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Altkanzler Helmut Schmidt attackiert Angela Merkel: Keine Ahnung von Finanzen

Der Altkanzler Helmut Schmidt hat Kanzlerin Angela Merkel heftig attackiert.

Er bescheinigte ihr keine Ahnung von Finanzen zu haben: "Das ist eine, die über Finanzen nicht Bescheid weiß, aber über sie verfügt", kritisiert der Altkanzler.

Vor allem der Zahlungsbilanzüberschuss macht Schmidt Sorgen, denn Deutschland exportiert mehr Waren als es importiert.


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WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Angela Merkel, Finanzen, Altkanzler, Helmut Schmidt
Quelle: www.spiegel.de

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28 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.06.2013 12:17 Uhr von quade34
 
+5 | -8
 
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Ein Bundeskanzler ist immer nur so gut wie seine Berater. Für die Finanzen hat sie den besten von allen Bisherigen zur Verfügung. Und Herr Schmidt war auch nicht gerade ein Finanzgenie. Also mal den Ball flach halten, Herr EX.
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17.06.2013 12:36 Uhr von Schnulli007
 
+7 | -8
 
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Ist doch logisch, Nikotin-Helmut will seinem Lieblings-Ziehkind Steinbrück ein wenig Wahlhilfe verschaffen.

Wird aber kaum was nutzen.

[ nachträglich editiert von Schnulli007 ]
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17.06.2013 12:37 Uhr von SN_Spitfire
 
+8 | -6
 
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Vorsicht mein lieber Helmut...

Dein gehirnfrisierter Altkanzler Schröder war deutlich schlimmer und der deutsche Bundesbürger leidet heute noch unter den damaligen Entscheidungen.

Aber Hauptsache er darf sich das Recht nehmen, überall und zu jeder Zeit zu Rauchen.

Aber klaaar doch. Es ist Sommer und Wahlkampf. Da dürfen so alte Herren ja auch mal auf die Pauke hauen.

Wird Zeit, dass er abdankt...
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17.06.2013 12:44 Uhr von rolk996nagelneu
 
+10 | -3
 
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ich halte normalerweise nichts von der roten Partei SPD aber hier hat der Altkanzler mal ausnahmsweise Recht!!!! wacht auf Leute und wählt diese Blutsauger ab sonst schaut es in ein paar Jahren düster aus!!!!!!
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17.06.2013 13:02 Uhr von ROBKAYE
 
+6 | -1
 
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Das die Kohle geflossen ist um den Finanzverlust der Bankenmafia bei der Griechenlandpleite zu begrenzen, war schon immer allen Menschen klar, die etwas weiter denken, als nur bis zur nächsten McDonalds Filiale... nur niemand hat darüber gesprochen, auch die (von Konzernen und Banken finanzierten) Medien nicht (wen wunderts)... wie immer war das alles nur mal wieder verrückte Fantasie der Verschwörungstheoretikergemeinde .... *gääähn*
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17.06.2013 13:03 Uhr von Klugbeutel
 
+6 | -3
 
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Da Deutschland schon seit Jahrzehnten immer mehr Schulden macht die wir nie wieder zurückzahlen können- würde ich sagen, dass jede Hausfrau mehr Ahnung von Finanzen hat als unsere Politiker.
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17.06.2013 13:05 Uhr von rolk996nagelneu
 
+4 | -7
 
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@zensus
Seh ich auch so, vor der AfD gab es keine Alternative ausser Protestwählen oder einfach zu Hause liegen bleiben und Nichtwählen!!
Meiner Meinung nach ist die AfD die einzige Chance unser Land vor dem finanziellen und kulturellen Aus zu retten...
Meine Stimme hat die AfD....
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17.06.2013 13:45 Uhr von Marple67
 
+3 | -2
 
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Wo er Recht hat da hat er Recht!

Meiner Meinung nach ist die derzeitige Regierung die inkompetenteste die wir je hatten. Keine Pläne oder Visionen, das Merkel reagiert nur auf das was grade passiert und das ohne groß über die Folgen ihrer Hauruck-Aktionen nachzudenken.

