17.06.13 07:40 Uhr
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Kalifornien: Wissenschaftler stellt These bezüglich wandernder Steine auf

In einem komplett ausgetrockneten See im Death Valley, Kalifornien, gibt es Steine, die sich von ganz alleine durch die Wüste bewegen. Ein NASA-Wissenschaftler will jetzt den Grund dafür gefunden haben.

Schon viele Jahre beschäftigt die "magische" Kraft dieser Steine die Wissenschaft, doch Professor Ralph Lorenz stellt jetzt eine These auf.

Er glaubt, dass die Steine im Winter von Eis umschlossen sind und wenn der Seeboden im Winter matschig ist, erlaubt das Eis den Steinen über den Boden zu "gleiten".


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WebReporter: deereper
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Wissenschaftler, Rätsel, Kalifornien
Quelle: www.dailymail.co.uk

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20 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.06.2013 07:50 Uhr von Jaecko
 
+26 | -0
 
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Naja...
"Wissenschaftler lösen Rätsel" ist doch etwas anderes als "Professor stellt These auf"...
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17.06.2013 08:11 Uhr von Bono Vox
 
+6 | -0
 
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@Jaecko: exakt mein Gedanke :-/
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17.06.2013 08:14 Uhr von 54in7
 
+5 | -1
 
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eher eine Theorie als These denn er hat keine wirklichen Beweise dafür
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17.06.2013 08:55 Uhr von Jaecko
 
+4 | -0
 
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Faboan: So einfach ist das leider nicht.
Dieser See gilt als Naturreservat; den dort geltenden Regeln nach dürfen keine dauerhaften Gegenstände/Aufbauten etc. da sein, d.h. auch keine Kameras.
In der Zeit der stärksten Bewegung (Regenzeit) darf man da sogar nicht mal rein, da man dann den aufgeweichten Boden durch das eigene Gewicht zu stark "verfremden" würde.
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17.06.2013 11:01 Uhr von Steel_Lynx
 
+0 | -1
 
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"...erlaubt das Eis den Steinen über den Boden zu "gleiten"."
HÄH????

Ist mir da jetzt was entgangen? Hat die Wüste ein gefälle?
Und seit wann "gleitet" Eis über Matsch?

"...die Steine im Winter von Eis umschlossen sind und wenn der Seeboden im Winter matschig ist..."
Soweit ich weiß, wandern die Steine das ganze Jahr über. Soll er mir mal erklären wie das im Sommer ohne Eis geht!

@54in7
Das Wort Theorie bezeichnete ursprünglich die Betrachtung der Wahrheit durch reines Denken, unabhängig von ihrer Realisierung.
Die These bezeichnet eine wissenschaftlich zu beweisende Behauptung oder einen Leitsatz.

Somit ist These das richtige Wort.

@Jaecko
Stimmt, da sollte deereper wirklich nochmal was an der Überschrift machen!
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17.06.2013 11:57 Uhr von Mike_Donovan
 
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ein steinmonster ?
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17.06.2013 12:02 Uhr von MacGp
 
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Als ich den Beitrag damals im Fernsehen gesehen hab war für mich schon einigermaßen offensichtlich wie die Steine wandern. Der Boden ist aufgrund der Temperaturunterschiede Tag/Nacht ständig in Bewegung, platzt auf und verschließt sich wieder, so dass sich die Steine dadurch fortbewegen.

[ nachträglich editiert von MacGp ]
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17.06.2013 12:13 Uhr von ThomasHambrecht
 
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Blöd ist aber, dass die schweren Steine zunächst eine gewisse Trägheit überwinden müssen. Ein winziges Gefälle überwindet diese meines Erachtens nicht.
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17.06.2013 12:22 Uhr von MacGp
 
+0 | -0
 
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Ergänzung:
In einem Zeitrafferfilm war deutlich zu erkennen, dass diese einzelnen Waben, in denen der Boden unterteilt ist, sich aufgrund der Temperaturunterschiede ständig zusammenziehen und wieder aufgehen. Genau das führt dazu, dass Gegenstände die flach auf dem Boden liegen in Bewegung versetzt werden.
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17.06.2013 12:31 Uhr von Jason31
 
+2 | -0
 
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@MacGp

Genau, ich war auch etwas verwundert beim Thema "neu". Mir war nämlich gleich so, als hätte ich das vor eingen Jahren bereits mitbekommen - war mir nur nicht mehr sicher, ob es sich nun speziell um den gleichen Ort handelt.
Aber ja, das ist ein alter Hut - der sogar experimentell nachgestellt wurde.

