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Googles Android gerät ins Visier der Kartellwächter

Das Mobilbetriebssystem Android wird jetzt wohl von der EU-Kommission auf Lizenzierungspraxen geprüft.

So soll Google sein Betriebssystem Android günstiger als marktüblich anbieten und mit Exklusivverträgen mit Smartphone-Herstellern seine Marktbeherrschung ausweiten.

Microsoft und Nokia könnten der Auslöser für die Untersuchungen sein, haben die beiden doch Beschwerden bei der EU-Kommission eingereicht.


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WebReporter: deereper
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Google, Android, Google+, Visier
Quelle: www.heise.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.06.2013 08:57 Uhr von efrin
 
+15 | -2
 
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microsoft und nokia sind wohl neidisch auf android
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17.06.2013 09:07 Uhr von tafkad
 
+5 | -0
 
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Aha, die sollen also ein Betriebssystem wo auch Entwickler von den Mobilgeräten Herstellern mit dran arbeiten und auch zu der entsprechenden Alliance gehören günstiger anbieten als Martüblich... Ähm ja wenn die Kartellwächter sonst nix zu tun haben... Gehen die nun auch gegen die ganzen Modder vor die es kostenlos anbieten?
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17.06.2013 10:19 Uhr von Semper_FiOO9
 
+7 | -2
 
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Wenn ich also ein Betriebssystem entwickle, soll ich genauso hoher Gebühren von den Herstellern bzw. es genauso teuer an die Hersteller verkaufen wie MS oder Apfel, nur damit die nicht rumheulen, dass die Hersteller dann lieber auf mein OS zurückgreifen? (-.\)

An MS: Entwickelt doch mal was anständiges, vllt kaufen es dann auch mehr Menschen...

[ nachträglich editiert von Semper_FiOO9 ]
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17.06.2013 10:29 Uhr von Crumble
 
+5 | -1
 
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Man stelle sich mal vor: Die meisten Programme für Linux kosten nichts.
Soll jetzt z.B. Adobe die Gimp Gemeinde verklagen, weil sie ihre Software für lau zur Verfügung stellt? Man weiß es nicht...
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17.06.2013 10:53 Uhr von Draco Nobilis
 
+1 | -0
 
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Ich glaube hier verstehen viele nicht was das bedeutet.

Wenn ich eine Firma namens A wäre der 90% des Umsatzes+Gewinn durch landwirtschaftliche Maschinen macht, und 10% durch Supermärkte würde ich dann das machen, den ist ja angeblich kein Problem xD:

Wenn es mir sehr gut geht kann ich also in allen Städten einfach mal veranlassen das meine Produkte allesamt unter EK verkauft werden. Das Ergebniss ist das die tumbe Masse die wie immer nichts kapiert(sieht man hier gut) dort einkaufen geht und ALLE anderen Supermärkte Pleite gehen.Sobald nur noch ich da wäre hebe ich alle Supermarktpreise auf bsp. 300% an.
Uuuuups... ist ja keine Konkurrenz da. Und falls welche enststeht mache ich sie mit der obigen Methode wieder kaputt oder bin so groß das ich Konkurrenz effektiv verhindern kann. Ich könnte auch nur 40% mehr verlangen, halt die Schwelle bei der keine Konkurrenz entstehen kann ich aber davon profitiere(intel).

So und jetzt auf die Betriebssystembranche umgemünzt:
Ein Produkt unter "Wert" zu verkaufen schädigt alle anderen Teilnehmer und führt unweigerlich zum Monopol.
Ein Monopol in der Branche ist katastrophal weil die Einstiegshürden extrem hoch liegen. Einmal Monopol immer Monopol.

Als Firma oder Person ohne Gewinnabsicht(ist Google NICHT!) ist es übrigens "verboten" etwas unter EK oder unter Wert zu verkaufen. Um eben Monopole zu verhindern.
(Adobe)

Als Privatpersonen oder einer Gruppe solcher die etwas unter bestimmter Lizenz kostenlos anbietet (Gimp) hat man aber kein Problem da diese nach erreichen des Monopols aufgrund der Lizenz aus dem Monopol kein Profit schlagen können.
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17.06.2013 12:34 Uhr von Schnulli007
 
+2 | -0
 
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Das Kartellamt sollte sich mal lieber intensiver mit den Mineralöl-Konzernen beschäftigen. Die zocken mit ihrer Preisabsprache ab.
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17.06.2013 13:02 Uhr von wrazer
 
+0 | -0
 
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@Draco
sehr gut beschrieben, damit auch "andere" das Problem erkennen.

@Schnulli
Die machen doch jedes Jahr was. Kann Doch nicht sein dass das Zeug bei steigender Nachfrage und kaum steigenden Angebot immer teurer wird. Das widerspräche allen kapitalwirtschaftlichen Gesetzen..... Oh Moment...

Es ist ganz gut, dass endlich mal neue Märkte unter die Lupe genommen werden. Warum kosten Smartphones 600-700? Glaubst du damit macht man nur 1 Euro Gewinn? Wie schaffen es alle Hersteller sich die riesigen Gewinnspannen zu sichern????

Den Autofahrern tuts nur sehr weh und über irgendwas muss man ja schimpfen. Beschäftigt haben sich bisher nur die wenigsten damit.
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17.06.2013 14:13 Uhr von bigpapa
 
+0 | -0
 
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Wieso sollen die überhaupt Gebühren verlangen ??

Sorry aber wenn man ein Marktübliches Linux auf ein Handy macht, muss ich dann Gebühren verlangen.

Irgendwie verstehe ich da was nicht.

Und was hat das Kartellamt damit zu tun. MS + Apple haben auch eine eigenen Entwicklungsabteilung. Legen die die Kosten /Nutzen nun offen, oder will das Kartellamt nun ein "Kartell der Zwangs Lizenz Gebühr".

Und das sich NOKIA beschwert ist ja wohl die Lachnummer. Als die noch ca. 90% des Marktes beherrscht haben, haben sie sich auch nicht beschwert.

Aber was man nicht mit ein guten OS schafft, schafft man mit einer Großen Zwiebel (sonst klappt das heulen nicht so gut).

Die Argumente sind auch gelogen. Auf mein letzten Nokia was der OVI-Store installiert. Und diversen anderen Müll den ich erst mal mühevoll (SEHR MÜHEVOLL) entfernen musste. Und NEIN, ich hatte keins mit ein Branding.
Gruß

BIGPAPA

[ nachträglich editiert von bigpapa ]
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17.06.2013 19:05 Uhr von xHattix
 
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1. Ist es nicht Google der die Geräte anbietet außer im Falle Nexus...
2. Google "verkauft" Android nicht, sie bieten es kostenlos an. Das ist ein enormer Unterschied denn sie verdienen an dem Produkt an sich nichts.
3. Würde sich dies auf ALLE kostenlosen Programme anwenden, zu dem es ein mit "gleichen Grundprinzip" ein kostenpflichtiges Programm existiert und sogar auf andere Bereiche...

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