solch ein Handeln regelrecht raus...
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17.06.2013 15:26 Uhr von jschling
 
+4 | -0
 
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war schon ein Oberlandesgericht (also nicht die Nieten vom Amtsgericht), was verwundert

das Urteil ist völlig pervers, denn im Ergbnis kann ein Fahradfahrer eine Kopfverletzung haben und selber sehen, wie er die Kosten der Behandlung trägt (hier wurden 20% aberkannt)
Beim Schmerzengeld kann ich das etwas nachvollziehen, aber nicht bei den Behandlugskosten

hoffenlich haut dem Richter mal einer kräftig auf die Fresse - denn dann werden seine Kollegen nur urteilen können: wer solche Urteile fällt, der ist 100%ig selber Schuld
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17.06.2013 18:16 Uhr von HelgaMaria
 
+3 | -0
 
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Ich habe genug von dieser Gesetzesgängelei. Ich fahre gern Rad....sollte eine Helmplicht kommen, werde ich kein Rad mehr fahren und gut ist.

Zu welchen Dingen will man uns noch alles zwingen?
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18.06.2013 00:39 Uhr von olli58
 
+3 | -0
 
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Helm auf aber halb nackt und beim Unfall die Haut von den Knochen schubbern.
Wenn schon denn richtig mit Kevlaranzug und Rundumprotektoren.
Diese blöden Richter,von nix ne Ahnung, machen immer nur halben Kram.;)

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