Aber der deutsche Aroganzmichel genießt die Tatsache das er mit dem Finger auf die vermeindlich armen Südländer zeigen kann und fühlt sich stark und überlegen dabei (joh mi san wieder wer). Ergo wird er sein Kreuzchen wohl wieder an der "richtigen" Stelle machen, ich könnte kotzen!
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17.06.2013 14:07 Uhr von ghostinside
 
+3 | -0
 
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Schmidt macht den Bückling für den ehemaligen Finanzminister Steinbrück, der im Krisenjahr 2008/09 nichts auf die Reihe bekommen hat, aber kritisiert Merkel für ihre Ahnungslosigkeit. Da ist der Einäugige unter den Blinden wieder mal der König. Aber leider ist Deutschland komplett sehbehindert.

[ nachträglich editiert von ghostinside ]
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17.06.2013 15:05 Uhr von ThomasHambrecht
 
+3 | -1
 
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@rolk996nagelneu
Die AfD ist lediglich eine Partei die "behauptet" die deutschen Finanzen retten zu können.
Jedoch will keiner eine Koalition mit den Alternativen - also bräuchten sie 51% Stimmen.

Und auch dann weiß keiner ob deren Plan aufgeht.
Das ist wie mit Arbeitslosen, die sich selbständig machen wollen. Alle haben einen Plan, aber nach drei Jahren können nur 3 von hundert davon leben. 97% der Pläne funktionierten nicht.
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17.06.2013 15:25 Uhr von Thimphu2003
 
+5 | -2
 
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Der größte Schuldenmacher in der Geschichte der Bundesrepublik ist die aktuell regierende Koalition aus CDU/CSU/FDP.
Nicht mal Kohl hat prozentual mehr Schulden gemacht.

Schäuble hat innerhalb von 4 Jahren die Verschuldung um 25% hochgeschraubt. Das ist REKORD !!!

Hans Eichel war der letzte Finanzminister, der die Verschuldung nenneswert zurückfahren konnte.

Übrigens:
die einzige Partei, die in 2012 mit ihrem Geld nicht ausgekommen ist und sogar Schulden machte, war
.....die FDP.

Trotz millionenschweren Spenden aus der Wirtschaft.
Sogar die LINKE (die quasi überhaupt keine Spenden bekommt) hat schwarze Zahlen geschrieben und kam mit ihrem Geld aus.

Soviel zur angeblich finanzkompetenten Regierungspartei FDP !
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17.06.2013 15:32 Uhr von Superplopp
 
+7 | -4
 
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Die Kommentare hier sind lustig.

Kinder die meinen sie hätten mehr Lebens- und Führungserfahrung als ein Helmut Schmidt sollten das Kommentieren lassen.
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18.06.2013 12:48 Uhr von ArrowTiger
 
+0 | -0
 
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@Zensus:

-- "AFD hat Ahnung und das ist jetzt amtlich"

Und was hat dein weiteres Zitat mit der AfD zu tun? Da werden nur die Ergebnisse der Studie von Attac genannt, und die haben mit der AfD ganz sicher nichts am Hut! ;-)
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18.06.2013 12:54 Uhr von ArrowTiger
 
+1 | -0
 
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@Klugbeutel:

-- "Da Deutschland schon seit Jahrzehnten immer mehr Schulden macht die wir nie wieder zurückzahlen können- würde ich sagen, dass jede Hausfrau mehr Ahnung von Finanzen hat als unsere Politiker."

Sicher nicht! VWL != BWL

Das Schuldenmachen ist in Volkswirtschaften überhaupt kein Problem, sondern eher notwendiges Übel. Da es (normalerweise) um Zentralbankgeld geht, gibt es auch keine privaten Gläubiger. Zu viel "Schuldenmachen" (und das ist relativ) kann manchmal zu erhöhter Inflation führen, das war´s dann aber auch schon. In der Regel gleicht sich das auch wieder aus. Unser derzeitiges Problem ist die Finanzkrise und das Fakt, daß die EZB, im Gegensatz zu anderen Zentralbanken, nur über Privatbanken Geld an Länder leihen kann. Letzteres ist höchst schwachsinnig!

