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Attac: Der größte Teil der EU-Milliarden an Griechenland sind bei den Banken

Nach Angaben des globalisierungskritischen Bündnisses Attac sind die meisten Hilfsgelder der EU, die an Griechenland geflossen sind, jetzt bei den Banken und bei den reichen Kapitalanlegern.

160 Milliarden Euro von den 207 Milliarden Euro Krediten, die die EU Griechenland gewährte, sind somit bei den Reichen und den Geldhäusern gelandet.

Lisa Mittendrein von Attac Österreich sagte: "Das Ziel der politischen Eliten ist nicht die Rettung der griechischen Bevölkerung, sondern die des Finanzsektors."


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WebReporter: leerpe
Rubrik:   Politik
Schlagworte: EU, Griechenland, Milliarden, Attac
Quelle: www.open-report.de

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17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.06.2013 09:11 Uhr von vmaxxer
 
+24 | -0
 
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Ging es jemals um etwas anderes?

Wurde auch afaik nichtmal propagiert, sondern eher frei nach dem Motto:" Sterben die Banken, stirbt der Staat"
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17.06.2013 09:30 Uhr von tafkad
 
+21 | -0
 
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Aha und hat jemand was anderes erwartet? Es ging nur um eine einfachere Umverteilung von Geld, mehr nicht. Wer das immer noch nicht gemerkt hat der ist echt nicht lebensfähig...
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17.06.2013 10:03 Uhr von Petaa
 
+10 | -0
 
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Was ist daran jetzt eine News? Jeder Schuld steht ein Guthaben gegenüber und das nun mal sehr oft bei sowieso schon reichen Personen und den Banken.

Es war von Anfang an klar, dass die Hilfsgelder nur zu einem winzigen Teil wirklich bei der Bevölkerung ankommen werden.

Interessant wäre wie viel Milliarden Euro bei Banken außerhalb von Griechenland gelandet sind.

Es war ein großer Fehler die überhaupt weiter zu "füttern". Lieber ein großer Knall und dann wieder aufbauen als dieses langsame Ausbluten und dann trotzdem Pleite.
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17.06.2013 10:20 Uhr von learchos
 
+6 | -0
 
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Nur drei Kommentare und trotzdem Interessant das kein Griechengebasche kommt. Endlich wird eingesehen das nur die Banken das Geld bekommen haben und nur einen Bruchteil die Menschen die es brauchen. Respekt.
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17.06.2013 10:24 Uhr von tipico
 
+3 | -1
 
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:O dachte die Leute auf der Straße haben das Geld bekommen
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17.06.2013 10:35 Uhr von LucasXXL
 
+3 | -0
 
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@ Petaa du weist doch ganz genau das es nur um deutsches Geld ging. Das bleibt alles hier bei uns, es ging an deutsche Banken, bzw. deutsche Anlagen.
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17.06.2013 11:11 Uhr von SpEeDy235
 
+3 | -0
 
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Die Bürger haben doch davon nicht 1 € gesehen, man hat nur die Banken gerettet, damit die wieder so einen Mist bauen können. Der Steuerzahler und die EU darf das ausbaden.
Also kein Geld mehr für die Griechen, es sei denn es geht DIREKT an die Bürger.
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17.06.2013 11:29 Uhr von ThomasHambrecht
 
+0 | -4
 
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Es macht wenig Sinn, der Bevölkerung direkt etwas abzugeben. Denn mit kaputten Banken gibt es dann über 7 Umwege auch keinen Arbeitsplatz mehr. Bringt ja auch niemandem was.
Leider kann man den Banken nichts vorschreiben und nicht verbieten, da die Politiker von ihnen abhängig sind. Irgendwas ist schief gelaufen.
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17.06.2013 11:40 Uhr von Azureon
 
+2 | -0
 
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Aus einer anderen Quelle:

"Die Bundesregierung wies die Vorwürfe laut der Zeitung zurück. Die Menschen in Griechenland hätten davon profitiert, dass man der Regierung in Athen Zeit für Reformen verschafft und die Banken vor dem Kollaps bewahrt habe, hieß es demnach im Finanzministerium."

