17.06.13 11:12 Uhr
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Fachkräftemangel in Deutschland - Die Griechen kommen

Der griechisch-stämmige Personalvermittler Stavros Antoniou vermittelt seit 4 Jahren griechische Fachkräfte nach Deutschland. Vor allem die hohe Arbeitslosenquote von 25 Prozent stellt für ihn einen Anreiz dar.

Alle vermittelten Fachkräfte müssen sich vorher ausreichende Deutschkenntnisse aneignen, um eine reibungslose Vermittlung zu gewährleisten.

Das Geschäft läuft so gut, dass er mittlerweile sieben Angestellte hat und eine Agentur in Spanien eröffnet hat, da von deutschen Krankenhäusern verstärkt Anfragen nach spanischen Ärzten kamen.


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WebReporter: Nightvision
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Griechenland, Fachkräftemangel, Fachkraft
Quelle: www.zeit.de

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17.06.2013 11:12 Uhr von Nightvision
 
+21 | -4
 
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Ja klar , die gehen alle wider zurück . wohin sollen die zurückgehen,denn Griechenland geht immer mehr den Bach runter. dieser angebliche Fachkräftemangel ist doch hausgemacht,denn unsere gehen ins Ausland wo sie vernünftig bezahlt werden und dafür kommen diejenigen denen es in der Heimat so schlecht geht das sie sich hier ausbeuten lassen. das nenne ich ein Supersystem ,das den Menschen hilft wo es nur kann.
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17.06.2013 11:21 Uhr von Major_Sepp
 
+29 | -13
 
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Die griechischen Fachkräfte sind eine Bereicherung für uns alle. Viele davon haben Abschlüsse in Studiengängen vorzuweisen, die es hierzulande nicht einmal gibt.

-Master of Vetternwirschaft
-Bachelor of Corruption
-Dipl. Faulenzer

etc.
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17.06.2013 11:45 Uhr von Bildungsminister
 
+14 | -7
 
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Eure Argumente könnten so auch in Werbebroschüren der NPD stehen. Eines nach dem anderen.

Es ist doch vollkommen unerheblich warum es einen Mangel an Fachkräften gibt, und es hängt ja nicht zuletzt am miesen deutschen Bildungssystem und der miesen deutschen Bezahlung für Arbeit. Dennoch gibt es diesen Mangel, vor allem auch bei Ärzten und anderen Fachkräften. So lange dieser Mangel nicht abgestellt ist, und im Grunde wird dafür ja nun auch nichts getan, ist es nun mal Fakt, dass es Berufe gibt, in denen es an Personal fehlt.

Das nun den Griechen, oder wem auch immer, vorzuwerfen, wo doch zig Deustche Jahr für Jahr selbst ins Ausland gehen, und dort Arbeitsplätze "belegen", halte ich für sehr gewagt. Man muss denn auch mal eines erkennen. Ich habe es noch nie erlebt, dass sich Griechen, Spanier, oder auch Portugiesen hier nicht eingelebt hätten. Bei denen funktioniert Integration meist nahtlos.

Aber klar, es ist offenbar leichter mit verblödeter Polemik um sich zu schmeißen. Irgend wen muss man ja für das eigene Versagen verantwortlich machen. warum auch mal bei sich selbst anfangen...

Die Deutschen, zumindest ihr hier, haben wirklich nichts dazu gelernt. Nicht nur, dass man sich in der Eurokrise wie Großgrundbesitzer aufführt, nein, man geht dann auch noch mit Argumenten hausieren, die man so schon mal ab ´33 gehört hat.
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17.06.2013 12:06 Uhr von ThomasHambrecht
 
+4 | -4
 
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Danke - mein letzte Arbeitgeber war Grieche (1995-2000).
Damals hat er durch Finanzberatung einige Menschen ruiniert - dann hat er Konkurs gemacht - und vor kurzem saß er wegen Betrug in Untersuchungshaft.