Andere, gesündere, Volkswirtschaften sind übrigens teils noch viel, viel höher verschuldet, als Deutschland oder Griechenland.
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18.06.2013 12:58 Uhr von ArrowTiger
 
+1 | -0
 
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@rolk996nagelneu:

Welche Alternative zur derzeitigen Politik meinst du in der AfD zu erkennen? Die sind noch marktradikaler ausgerichtet, als CDU und FDP zusammen!

Eine echte Alternative zur derzeitigen antisozialen und antidemokratischen Politik stelle ich mir jedenfalls anders vor, und die sehe ich derzeit realistisch nur bei den Linken.
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18.06.2013 13:00 Uhr von ArrowTiger
 
+1 | -1
 
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@Superplopp:

-- "Kinder die meinen sie hätten mehr Lebens- und Führungserfahrung als ein Helmut Schmidt sollten das Kommentieren lassen"

Obrigkeitshörigkeit war schon immer der Tod des eigenständigen Denkens. Und wenn du wirklich glaubst, daß hier keiner Ahnung von der Materie hat, dann täuscht du dich gewaltig.
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18.06.2013 13:06 Uhr von Superplopp
 
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ArrowTiger:

Schöner Spruch ;)

Du bist doch sicher auch so ein Reichsdeutscher mit Reichspersonenausweis.

[ nachträglich editiert von Superplopp ]
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18.06.2013 13:14 Uhr von ArrowTiger
 
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@Superplopp:

-- "Du bist doch sicher auch so ein Reichsdeutscher mit Reichspersonenausweis."

Nichts könnte falscher sein! Ich halte Schmidt dennoch nicht für die Quelle der Weisheit, auch wenn er mit seiner Aussage zu Merkels finanzpolitischer (besser "makroökonomischer") Inkompetenz durchaus nicht unrecht hat.
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18.06.2013 14:46 Uhr von Thimphu2003
 
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Auf alle Fälle hat Steinbrück mehr Ahnung von Finanzen als diese ganzen Merkels, von der Leyens, Kauders und Altmeiers zusammen.
Höchstens Schäuble ist im Stande, ihm das Wasser zu reichen. Aber auch der kann es nicht, hat er die Verschuldung Deutschlands ja extremst hochgefahren (um ein ganzes Viertel in nur 4 Jahren), statt zu senken.

Und wir werden es zahlen müssen. Wir, die normalen Steuerzahler.

Deshalb:
Subventionsabbau (z.B. Mövernpick-Steuer, Dienstwagenbesteuerung, Steuervorteile für kinderlose Ehepaare)
Steuern rauf für Reiche und Superreiche (49% ab 100.000,- €)
Mindestlohn für Geringverdiener, damit diese nicht Steuersubventioniert für 4,50 € arbeiten müssen und Sozialbeiträge leisten können.
EU-weites Steuerabkommen mit allen übrigen EU-Steueroasen. Aber nicht so eine Krücke wie mit der Schweiz geplant, sondern richtig und fair gegenüber dem Normalverdiener.

Und damit die Staatsschulden senken.

Ich habe keine Lust die Zeche für die Leute zu zahlen, die seit 20 Jahren von den Marktliberalen gehätschelt und getätschelt werden. Und uns mit ihrer Zockerei und Steuerflucht die Misere eingebrockt haben.

[ nachträglich editiert von Thimphu2003 ]
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18.06.2013 15:07 Uhr von ArrowTiger
 
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@Thimphu2003:

Deine Vorschläge sind natürlich alle sehr sinnvoll. ;-)

Allerdings halte ich Steinbrück in wirtschaftlichen Fragen, im Gegensatz zu dir, für mindestens genau so unfähig, wie Merkel oder Schäuble. Auch die Wahl seines Sprechers Rolf Kleine spricht Bände, wohin der Hase läuft!

Aber Steinbrück waren wir ja schon mal uneins. ;-)

Alles neoliberale Dogmatiker, von ebensolchen beraten - und vermutlich gut abgeschottet vom Zugang zum breiten Wissen und Erfahrungsschatz der Makroökonomie, sonst würden sie die weltweite Kritik aus seriösen Expertenkreisen wohl kaum ignorieren können. Anders kann ich mir den sturen Blindflug der Genannten jedenfalls nicht wirklich erklären. Der Drehtüreffekt wird es wohl kaum sein, denn leiden werden erfahrungsgemäß ausnahmslos alle, wenn das marktradikale Programm so weitergeht, auch die sogenannten "Eliten"...

