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Meereswindparks: Windräder stehlen sich gegenseitig den Wind

Forscher haben gewarnt, dass sich Windturbinen in Meereswindparks gegenseitig den Wind stehlen könnten. Steht eine Turbine im Windschatten der Anderen, könnte die Energieausbeute der im Windschatten stehenden Turbine sinken.

So sollen in der Nordsee die Parks auf einer Fläche von 100 Quadratkilometern zu einem Turbinenforst zusammenwachsen. Die Turbinen lagen bislang aufgrund der Westwinde im Osten des Areals.

Allerdings würden westlich gelegene Windparks denen im Osten den Wind wegnehmen. "Das wirkt sich auf den Gewinn aus", so Dirk Briese von der Beraterfirma trend:research.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Gewinn, Wind, Windräder, Windschatten
Quelle: www.handelsblatt.com

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.06.2013 08:29 Uhr von wombie
 
+11 | -0
 
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Und das ist nun irgendwie eine neue Erkenntnis??
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17.06.2013 09:57 Uhr von Ashert
 
+0 | -10
 
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17.06.2013 10:43 Uhr von Steel_Lynx
 
+1 | -0
 
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Das ist das was ich immer wieder sage.
Egal ob Wind, Sonne, Gezeiten oder Tiefenwärme, überall gilt der Energieerhaltungssatz (Physik 8.Klasse).

@Para_shut
Stimmt den Witz hätte ich fast überlesen.
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17.06.2013 10:50 Uhr von Phillsen
 
+2 | -0
 
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@Ashert
Ne ganz so einfach ist das nicht.
Ich habs auch nie ganz verstanden, musste mich mit dem Zeug aber auch nur ein Semester rumschlagen.
Was du aus dem Wind "ernten" kannst, kann man berechnen.
Aber das ist nicht ganz trivial. Schaumal hier:
https://de.wikipedia.org/...

Was ich bedenklicher finde, ist dass wir noch garnicht so genau wissen, wie sich das abbremsen des Windes in großem Stil auf das Ökosystem auswirkt. Es ist ja nicht so, dass die Energie des Windes keine Auswirkungen hätte.
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17.06.2013 10:59 Uhr von Lornsen
 
+1 | -3
 
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hoffentlich erlebe ich noch den Tag, an dem der Rückbau dieser
Steuersparanlagen und Vogelschredder anfängt.
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17.06.2013 11:10 Uhr von snake-deluxe
 
+0 | -2
 
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@Ashert

Ist das dein Ernst??? Die Windräder zur Energiegewinnung haben übrigens nichts mit den Dingern bei dir im Garten zu tun....
Entweder habe ich die Ironie in deinem Post überlesen oder du bist wirklich völlig ahnungslos!

@Topic
Und wo ist da nun die News, bzw. wo ist das Problem? Das weiß man doch schon immer. Die gegenseitige Beeinträchtigung kann man aber "leicht" umgehen, indem man einen Abstand von Windrad zu Windrad von 6xRotordurchmesser einhält.
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17.06.2013 11:16 Uhr von Steel_Lynx
 
+2 | -1
 
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@snake-deluxe
"Die gegenseitige Beeinträchtigung kann man aber "leicht" umgehen, indem man einen Abstand von Windrad zu Windrad von 6xRotordurchmesser einhält."
Und genau diese Denkweise ist es, die der Energieerhaltungssatz wiederlegt.
Noch einer der in Physik nicht aufgepasst hat!
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17.06.2013 11:28 Uhr von Ashert
 
+2 | -1
 
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@Phillsen
@snake-deluxe

Ich hab mich zufällig auch mit dem Betzschen Gesetz beschäftigt, die Annahmen da gelten aber nur für eine Energieabnahme für strömende Medien.

Der Nutzbare Staudruck wird völlig vernachlässigt. Der fließt nach einem Abbremsen der Strömung angeblich einfach drum rum.

Wieso werden wenn man Wind nur nach dem Betzschen Gesetz effizient ernten kann, dann aber nicht Windmühlen mit so einem moderenen 3-Flügler ausgestattet?

Oder Wasserturbinen die übrigens einen viel höheren Wirkungsgrad als 60% haben oder Segelschiffe?

Wenn man sich wirklich objektiv mit dem Thema beschäftigt, kommt man doch klar zu dem Schluß die 3-Flügler sind wirklich Fehlkonstruktionen! Da gibt es weder eine effiziente Umsetzung für verschiedene Windgeschwindigkeiten, noch eine faire Kalkulation für den nutzbaren Staudruck bzw. das Drehmoment!

[ nachträglich editiert von Ashert ]
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17.06.2013 11:41 Uhr von Phillsen
 
+1 | -0
 
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@Ashert
Ich vermute das hat konstruktionsbedingte Gründe.
Überleg mal wie Stabil so ein Mast stehen müsste wenn du die Stömungsfläche wirklich zumachst mit Rotorblättern. Da kommen doch X-Tonnen Winddruck zusammen.

Und das mit den Wasserturbinen ist so auch nicht ganz richtig hätte ich jetzt gesagt. Das Wasser hat ja nicht die Möglichkeit den Strom aufzuweiten und um die Turbine herumzuströmen. Von demher sind das andere Vorraussetzungen.

Und das Mit den Segelschiffen, Die wollen ja die maximale Windstauuung erreichen. Da gehts ja nicht drum aus dem Wind Rotation bzw. Drehmoment zu erzeugen.

