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Wissenschaftler zeigen,: In der Steinzeit wurden Verwandte als Partner bevorzugt

Im Rahmen eines Eliteprogramms für Post-Doktoranden untersuchten Wissenschaftler der Universitäten Mainz, London, Göttingen und Berlin sowie des Naturhistorischen Museums Wien die gut 9.000 Jahre alten menschlichen Überreste des Dorfes Basta im Süden Jordaniens.

Dabei fanden die Wissenschaftler heraus, dass die dortigen Menschen vor 9.000 Jahren eine endogame Lebensweise bevorzugten. Insgesamt untersuchten die Forscher die Überreste von über 50 Gräbern. Bei über einem Drittel fehlten die seitlichen oberen Schneidezähne.

Über diese erbliche Zahn-Anomalie verfügen heutzutage nur ein bis zwei Prozent der Weltbevölkerung. Aus dieser Tatsache schließen die Wissenschaftler, dass die Menschen in der Steinzeit zur Sicherung der eigenen Ressourcen die Ehepartner in der Familie bevorzugten.


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WebReporter: blonx
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Wissenschaftler, Partner, Steinzeit, Verwandte
Quelle: www.damals.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.06.2013 06:58 Uhr von blonx
 
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Endogamie bedeutet, dass die Partnerwahl nur innerhalb einer bestimmten Gruppe oder Kaste erfolgen darf.
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17.06.2013 13:15 Uhr von McClear
 
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Das ist heute noch die Regel in einigen kleinen Dörfern.

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