N.B.: Ich bemerke gerade, daß mein Großvater mütterlicherseits vor dem Dritten Reich bei der damals ähnlich verlaufenden Entwicklung auch zu ähnlichen Erkenntnissen und Aussagen gekommen ist. Ich hoffe nicht, daß das Ganze die gleiche Richtung nimmt. Immerhin sind Neoliberalismus und Faschismus eng verwandt! 8-/

[ nachträglich editiert von ArrowTiger ]
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18.06.2013 16:35 Uhr von Thimphu2003
 
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@ArrowTiger
Sicherlich sind wir uns in der überwiegenden Mehrzahl von Argumenten einig. Ich würde viele deiner Argumente sogar gerne übernehmen.
Aber...
ich bin (leider?) etwas zu pragmatisch dafür.

Ich denke, einen radikalen Umbau der Gesellschaft können wir nicht gehen. Zumindest nicht alleine in Europa; und weltweit schon gar nicht. Es sind alles here Ziele, die du ansprichst.

Die Gesellschaft ist aber nicht bereit dafür, weil der Marktegoismus einfach zu verlockend ist. Wir sind anscheinend noch nicht genug auf die Schnauze gefallen 2008. Viele sind sich wieder selbst der Nächste und wollen mehr und mehr und mehr. Und dieses "Mehr" hat nur bedingt etwas mit Wachstum zu tun. Sondern viel mehr mit Gier. Und das ist der Unterschied zu vernünftigem Wachstum.

Wenn die Deutsche Bank eine Zielvorgabe von 45% Gewinnsteigerung ausgibt (wie ja geschehen)... ist das nicht Wachstum, es ist schlichtweg pervertierte Ökonomie. Ackermann wird aber als Held gefeiert. Das ist für viele das Maß der Dinge.
Wo sollen die 45% aber herkommen? Hat sich das ein Angestellter der Deutschen Bank mal gefragt? Wem wird dieses Geld weggenommen, so daß auf den Konten der Manager 2-stellige Millionenbeträge als Boni landen? Das Geld wird doch nicht einfach gedruckt. Es fehlt somit an andere Stelle.
Hier muß etwas getan werden. Diese ganze Finanzökonomie mit wenigen Protagonisten wird uns (Gesellschaft, Politik) sonst in Zukunft noch mehr lenken.

Diese Perversion muß gestoppt werden.

Und deshalb: die Sozialdemokratie ist sicherlich nicht der Weisheit letzter Schluß. Aber sie sind am ehesten fähig, etwas zu tun. Weil sie stark genug sind. CDU/CSU/FDP tun sicher nichts. Die huldigen höchstens den ganzen Ackermännern und Steuerschlupflochsuchern.

Aber wenn man nicht mal denen eine Chance gibt, etwas (!) zum Besseren zu wenden... dann passiert überhaupt nichts. Das ist die Krux.
Und mir sind 25% reale Änderung zum Besseren hin lieber als
100 theoretisch gewollte Änderung, die aber nicht durchgebracht werden.
Und...es ist doch zumindest ein Anfang!
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18.06.2013 16:56 Uhr von ArrowTiger
 
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-- "Und mir sind 25% reale Änderung zum Besseren hin lieber"

Klar, sehe ich auch so. Wird mit Steinbrück aber m.E. auch nicht zu machen sein. Ich sehe zwischen ihm und dem Team Merkel/Schäuble keinen gravierenden Unterschied. Schon gar nicht, nachdem er den Volksverhetzer Rolf Kleine als Sprecher benannt hat! Sorry, aber das passt zu meinem Bild von Steinbrück wie "Arsch auf Eimer". ;-)

Hätte die SPD einen weniger dogmatischen Kanzlerkandidaten gewählt, in Zweifel wäre ich sogar mit Gabriel einverstanden gewesen, hätte ich meine geplante Stimmvergabe vielleicht nochmals überdacht. Noch besser wäre natürlich jemand außerhalb des Seeheimer Kreises oder der Netzwerker gewesen...
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18.06.2013 17:27 Uhr von Thimphu2003
 
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naja, da stehen halt die Pragmatiker gegen die Fundis... ;-)

Ich muß auch sagen, daß die Opposition im Gegensatz zur Regierungskoaltion schon so einiges auf den Weg bringen will, was vor 12 Monaten von Regierungskreisen zwar noch als ausgemachter Blödsinn tituliert wurde, aber jetzt selbst bei denen im Programm steht.