Ich seh deine Punkte schon, aber ich wollte mich da jetzt nicht s weit aus dem Fenster lehnen, das Fehlkonstruktionen zu nennen.
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17.06.2013 12:20 Uhr von Jason31
 
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@Ashert

Wenn man keine Ahnung hat... kennste? ;) Aber mal ernsthaft: Phillisen hat dir schon einen Teil dazu erklärt. muss man auch nicht weiter vertiefen.
Zum andern: Die Generatoren an der Windrad-Welle werden heute fast ausnahmslos ohne ein Getriebe an den Generator angebunden, da Getriebe verschleißen und nicht Wartungsfrei sind.

@snake-deluxe
Ja, wäre eine berechtigte Frage, allerdings nur rein theoretischer Natur ;) Eine änhliche Frage kam mal auf im Zusammenhang mit der erhöhung des Meeresspiegels, und der in den Raum geworfenen Frage: Was trägt die Wasserverdrängung aller Schiffe Weltweit zur erhöhung des Meeresspiegels bei? ... Die Antwort gib dir mal experimentell: Lass deine Badewanne vollaufen und lass mit einer Pipette einen Tropfen in die Wanne fallen. Denn so eine Auswirkung hat es ;)
Du müsstest schon ganze Lädereien mit Kaffeemühlen bepflastern um wahrnehmbare auswirkungen hervorzurufen. Da haben große Hotel-Skylines an Küsten oder abgeholzte Wälder größeren Einfluss auf den Wind.
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17.06.2013 15:27 Uhr von Steel_Lynx
 
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@ Jason31
da du ja schon mit Phrasen kommst.

Auf deine @snake-deluxe Antwort:
Ein tropfen kann das Fass zum überlaufen bringen. :-)

Neeee mal im ernst. Natürlich machen solche kleinen Veränderungen jetzt im Moment nichts aus, aber was ist mit 10, 20, 100 oder 500 Jahren?
Einen Stein den du in ein Flussbett wirfst, wird jetzt nichts an dem Fluss ändern, aber in 100 Jahren hat sich dadurch der Flusslauf geändert (um es mal extrem auszudrücken).
Und jetzt überleg mal wieviele Steine wir Menschen schon in das Flussbett geworfen haben.
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17.06.2013 16:32 Uhr von Jason31
 
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@Steel_Lynx

>>> "Ein tropfen kann das Fass zum überlaufen bringen. :-)"

Wie gut das es da die Oberflächenspannung gibt :P

>>> "(...) aber was ist mit 10, 20, 100 oder 500 Jahren?"

Im Prinzip geb ich dir Recht. Auf der anderen Seite setzt so ein Verlauf progressives Verhalten voraus. Den einzigen fortlaufen Prozess den man jedoch annehmen könnte, ist ein stetiger Ausbau der Kaffeemühlen. Allerdings ist auch das Endlich, bzw. ab einem gewissen Punkt schlicht unwirtschaftlich.

Um dein Beispiel nun hier in Bezug zu bringen, müsste ja die fortlaufende Abbremsung des Winds eine Art von Auswirkung zeigen. Da sollte man sich einfach mal fragen, was eigentlich die Luftmassenbewegung innerhalb der Erdatmosphäre verursacht: Das ist zum einen die Erdrotation und zum andern (als größter Faktor) die thermische Konvektion. Gemessen an dieser ursächlichen Energiemasse die hier angegangen wird, wäre dies so, als wolle man sagen weil ich einen Ziegelstein in den Rhein werfe, ändere ich seine Fließgeschwindigkeit. Effektiv kann man da einen ganzen Öltanke versenken, ohne größere Auswirkungen. (jaja, jetzt komm mir nicht mit Niedrigwasser :P )
Die Erdrotation ändert sich ja auch nicht, nur weil gegenüber 1950 unzählige mehr Autos mit nunmehr 200+ PS über die Autobahn brettern.

Wie gesagt, das Experiment ob und wie die Änderung von Luftmassenbewegungen uns beeinflusst haben wir die letzten 250 Jahre schon ausgibig erforscht: Immerhin sind seit dem sage und schreibe 65% der Wälder dieses Planeten verschwunden. Und das hatte auf die bodennahe Lufmassenbewegung weit mehr Auswirkung, als das Bepflastern der gesamten Nord und Ostseeküste mit Windrädern.

Ich würde mir da also keine Kopfschmerzen machen.
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18.06.2013 08:41 Uhr von Steel_Lynx
 
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@ Jason31
Kopfschmerzen mache ich mir da auch nicht.

Und natürlich hast du mit allem was du sagst recht!!!

Sehe aber auch die kleinen Dinge die geschehen.
Durch die "abschwächung" (der momentanen Bewegungsenergie durch Windräder) des Windes, werden Luftströmungen so beeinflust, das sich z.B. der Pollenflug verändert.
Durch das abholzen der Wälder, ist mehr Erdboden sichtbar, der sich durch die Sonne anders aufheitzt als das Blätterdach.
In den Wüsten werden erhebliche Flächen durch Solaranlagen belegt, wodurch der Sand nicht mehr soviel Wärme speichert.

Man muss auch die kleinen Auswirkungen bedenken und auch die Langzeitauswirkungen (darin sind wir Menschen nicht gut).

Wie sagt Dieter Nuhr:
"Naturschutz? Als ob die Natur Schutz bräuchte! Notfalls tauscht sie ein paar Millionen Arten aus. Das ist der Natur doch egal"

Ich habe keine Bedenken das wir das Leben auf der Erde zerstören. Nur das die Menschheit in mitleidenschaft gezogen wird und wir auf kurz oder lang nicht überleben werden (wenn wir so weiter machen) ist auch klar.
Und da tragen sollche Dinge, wenn auch nur im Kleinen, dazu bei.

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