Interessante Aussage...
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17.06.2013 11:45 Uhr von no_trespassing
 
+1 | -0
 
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Und wo kommen die gigantischen Löcher bei den Banken her?
Die standen ja nicht immer so wackelig da. Griechenland und seine Bevölkerung hat Kredite aufgenommen in der Höhe oder ist das etwa falsch?
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17.06.2013 13:06 Uhr von ROBKAYE
 
+2 | -0
 
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Bereits vor drei Jahren habe ich vermutet, dass diese Finanzkrise eine von den Banken künstlich organisierte Krise ist, die den größten Raubzug gegen die Völker der Erde ermöglicht, den die Welt je gesehen hat... wer immer noch an eine zufällige Krise oder eine Krise hervorgerufen durch Unachtsamkeit glaubt, der hat noch nicht erlebt, was gier alles verursachen kann und wird, wenn wir nichts dagegen unternehmen.

Aber wie immer, ist das alles nur dummes Verschwörungstheoretikergefasel...

[ nachträglich editiert von ROBKAYE ]
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17.06.2013 14:18 Uhr von Wurstachim
 
+0 | -0
 
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Und die die eh schon kohle haben bis zum geht nicht mehr bekommen immer mehr in den rachen gestopft
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17.06.2013 16:19 Uhr von CoffeMaker
 
+2 | -0
 
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"Die standen ja nicht immer so wackelig da. Griechenland und seine Bevölkerung hat Kredite aufgenommen in der Höhe oder ist das etwa falsch?"

Na das ist doch der Witz an der Sache, der Staat soll Geld und Zinsen zahlen auf Geld was er eigentlich selbst schöpfen könnte. Da man die Geldschöpfung (unter der fadenscheinigen Begründung das der Staat sonst zuviel Geld drucken würde) aber schön privatisiert hat kann man so schön parasitär die Bevölkerung aussaugen.
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17.06.2013 16:20 Uhr von Frambach2
 
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Was Attac jetzt in mühevoller Kleinarbeit ermittelt hat, hat der "Stammtisch" schon Jahre gewusst.
Dieser Rest von 40 Mrd. kamen auch nicht wirklich beim Volk an, sondern wurden unproduktiv für Beamtengehälter verwendet.
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17.06.2013 20:24 Uhr von Xan
 
+1 | -0
 
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Naja, wenigstens ist es nicht bei deutschen Banken gelandet. So kann man Geld wenigstens sinnvoll verbrennen.

Deutsche Banken und Versicherer hatten 2011 nur 12,xx MRD€ griechische Staatsanleihen, noch vor dem Schuldenschnitt. Den größten Teil hatte die EZB und Frankreich.(75/19 MRD€). Die deutschen Institutionen hatten die Probleme schon frühzeitig erkannt und ihre Anleihen losgeschlagen, bevor die problematisch wurden.

Hier die Liste Stand 2011:
http://www.leimonis.com/...

Das hat sich durch den Schnitt nicht sonderlich geändert, nur der Anteil für griechische Banken ist höher geworden. Dafür ein Schuldenschnitt wär quatsch, haben sie ja selbst verschuldet. Leider gibts von 2013 noch keine so schöne Liste, sonst könnte man mal abschätzen, in wessen Taschen die Kohle genau geflossen ist.

Ich finds toll, wie da Spielgeld von der rechten in die linke Tasche gesteckt wird!
Die Gläuber haben doch längst eingesehen, daß sie dafür nicht im mindesten je eine äquivalente Bargeldauszahlung kriegen werden. Hauptsache sie können es weiter im Casino Finanzmarkt verzocken.

Das Geld war eh nie da, wieso sollte dann die Bevölkerung was davon haben.
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18.06.2013 12:36 Uhr von ArrowTiger
 
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@Azureon:

-- "Interessante Aussage... "

Ja, aber glatt gelogen, wie man an den griechischen Zuständen ja klar erkennen kann.
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18.06.2013 12:39 Uhr von ArrowTiger
 
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@ROBKAYE:

-- "Aber wie immer, ist das alles nur dummes Verschwörungstheoretikergefasel..."

Nö, eigentlich ist das Konsens unter allen seriösen Ökonomen. ;-) Naja, nicht unbedingt "künstlich organisiert", sondern eher der Gier der Spekulanten in Zusammenhang mit laxen Gesetzen zu verdanken...

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