Du hast natürlich Recht, daß sich die Grenzen dadurch vermischen. Aber nach Links hin und nicht noch weiter nach rechts.
Das ist doch das Verdienst der Opposition, oder nicht?

Allerdings glaube ich nicht, daß die verstaubt-konservative Regierung tatsächlich diese Dinge auf den Weg bringt (Mindestlohn, Mietpreisschranke, Erhöhung des Elterngeldes, usw)
Denn die wollen das ja eigentlich gar nicht. Merkel macht aber ein populistisches Traumschloß draus. Einkassiert werden diese Traumschlösser jedoch sicherlich sofort nach der Wahl. Auch hier unterscheidet sich die Opp. von der Reg.-koalition.
Ich denke, die SPD setzt mind. 50% von den geplanten Änderungen innerhalb 1 Jahres um. Die CDU evtl. nur 10%... mit dem Hinweis auf den sich sträubenden FDP-Koalitionspartner.
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18.06.2013 17:37 Uhr von ArrowTiger
 
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@Thimphu2003:

-- "naja, da stehen halt die Pragmatiker gegen die Fundis... ;-)"

*lach*

Für Pragmatiker sind die dann aber schon verdammt erfolglos - bzw. sogar schädlich; denn was Schröder hier angerichtet hat, ist kaum mehr in überschaubarer Zeit zu reparieren. Bei Steinbrück sehe ich da keinen Kurswechsel weg vom neoliberalen Dogma.

Ohne Mindestlohn oder anderweitige Auflösung des Niedriglohnsektors werden wir "Normalos" jedenfalls bald kein Land mehr sehen. Und Hartz IV gehört schon aufgrund seiner verfassungsrechtlich bedenklichen Punkte schlichtweg wieder abgeschafft. Hat keinerlei Vorteile gebracht, dafür aber die Armut verschärft und dem Lohndumping Vorschub geleistet. Und das ausgerechnet von der SPD! (Tja, wer sich die Gesetze von Bertelsmann oder der INSM schreiben lässt... 8-^)

Naja, man wird sehen...

[ nachträglich editiert von ArrowTiger ]
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19.06.2013 09:53 Uhr von Thimphu2003
 
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Steinbrücks Politik kann man nun wahrlich nicht "neoliberal" nennen. Wo steckst du dann die wesentlich wirtschaftsnähere CDU hin. Und vor allem die FDP und gar die AfD?
Sie ist - wie ich schon sagte - eher pragmatisch.
Er macht ja die Politik auch nicht alleine, sondern hat viele Punkte von der Partei übernommen. Er ist kein Diktator. So ist das nunmal in demokratischen Parteien, wo viele Leute viele Meinungen haben. Auch da muß in der Fraktion erst mal alles beschlossen werden. Per Abstimmung ganz demokratisch. Und erst dann geht man damit in die Öffentlchkeit. Erst dann steht das Programm.

Und... die SPD will ja nach links korregieren. Was ist daran schlimm?
Gleich mit dem Holzhammer alles verändern bekommst du doch hier gar nicht durch. Das kannst du vergessen. Deshalb wird die LINKE auch kein Koalitionspartner. Soetwas muß man peu á peu machen, schrittweise. Was Kipping teilweise fordert ist in unserer momentanen Gesellschaft nicht zu realisieren.
Weitergehende Forderungen erhöhen nur die Chance für schwarz/gelb, wieder die Politik zu machen, die so viele Menschen in Deutschland nicht mehr wollen. Weil die Mehrheit Angst vor "Sozialismus" hat. Und für viele ist eine Mietpreisbremse schon Sozialismus (so bescheuert das natürlich auch ist, die Leute sind aber teilweise recht einfältig in ihrer Aversion gegen soziale Ideen).

Nochmal... deshalb lieber pragmatisch "etwas" nach links, als gar nicht "viel" nach links.

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