Das war eine Fachkraft im Bankenwesen. Seine Kollegen haben in Griechenland auch ganze Arbeit geleistet.

Hoffentlich kommen andere Fachkräfte.
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17.06.2013 12:39 Uhr von Gorli
 
+3 | -1
 
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@ Major_Sepp:
Seit diesem Jahr gehen die Babyboomer in Rente, wo jeder einzelne Jahrgang doppelt soviele Arbeiter wie die Anzahl der Schüler ist, die jetzt grade ihren Schulabschluss machen.

Können die Deutschen nicht einmal etwas tun, was für ihre Wirtschaft gut ist? Zum Beispiel eine Greencard oder Talentscouts in den Krisenstaaten um hochqualifizierte Arbeitslose nach Deutschland zu locken? Neee, wäre ja unmoralisch und am ende bringen die noch ihre Kultur mit und blablabla....
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17.06.2013 12:50 Uhr von Kantiran82
 
+3 | -1
 
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Also wenn man sich das Bildungsniveau der unter 20 Jährigen anschaut merkt man wo die deutsche schulbildung hingeht und zwar in den Keller.
Ich bin AG II empfänger und feind der Bild das Schmierblatt ist gottseidank nicht in meiner Zeitungstour vorhanden eher richtige Zeitungen wie Lippische Landeszeitung oder Süddeutsche Zeitung.
Heute morgen war ich beim Jobcenter und bekam den Auftrag von meinen Fallmanager 3 Bewerbungen pro Monat rauszuhauen und zwar bis September. Mal sehen was daraus wird.
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17.06.2013 12:55 Uhr von architeutes
 
+1 | -2
 
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Zur News ,wenn Krankenhäuser hierzulande keine Ärzte finden haben sie gar keine andere Wahl als woanders zu suchen.
Und wenn ein junger Arzt aus Griechenland hier sein Glück versuchen möchte, dann darf er es gerne tun ,und das als vollwertiges Mitglied der Gesellschaft.

[ nachträglich editiert von architeutes ]
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17.06.2013 13:32 Uhr von eini1
 
+2 | -0
 
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Das Niveau der Kommentare hier wird echt immer schlechter und bewegt sich kaum noch über NPD-Niveau.

Ja, es ist nicht gut für deutsche Fachkräfte wenn die Südeuropäer hier Lohndumping betreiben, das wird noch mehr ins Ausland treib als jetzt eh schon.

Aber was kann der normal griechische Absolvent dafür? Hat der die ganzen Beamten eingestellt? Hat der entschieden, Milliarden via Staatshilfen in europäische Banken zu pumpen,
weil die erhöhten Zinseinnamen lieber zur Bereicherung als als Risikorücklage verwendet wurden? Haben die die Staatsbilanzen frisiert um in den Euroraum zu kommen (waren übrigens die gleichen Banken die wir jetzt retten)?

Hört bitte auf den einfachen Griechen die schuld an der ganzen Scheiße zu geben und engagiert euch lieber gegen die Europakommission, die sich gerade die Bankenregulierung von massiver Lobbyarbeit bis zur Unwirksamkeit verwässern lassen.
UNSERE Volksvertreter in Brüssel (die Kommission wir von den Landesregierungen gestellt) beschließen gerade das nächste Griechenland und ihr haut lieber auf den kleinen Maschinenbauer oder Medizinstudenten!
Manchmal fühlt man sich echt schäbig deutscher zu sein!
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17.06.2013 14:17 Uhr von ghostinside
 
+2 | -0
 
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Ihr seid doch selbst Schuld. Geht doch auf die Straße und demonstriert für höhere Löhne. Ich wette, nicht einer von euch hat jemals eine Eingabe, Petition dafür unterschrieben oder selbst aufgegeben, oder an einer Demo teilgenommen. Es ist eben viel leichter hinter dem Laptop gegen andere zu hetzen und die Schuld von sich zu weisen während einem das Recht und Eigentum unter dem Arsch weggeklaut wird. Einige werden wahrscheinlich noch mehr schizo sein und die gleiche Scheiße im September wiederwählen.
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17.06.2013 14:29 Uhr von Steel_Lynx
 
+0 | -1
 
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Ich weiss nicht was ihr habt, die Kommentare hier haben nichts, aber auch garnichts mit NPD-Niveau zu tun. (Man sollte sich schon informieren, bevor man Vergleiche anstellt). Niemand hat hier gesagt sche...s Griechen oder ähnliches. Also last mal diesen Hinweis auf die NPD.