Aber gut das jemand daher kommt und ne neue alte Idee hat... ich hab auch ne neue These: Wasser fließt immer von oben nach unten, und nun weiß ich auch warum: Es ist unten schwerer als oben.... *seuftz*
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17.06.2013 12:41 Uhr von Marco73230
 
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man könnte unsere Milliarden Drohne doch bisschen drüber kreisen lassen und filmen, die darf ja nur in Europa nicht fliegen. So hat das Ding noch n Zweck :-P
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17.06.2013 12:53 Uhr von MacGp
 
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@Jason

Ne die tatsächliche Erklärung scheint den Wissenschaftlern noch nicht bekannt zu sein, wurde in dem Beitrag damals jedenfalls nicht genannt. Und auch im Netz findet man dazu bisher keine Erklärung.
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17.06.2013 13:05 Uhr von Rychveldir
 
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"Ist mir da jetzt was entgangen? Hat die Wüste ein gefälle?
Und seit wann "gleitet" Eis über Matsch?"

Schonmal an Wind gedacht?
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17.06.2013 14:30 Uhr von Thomas-27
 
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@Rychveldir:
Wenn der Wind den Stein bewegen könnte, wäre er vermutlich allemal stark genug, die Spur des Steines wieder zu verwischen. Die Spuren sind aber sehr deutlich erkennbar.

Das spricht für mich übrigens auch gegen die These, dass die Steine durch den sich bewegenden Boden geschoben werden.
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17.06.2013 14:33 Uhr von Thomas-27
 
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Noch etwas zum Thema "Gefälle": Schaut euch mal das vorletzte Foto in der Quelle an!

Das kann man dann wohl ausschließen.
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17.06.2013 14:36 Uhr von El_Caron
 
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@ThomasHambrecht

Die müssen keine "Trägheit" überwinden, sondern die Haftreibung. Die Trägheit im Sinne der Impulserhaltung hat eben gerade keine Schwellen.
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17.06.2013 14:59 Uhr von Steel_Lynx
 
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@ Rychveldir

Sowie es Thomas-27 schreibt: Wind?
Der Wind der stark genug ist einen flach auf dem Boden aufliegenden Stein zu bewegen, hätten die Wissenschaftler mit Sicherheit schon festgestellt.

Ebenso das Argument vom beweglichen Boden und den Spuren.
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17.06.2013 16:48 Uhr von vorlons world
 
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Kamera aufstellen und Ergebniss anschauen...
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17.06.2013 17:31 Uhr von schlammungeheuer
 
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@Steel_Lynx
"Sowie es Thomas-27 schreibt: Wind?
Der Wind der stark genug ist einen flach auf dem Boden aufliegenden Stein zu bewegen, hätten die Wissenschaftler mit Sicherheit schon festgestellt."
Ich glaube nicht das es einen starken Wind braucht um eine ausreichend große schwimmende Eisscholle zu bewegen
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17.06.2013 22:19 Uhr von Rychveldir
 
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"Wenn der Wind den Stein bewegen könnte, wäre er vermutlich allemal stark genug, die Spur des Steines wieder zu verwischen. Die Spuren sind aber sehr deutlich erkennbar.

Das spricht für mich übrigens auch gegen die These, dass die Steine durch den sich bewegenden Boden geschoben werden."

Wenn es matschig ist, dann können sich die Spuren durchaus erhalten. In der News ist ja die Rede von extrem geringer Reibung zwischen Stein und Boden bei Nässe und Eis. Insofern wäre der Boden dann Nass und die Rinnen müssten nicht zwangsläufig vom Wind verweht werden.
Bei einem so flachen Boden ist der Unterschied zwischen den Windgeschwindigkeiten direkt an der Oberfläche und 2-5 cm darüber schon erheblich. Somit können sich die Rinnen mit ihren wenigen millimetern Tiefe erhalten, ein Stein, der aber 5-10 cm über das flache gelände ragt, wird mitweht.

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