Ja es gibt genug Deutsche, welche nicht Arbeiten wollen. Genauso gibt es jedoch auch Deutsche, welche zum verrecken keine Ausbildung bekommen oder nach dem Studium auf der Strasse sitzen. Gerade bei den Pflege- und Heilberufen (ein richtiger Knochenjob) verdienen die Angestellten (Privatkliniken mal ausgenommen) einen Fliegendreck an Lohn und müßen Buckeln wie sau.

Es ist mir egal ob:
-spanische Ärzte
-indische Informatiker
-griechische Krankenpfleger
-japanische Matematiker
oder oder oder

Fakt ist: viele Firmen möchten heute einen 16 Jährigen, mit abgeschlossenem Studium und 5 Jahre Berufserfahrung, welcher einen Vertrag unterschreibt ohne Urlaubsanspruch, mit unbezahlten Überstunden, verzicht auf Lohnerhöhungen und sofort Kündbar ohne Frist oder Abfindung.

Aber Ausbildung oder Festanstellung will keiner mehr machen.
Im Handwerk wirst du heutzutage als Akkord oder als Subunternehmer beschäftigt.
In der Industrie über Zeitarbeitsfirmen und der Rest über Scheinselbsständigkeit.

Da kommt es doch gelegen, wenn man Fachkräfte anheuert, die für "ein bischen weniger" wie normal die gleiche Arbeit machen und dafür auch noch Dankbar sind!
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17.06.2013 15:33 Uhr von Marco73230
 
+1 | -0
 
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war irgendwie klar dass in den Kommentaren zu dieser News permanent auf die Griechenland Hilfsmilliaren eingegangen wird, die zwar zu einem großen teil von Deutschland kommen aber im übrigen auch von anderen EU Ländern.
Es mag an meinem Bekannten- und Freundeskreis liegen, aber irgendwie kommt es mir so vor dass genau die hier immer um Steuermilliarden jammern, die den Arsch nicht hoch bekommen und selber gar keine oder kaum Steuern zahlen.
Nie geschafft was vernünftiges zu lernen und sich dann hinstellen und sagen "für das Geld steh ich morgens nicht auf". Tja dann kommt halt nun mal der Grieche oder was weis ich wer und steht Morgens für die Kohle auf und hängt sich rein, in paar Jahren hatter sich bewiesen und verdient auch vernünftig, weil er oder sie sich durch Leistung und Konstanz wertvoll für das Unternehmen gemacht hat.
Mir ist schon klar dasss das nicht immer so läuft und es Unternehmen gibt die ihre Leute tatsächlich nur ausbeuten. Aber diese ewige Jammerei in Deutschland nervt langsam tierisch.
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19.06.2013 13:25 Uhr von ladyinpink
 
+0 | -1
 
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Seh ich genauso.
Fachkräfte gibt es bei uns genug, man will sie hier nur mit einem Hungerlohn anspeisen bzw setzte sie im Volontariat oder als Praktikant ein und verspricht ihnen einen tollen Vertrag nacher und dannach werden sie ausgetauscht.

Es gibt definitiv Länder, dort ist die Situation um einiges schlimmer, aber dennoch ist diese Tendenz auch in D vorhanden.
Wenn ich da sehe, dass sich z.b studierte Naturwissenschaftler teilweise mit Hilfsjobs bzw Jobs unter 1.700 Netto begnügen müssen geht mir die Hutschnur hoch..

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